06.04.10 06:56 Uhr
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Ist es mit dem Strichcode auf Waren bald vorbei?

Forscher aus Südkorea und den USA haben eine Radio-Frequency- Identification-Chip (RFID) entwickelt, der ausgedruckt werden kann.

Dazu mischten sie halbleitende Nanoröhrchen unter die Drucktinte. Diese können nun, nachdem sie Schichtweise aufgedruckt wurden, Informationen speichern und wieder abgeben. Diese Technologie könnte das einsetzen von Barcodescannern ablösen und damit auch den Strichcode.

Zwar gibt es schon vereinzelt Systeme die ähnlich arbeiten, die sind aber für den Massengebrauch zu teuer. Dieser RFID-Chip würde aber nur Kosten um die drei Cent verursachen. Damit wird der Chip auch für Supermärkte interessant.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Technik, Chip, Scanner, Strichcode, Nanoröhre
Quelle: business.chip.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2010 07:43 Uhr von Klassenfeind
 
+42 | -5
 
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Der Chip ist vielleicht billig das Lesegerät aber nicht. Und diese Kosten werden alle auf den Kunden umgelegt. Außerdem bei der Masse an Produkten im Supermarkt,läppern sich auch 3 cent/ Produkt ganz schön zusammen.
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06.04.2010 07:56 Uhr von MiaCarina
 
+24 | -12
 
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jaja... der spitzen RIFD-Chip -.-: Bitte Zeitgeist anschauen...!

und hier: http://www.youtube.com/...
wie der rifd zur Versklavung dient! Real und bereits im Einsatz... :o(
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06.04.2010 08:08 Uhr von BuFu
 
+16 | -21
 
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uiii die ersten schieben schon panik ^^


ich arbeite als lagerist.
habe bei 2 firmen mit diesen chip zu tun gehabt.

1. firma hat es bei tiefkühlkost genommen. so hatten wir besser kontrolle über reisezeit, temperaturen usw. dieser chip war sehr hilfreich.
2. firma hatte eine grosse lagerhalle für waren. bei warenannahme wurde dieser chip in karton rein getan. so konnten wie bei ein PC/stromausfall besser finden. dies war auch sehr hilfreich.

das der EAN Code (strichcode) verschwindet, glaube ich nicht. bisher ist mir nix bekannt geworden, das man in RFID chip preise usw eingibt.

@ MiaCarina
das waren nur testpersonen mit RFID chip ... hauptsache panik machen oO
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06.04.2010 08:29 Uhr von Slingshot
 
+29 | -10
 
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@ BuFu: Nix mit Panik machen. Die Gefahr ist real.
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06.04.2010 08:31 Uhr von PuerNoctis
 
+10 | -4
 
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Es gibt so unzählige Anleitungen, wie man RFID "Buster" bauen kann. Dann lauf´ ich einmal mit so einem Gerät durch die Gänge des Geschäfts, und dann verkaufen die Weile erstma garnichts mehr.

Mit RFID werden unsere hohen Herren da draußen noch so einige Überraschungen erleben...
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06.04.2010 08:59 Uhr von BuFu
 
+9 | -6
 
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@ Slingshot: mir ist schon klar, das man den RFID chip auch zweckentfremden kann. mir ist aber nix bekannt, das man sowas macht bzw. vor hat. klar das man sowas auch an testperson testet aber mehr is bisher nicht gemacht worden. jedenfalls mir so bekannt.

man kann so viele dinge zweckentfremden. der eine benutzt sein staubsauger zum staubsaugen und ein anderer halt anders ;) vor nacktscanner sitzen auch keine pädophilie um ihre neigung auszuleben. der eine staat benutzt atomkraft rein für energie und ein andere staat nutzt das aus für seine atomwaffen.

siehst also, es gibt immer 2 seiten also sollte man nicht den teufel an die wand malen. da denke ich, das eher zensur in internet kommt als alle personen mit ein RFID chip auszustatten
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06.04.2010 09:58 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
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3ct? Etwas für 3ct klebe ich vielleicht an eine Waschmaschine, aber nicht an eine Müslipackung.

