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China: Ein-Kind-Politik führt zu sozialem Ungleichgewicht

Bereits im Jahr 1979 führte die chinesische Regierung das sogenannte Ein-Kind-Programm ein, wonach einem Paar nur die Geburt eines einzigen Kindes gestattet ist. Das Ziel war die Eindämmung des enormen Bevölkerungswachstums, jedoch zeigen sich seit geraumer Zeit die ersten negativen Konsequenzen.

Einer Studie zufolge leben in China 32 Millionen mehr Männer als Frauen. Für diese Gruppe der jungen Singles ist es sehr schwer, eine Partnerin zu finden. Das liegt nicht nur an der allgemein kleineren Anzahl der Frauen, sondern auch in deren hohen Ansprüchen, was Job und sozialen Status betrifft.

Das zweite große Problem ist die sehr hohe - und immer noch steigende - Rate von 13 Millionen Abtreibungen im Jahr, falls das erste Kind ein Mädchen werden sollte. Nur ein radikales Umdenken in der Bevölkerung bezüglich der Bevorzugung männlicher Nachkommen kann dieser Tendenz noch entgegenwirken.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Politik, Mann, Kind, China, Sohn, Ungleichgewicht
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2010 12:35 Uhr von alphanova
 
+10 | -0
 
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Das sind die Konsequenzen einer jahrzehntelangen Familienpolitik, die die Bevorzugung männlicher Nachkommen erst möglich gemacht hat, weil die Paare sich durch einen Sohn eine höhere Lebensqualität im Alter versprechen.
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06.04.2010 12:43 Uhr von Gezeichneter
 
+9 | -4
 
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Das habe ich in meiner Schulzeit so gelernt und die ist Jahre her. Wo ist also die News in dem Wort News?
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06.04.2010 12:52 Uhr von Katzee
 
+5 | -8
 
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Anscheinend: sind die Asiaten zu dumm zum Denken. Vietnam hat das gleiche Problem: zuviele Männer weil Mädchen oftmals abgetrieben werden.
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06.04.2010 13:01 Uhr von Lyko
 
+9 | -1
 
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China zerfällt irgendwann an der eigenen Politik !
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06.04.2010 13:04 Uhr von alphanova
 
+3 | -0
 
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@Gezeichneter: Deine Beschwerde führt mich in Versuchung, die gesellschaftsrelevante Bedeutung von deinen eingelieferten "News" zu hinterfragen... aber ich glaub, ich lass es ;)

[ nachträglich editiert von alphanova ]
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06.04.2010 13:06 Uhr von kirgie
 
+16 | -0
 
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tja: und was war schon immer die simpelste und lukrativste Lösung wenn man zuviele unzufriedene Junggesellen hatte? Soldaten und ein Krieg ;)
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06.04.2010 13:21 Uhr von bluecoat
 
+9 | -3
 
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naund deutsche keinkindpolitik auch: die deutschen haben ne quote von 1,12
und die muslin´me in deutschland ein quote von 8,11
wir sterben aus Punkt
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06.04.2010 14:20 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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@Halma: Hm, ok die Formulierung "... erst möglich gemacht hat" im News-Kommentar ist vielleicht nicht ganz glücklich gewählt. Beim zweiten bzw. dritten Lesen muss ich dir Recht geben.
Die Ursache für die Bevorzugung liegt - wie du sagst - natürlich viel weiter in der Vergangenheit und wurde durch die Familienpolitik nur begünstigt, nicht möglich gemacht.
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06.04.2010 14:52 Uhr von XGhostDogX
 
+2 | -0
 
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Das ist hart: Frauen sind ja schon eh diejenigen, die umworben werden müssen. Und jetzt sind die Zahlen noch so extrem.

Als Mann kann man da schon verzweifeln.
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06.04.2010 16:23 Uhr von |sAs|
 
+4 | -0
 
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Langfristige logische Folge: Wenn das so weiter geht dann wird es in China in einigen Jahrhunderten fast nur noch Männer geben :D
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06.04.2010 18:32 Uhr von Krebstante
 
+5 | -0
 
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Frauen werden für wertlos gehalten: Von mir aus können die Chinesen mit DER Einstellung gerne aussterben.
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06.04.2010 18:42 Uhr von alphanova
 
+2 | -0
 
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@Halma: So hab ich deinen Einwand auch gar nicht verstanden ;)
Ab und zu passiert es halt, dass unglückliche Formulierungen zu kleinen Missverständnissen führen (auch wenn mich sowas im Nachhinein immer ein bisschen ärgert).
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06.04.2010 20:33 Uhr von Jones111
 
+2 | -0
 
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@Katzee: Vor nur etwas mehr als 300 Jahren waren wir genau so dumm. Unsere Gesellschaft hat sich enorm viel Wissen in kürzester Zeit angeeignet und es ist für viele von uns nur schlecht zu verstehen, dass unsere Urururgroßeltern vielleicht auch so gedacht haben.

Durch viele Revolutionen, Aufstände und Demonstrationen hat die Mittel- und Unterschicht in Europa und früher auch in Amerika den Machtinhabern immer wieder gezeigt, dass die Wirtschaft und das Land auf ihren Schultern ruh(t)en. Dies hatte die Folge, dass Bildung und Wissen ein grundsätzlicher Pfeiler der Gesellschaft war. Heute wird der Durchschnittsmensch wieder dümmer, das weniger Interesse an Selbstbestimmtung, an Politik und am Lernen gesunken ist. Ob dies durch die Medieninstrustrie beschleunigt wird spielt an dieser Stelle keine zu große Rolle. Wichtig ist jedoch, dass wir wieder anfangen müssen, diese Dinge zu fordern und uns für andere Menschen interessieren. Denn die anderen lernen das, was wir gerade wieder verlieren...
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07.04.2010 17:23 Uhr von zeitgeist
 
+1 | -1
 
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wow, 2,4% mehr männer: 32 000 000 / 1 338 612 968 = 2,39%
also 47,61% Frauen und 52,39% Männer
unglaublich
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20.04.2010 07:55 Uhr von xlibellexx
 
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in Indien ist es auch nicht besser ..........! dort werden die Mädchen gleich nach der Geburt getötet !

........eigentlich ab Kleinasien sind Mädchen weniger wert als Jung´s-
und das Jung´s den Eltern besser Lebensqualität bringen könnten ? was für ein Schwachsinn , es ist doch immer so das in einer Familie die Tochter sich mehr um die Eltern bemüht als der Sohn !

In China veschwinden jeden Tag kleinkinder ! weil diese 1. Kind Politik, dies zu dieser Kriminalität gebracht hat ! Mädchen werden entführt ! weniger Jung´s ....eigentlich ist dies den nicht gegen die Menschenrechte ? das Menschen gezwungen werden nur ein Kind zu bekommen ???
China hat sehr viele alte Menschen und die Lebenserwartung ist auch sehr hoch dort . Daher finde ich das deren Politik nicht normal ist ! und wenn ich dann noch Lese wie die Hinrichten !
Immer noch zu sehr Kommunistisch dieses Land !

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