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Grausige Tatortfotos in den Medien: US-Gerichte diskutieren über Ethikfragen

US-Gerichte befassen sich derzeit mit der Frage, wo die Grenze zwischen dem Recht auf Information und dem Recht auf Privatsphäre gezogen werden soll. Mehrere Familien kämpfen aktuell darum, dass grausige Tatortfotos und Autopsieberichte in bestimmten Fällen nicht mehr veröffentlicht werden dürfen.

Wie zum Beispiel im Fall vom "Gainesville Ripper", der 1990 fünf Frauen tötete und die Opfer in groteske Posen drapierte. Ein Autor wollte die Tatortfotos und Autopsieberichte für seine Nachforschungen einsehen. Richter Morris entschied, dass diese nur vor Gericht eingesehen werden dürfen.

Auch die Mutter der, von einem Orca getöteten, SeaWorld-Trainerin Brancheau zog im März vor Gericht. Richter Kirkwood verhängte in diesem Fall eine einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung des Videos, welches den Todeskampf von Brancheau zeigt.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Foto, Tatort, Gerichtsverhandlung, Fotoaufnahme
Quelle: www.cnn.com

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