Das ist ca. so teuer wie Diebstahlschutzetiketten und kann diese bei sinngemäßer Anwendung nicht mal ersetzen.
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06.04.2010 10:12 Uhr von BuFu
 
+4 | -2
 
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@ wok! ich habe schon schon geschrieben, das vieles missbraucht wird. daran kann man nix machen bzw. nicht viel. es liegt an den menschen selber.

der RFID chip ist in der logistik wichtig geworden. das die politik darauf anspringt und dämliche vorschläge dazu macht, ist bekannt. z.b. an dein aufgeführten beispiele.

Mautkamaras: in mehreren ländern wurde die idee umgesetzt und schon wieder von gerichten gestoppt. siehe da z.b. brandenburg (wenn ich mich richtig errinnere)
Speicherwahnsinn: soweit ich in errinnerung habe, wurde aus karlsruhe gewisse vorgaben dazu gegeben und teilweise das gesetz als falsch betrachtet.
farbkopiere: mag sein das ein code mittlerweile gibt aber früher war verschiedene tintenfarbe bzw. drucker auch so schon zu erkennen für polizei.
Arbeitnehmerspeicherung: teilweise gehe ich da mit, um AG zu schützen. allerdings sollte nicht so viele daten gespeichert werden sondern nur verhalten auf arbeit, abmahnungen, fehltage. somit kann sich ein AG besser auf ein AN einstellen udn trägt nicht so hohe verluste. ist quasi selber geschichte mit wohnung.
Stopschild: es sollte mittlerweile bekannt sein, dass das nur mal wieder eine dumme idee der politiker ist. die kennen sich doch gar nicht mit pc bzw. internet aus. dass das stopschild nix bringt, müsste jeden normal denkenden bürger klar sein.

denkst du echt, die wissenschaftler, die das atom entdeckt haben, hatten im sinne, das man damit atombomben bauen kann ???? garantiert nicht.

versteht mich bitte nicht falsch. ich stehe selber kritisch gegenüber der politik aber man sollte auch die kirche in doof lassen und nicht paranoia schieben, nur weil irgen ein fuzzi in der politik wieder mal ein dämlichen vorschlag macht. solche dämlichen vorschläge kommen doch fast jeden tag von oben

[ nachträglich editiert von BuFu ]
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06.04.2010 10:38 Uhr von Ingefisch
 
+3 | -3
 
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ist da auch die 666 versteckt? Im Bacode ist ja die erste mittlere und letzte Zahl länger

und bedeutet 666.

ALDI schneidet die ab.
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06.04.2010 11:12 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -2
 
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Nicht übertreiben: Es ist eine Sache wenn man Personen identifizierbar macht und allerlei Quatsch mit entsprechenden IDs veranstaltet, aber eine ganz andere Sache wenn man Waren verfolgbar macht und z.B. auch Dinge wie das Verfallsdatum maschinenlesbar macht.
Wäre es nicht toll wenn man sicher sein könnte daß im Supermarkt nur Waren stehen deren Verfallsdarum noch nicht überschritten ist? Wäre es nicht praktisch wenn man z.B. Waren die sich ihrem Verfall nähern schnell raussuchen und im Angebot günstiger verkaufen könnte bevor man gar keinen Gewinn mit ihnen macht?!

Und ja, selbst 3 Cent pro Artikel sind nicht gerade wenig, allerdings muß man auch rechnen was der konventionelle Verwaltungsaufwand kostet und wie viel man auf dieser Seite einsparen kann. Das kann sich bei entsprechender Anwendung durchaus rechnen.

Um es noch mal klar zu sagen, es geht nicht darum daß man selbst an jeder Tür identifiziert werden kann, sondern darum daß es mit den Waren möglich wird. Auch ich möchte nicht per RFID verfolgbar sein, aber wenn jemand mit nem Scanner einen halben Meter entfernt weiß daß ich ne Tube Colgate im Einkaufskorb habe stört mich das herzlich wenig.

