Space Shuttle "Discovery" meldet Probleme mit wichtiger Radarantenne
Bereits am ersten Missionstag musste die Besatzung der Discovery Probleme mit einer wichtigen Antenne melden. Die so genannte KU-Antenne hat zwei Hauptaufgaben: Sie dient zur Messung des Abstands bei Andockmanövern im Orbit und aufgrund ihrer Bandbreite ist sie enorm wichtig für die Kommunikation.
Die Antenne erlaubt eine dauerhafte Hochgeschwindigkeitsverbindung zur Bodenstation, die über geostationäre Kommunikationssatelliten läuft. Mit ihr sollten laut Plan die Bilder und Daten von der Überprüfung der Hitzeschutzkacheln übertragen werden, die seit der Columbia-Katastrophe Standard ist.
Nachdem der Neustart des Systems fehlschlug, sollen die Astronauten die Bilder vorerst ohne Bodenunterstützung auswerten. Das Andockmanöver mit der ISS ist dank Ausweichsystemen wie GPS nicht gefährdet. Auch trotz des gestörten Zeitplans können alle Experimente wie beabsichtigt durchgeführt werden.