[ nachträglich editiert von Johnny Cache ]
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06.04.2010 12:23 Uhr von flokiel1991
 
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Momentan: wird diese Technologie noch "Datenschutzfreundlich" betrieben. Aber das kann sich problemlos ändern. Aber man muss bedenken, totale Überwachung ist heute schon denkbar... Die meisten haben ein Handy, welches ständig lokalisiert wird und wenn man diese Daten speichern und nutzen würde wäre dies auch schon fast eine Vergleichbare Überwachung. Aber alle nehmen das in Kauf, da wir wissen, dass Gesetze so etwas verbieten. Gesetze verbieten auch Leute mit solch einem Code zu überwachen... also wieso die Panik ;-)

PS: Ich habe selbst ein Handy und kann sehr gut verstehen, weshalb sich alle vor diesen neuen Technologien fürchten.
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06.04.2010 12:24 Uhr von APOPHYS
 
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der RFID chip wird schon eingestzt zur überwachung von soldaten.
z.b. bei den KSK unserer BW, in Frankreich bei der Legion sowie natürlich bei "ALLEN" soldaten der US-Army.

eltern können jetzt schon, auch in europa, ihren kindern legal solch ein chip unter die haut spritzen lassen.
für den fall das die kleinen mal ausreißen oder entführt werden.
die behörden können die kinder oder die evtl. opfer somit schneller finden und/oder identifizieren.

somit dauerts nicht mehr lange und jeder mensch hat sowas im körper. na dann gut nacht freiheit. ^^

mfg

p.s.:
ich schreib absichtlich groß und klein *g*

[ nachträglich editiert von APOPHYS ]
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06.04.2010 13:20 Uhr von Nansy
 
+2 | -1
 
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Der durchsichtige Kunde: Es ist schon lange geplant, solche Chips in alle Waren (z.B.: Lebensmittel) einzubauen. Versuche wurden schon vor Jahren im Metro-Testsupermarkt in Rheinberg gemacht, natürlich ohne das Wissen der Kunden.
RFID-Chips in Waren in Zusammenhang mit Bezahlung mit der Kundenkarte erlaubt dem Händler ein Profil der Einkaufsgewohnheiten des Kunden zu erstellen. Mal rein theoretisch: wenn diese Kundendaten an die Krankenkasse weitergeleitet würden, könnte es passieren, dass ein Kunde dann ein Schreiben der Krankenkasse erhält, in dem ihm mitgeteilt wird, man müsse seine Beiträge erhöhen, da man ein sehr ungesundes Einkaufsverhalten (zu fette Lebensmittel) festgestellt habe. Und es gibt noch zahlreiche andere Missbrauchsmöglichkeiten! Das hat also nichts mit "Panik schieben" zu tun.
Übrigens, der Bekleidungshersteller Gerry Weber hat angekündigt, in seine Kleidung RFID-Chips einzunähen.
Siehe: http://www.heise.de/...
Wer sich gründlicher informieren will, dem empfehle ich folgende Seite: http://www.foebud.org/...

[ nachträglich editiert von Nansy ]
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06.04.2010 13:45 Uhr von Guschdel123
 
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@Vorredner:
Und nun? Größtenteils gehe ich konform mit den Standpunkten gegen den Chip. Aber was wollt ihr schon groß dagegen tun? Hier scheint sich jeder seinem ´´Schicksal´´ zu ergeben und ein bisschen zu lamentieren, weiter nichts. Die Bevölkerung in D ist geschichtet wie ´ne Zwiebel, von der ein Großteil wahrscheinlich nichtmal den Ansatz der freien Meinungsbildung kennt und auf ´´Standartmedien´´ (Bild, vll FAZ, Tagesschau..) zurückgreift. Es müsste hier einfach mal laufen wie in Frankreich: Mag das Volk etwas nicht, geht´s auf die Barrikaden. Man muss den ´´Hohen´´ zu verstehen geben, was Sache ist.

Zum Chip selber: Er wird schon seit Jahren geradeb bein Rind oder anderen Gütern verwendet, z.B. zur Überwachung der Transportwege. Dass sich nun schon einige Millionen Menschen in ganz Europa (man glaubt es kaum..) so´n Teil freiwillig unter die Haut setzen, ebnet den Weg für den ID-Chip leider nur noch mehr. Es gibt nebenbei zig Firmen, die an verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Chips arbeiten (z.B. zur Verifizierung der Waffe bei Polizisten, damit nur der Besitzer sie abfeuern kann) Erstmals wurder der Chip sogar schon 2003 bei Menschen in Kolumbien verwendet um bei Missbrauchsfällen bzw. Entführungen ein Rettungssignal zur Ortung zu geben. Der Einsatzort war wohl eher mehr Tarnung als sonst was, da der ID-Chip in den USA noch nicht zugelassen wurde.. Ob der Chip jemals ein ´´Muss´´ für alle Bürger der BRD wird, mag ich zu bezweifeln aber es reicht schon, dass dieser Chip in Lebensmitteln (nur als Beispiel) Verwendung findet, da die Breite der Anwendungsmöglichkeiten so Stück für Stück und in fast unerkennbaren Abschnitten gesteigert werden.
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06.04.2010 13:56 Uhr von Lavundi
 
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@BuFu: Schön und gut, dass es in den Firmen von Vorteil bringt, aber es ist der Beginn einer totalen Überwachung, und Nein ich bin nicht Paranoid oder sonst was, aber ich habe langsam selber Erfahrung damit, wie ich plötzlich Briefe bekomme für irgendwelche Sachen die genau zu mir passen, ohne, dass ich es irgendwo angegeben hab.

Schaut euch die Doku hier an( Ich weiß, ist alt und fast jeder kennts, aber wer es nicht kennt) :

http://video.google.com/...

[ nachträglich editiert von Lavundi ]
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06.04.2010 13:58 Uhr von chefcod2
 
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Bei: Waren wo sichs lohnt mit so einem Chip einzukaufen, ists zu teuer mit 3ct. Und bei großen Artikeln ist es sinnlos.
Dazu kommt die fehlende Sicherheit, der Aufwand usw....
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06.04.2010 14:15 Uhr von Berliner_Schueler
 
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Schon längst da guckt mal ab und zu unter die Strichcodeaufkleber an den Produkten.. meist bei Elektrogeräten ... die sind schon längst da ..

Übrigens schon mal dran gedacht das die RFID´s geortet werden können? Angeblich schon genutzt zur geheimen
Kundenanalyse in Kaufhäusern ...
wurden zb. auch schon in Schuhsohlen gefunden ...

... also ich bin gegen den nächsten Schritt der totalen Überwachung ..
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06.04.2010 14:29 Uhr von Gorli
 
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@Getschi: Die Idee ist, dass die Leute indirekt dazu gezwungen werden, den RFID Chip als Implantat zu nutzen. Wenn 10 Jahre nach der RFID-Bezahlung alle Bargeldkassen an Supermärkten abgeschafft werden, hätten die übrigen nur noch die Wahl, ihr Essen selbst anzubauen oder diesen Chip zu nutzen. Genauso geht es mit der RFID-Steuerung des Autos, welches nur Zündet wenn der Versicherte Eigentümer auf dem Fahrersitz sitzt. Oder beim Abheben von Geld usw... irgendwann ist man als nicht-RFID Chip User komplett von der Gesellschaft ausgeschlossen.
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06.04.2010 15:12 Uhr von Johnny Cache
 
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Erst informieren: Hier wird plötzlich von so abstrusen Dingen wie Ortung gesprochen, welche nun rein gar nichts mit RFIDs zu tun haben. RFIDs sind passive Kurzstreckenfunk-Module, welche zum einen meist nur über minimale Informationen (oft nur eine eindeutige Nummer) verfügen und eine Reichweite von unter einem Meter haben.
Kann ich damit geortet werden? Ja, wenn ich an meiner Person eine eindeutige ID wie im neuen Perso oder Reisepaß trage und man sich mir auf unter einen Meter nähert schon. Unter totaler Überwachung verstehe ich was anderes.

Hier geht es um Waren welche für Lagerhaltung oder schnelle Abrechnung binnen Sekunden vor Ort gescannt werden können sollen. Wenn man natürlich diese Informationen mit einer Kundenkarte verknüpft kann man daraus wirklich ein Profil von der Person basteln. In wie weit das mit der Person übereinstimmt steht dann sowieso auf einem ganz anderen Blatt, schließlich können die Produkte für jemand völlig anderes sein.
Aber selbst wenn... was hätte mein Supermarkt davon zu wissen was ich so alles einkaufe. Er könnte diese Informationen sicher verkaufen, wenn sowas heraus käme wäre das sowohl für den Markt als auch für den Kunden das Ende.

Und zum Thema RFIDs zur Identifikation gegenüber eines Fahrzeugs oder ähnlichem. In den meisten Schlüsseln sind entsprechende Transponder integriert die nichts anderes machen. Mit einem Schraubenzieher ein Auto zu starten wird wohl bestenfalls den Mechanikern in der Werkstatt gelingen.
In jedem Fall ist es besser einen NICHT IMPLANTIERTEN Chip zur ID zu verwenden als biometrische Informationen. Wenn jemand meinen ID-Chip haben möchte kann er den gerne haben, während ich aber an meinen Fingern durchaus hänge und es auch weiterhin tun möchte... ganz davon abgesehen daß man die biometrischen Daten nicht ändern kann wenn sie in fremde Hände geraten.

Merke: IDs müssen IMMER von Personen trennbar sein!
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06.04.2010 15:44 Uhr von Floppy77
 
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Einerseits: überall Weltverschwörung und BigBrother wittern, andererseits im SocialNetwork das gesamte Leben ausbreiten und via Handy 1a Bewegungsprofile erstellen lassen, wenn von Sendemast zu Sendemast gehoppst wird.

Im Handel mag das schon hilfreich sein und auch anderswo steckt RFID drin und da meckert Niemand drüber. Oder hat einer von Euch seine Wegfahrsperre ausgebaut wegen dem Protest gegen den Chip?
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06.04.2010 15:44 Uhr von Nansy
 
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@ Johnny Cache: Was der Supermarkt alles mit Informationen aus RFID-Chips, die mit der Kundenkarte verknüpft sind, anfangen kann:
siehe: http://www.foebud.org/...
Sorry, erst lesen, dann posten!
Insofern muß ich dir leider Recht geben = "Erst Informieren"
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06.04.2010 16:54 Uhr von Berliner_Schueler
 
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@Johny Cache die Empfänger können einfach in diese Alarm - Piep -dinger (sry weis nich wie sie heißen) am Ausgang eines Geschäfts angebracht werden so kann man dann nachvollziehen wo sich der Chip befindet ...

z.B in Kaufhäusern könnte man so dann das Kaufverhalten von Person XY genaustens studieren...

Worst case ... iwann könnte damit in Verbindung mit digitalen Preisanzeigen der Preis des Produkts an den Kunden angepasst werden ... Und diese Idee wurde schon geäusert!!

[ nachträglich editiert von Berliner_Schueler ]
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06.04.2010 17:10 Uhr von Johnny Cache
 
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@Berliner_Schueler: Nur wenn man sich eben als Person XY per RFID auch identifizieren läßt. Genau das ist doch der Punkt.
Wenn man eben nur die Waren eindeutig identifizieren kann ist das höchste der Gefühle daß man sagt daß drei Steaks und eine Tüte Pommes gerade den Laden verlassen haben, erfahrungsgemäß in Begleitung einer Person.

Das Problem ist daß viele Leute gar keine informationelle Selbstbestimmung haben wollen, sonst gäbe es diesen ganzen Rabatt-Quatsch ja gar nicht. Nicht das Verfolgen der Waren ist das Problem sondern die Zuordnung an eine Person. Also muß die Bezahlung anonym bleiben, nicht das Produkt.
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06.04.2010 20:11 Uhr von Nansy
 
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@ Berliner_Schueler: den worst case gibt es schon: in den USA werden in bestimmten Supermärkten Preisanzeigen über Displays am Einkaufswagen an den Kunden angepasst, d.h. wer viel einkauft im Monat, bekommt größere Rabatte als derjenige der wenig einkauft. Bei Vergleichen mit Supermärkten, die dieses Rabattsystem nicht anwenden, stellte sich heraus, dass die Preise für Lebensmittel mit Rabatt trotzdem höher waren, als die normalen Preise im normalen Supermarkt! Also Kundenveräppelung!
Übrigens, wann lesen hier eigentlich einige Leute (besonders diejenigen, die das alles für Panikmache halten) endlich mal die Seiten des FoeBud e.V.? Dort wird das alles ausführlich beschrieben. Und wenn man dann immer noch der Meinung ist, das sei alles ganz harmlos, na denn, das ist das gute Recht jedes Einzelnen.
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06.04.2010 20:39 Uhr von Nansy
 
+0 | -2
 
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Getschi: Abschirmhüllen für Pass oder Kreditkarte gibt es schon, soweit ich weiß auch über die Seite des FoeBud.
Übrigens gibt es schon ein Pilotprojekt der EU, um solche Chips in Geldscheine einzufügen, damit könnte dann jeder an der Grenze (auf ca. 10 m) danach überprüft werden, wieviel Bargeld er dabei hat. Natürlich wäre damit auch technisch versierten Kriminellen "geholfen" (trotz Verschlüsselung).
Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt und die Gefahren für unsere Gesellschaft auch!

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