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Kritiker sehen in Röslers Plan zur Abschaffung des Numerus Clausus´ einen Fehler

Nachdem Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler verkündet hat, dass er den Numerus Clausus für das Fach Medizin abschaffen möchte, melden sich nun die ersten kritischen Stimmen, die in Röslers Plan einen gewaltigen Rechenfehler sehen.

Diese Stimmen sagen voraus, dass es durch die Abschaffung des Numerus Clausus´ viel zu viele Studenten gäbe, die Medizin studieren wollten. Genug Studienplätze gebe es auf keinen Fall und müssten in naher Zukunft erst noch geschaffen werden.

Nach Röslers Vorstoß müssten sich die Länder erst bereit erklären, diese Plätze zu schaffen. Positives sehen die Experten in Röslers Absichten darin, dass es in Deutschland tatsächlich sehr schwer ist, Medizin zu studieren, wenn man kein Einser-Abitur vorweisen kann. Im Ausland ist das nicht so streng.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Plan, Medizin, Abschaffung, Studium, Numerus Clausus
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2010 17:41 Uhr von RainerKoeln
 
+21 | -0
 
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der NC wird von der Nachfrage bestimmt. Wollen viel mehr Leute als Studienplätze vorhanden Medizin studieren steigt der NC, wollen weniger studieren sinkt er. Folglich sind immer alle Studienplätze besetzt. Ein kleiner Teil wird aus Wartern und anderen besetzt.
Wie also mehr Mediziner ausbildung ohne neuen Ressourcen?
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05.04.2010 17:44 Uhr von Copak
 
+18 | -0
 
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Warum auch nicht? In Österreich muss jeder Medizinstudent einen Eignungstest mitmachen bevor er studieren kann, die mit den meisten Punkten in dem Test dürfen dann studieren. Finde ich persönlich besser als die NC Regelung in Deutschland.

€: Hab mir mal die Quelle durchgelesen, mehr Ärzte wird es dadurch auch nicht geben wenn nicht mehr Studienplätze angeboten werden.

[ nachträglich editiert von Copak ]
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05.04.2010 21:14 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -15
 
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05.04.2010 23:48 Uhr von Onkeld
 
+0 | -3
 
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@aggronaut: nur vergleicht "führer" jeder hier mit hitler.... was definitiv nicht im sinne des erfinders ist.
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06.04.2010 00:03 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -6
 
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wenn: der horizont des einzelnen nicht weiter reicht als bis ins dritte reich, mag die schuld aber nich an mir liegen sondern in den köpfen derer die nich über den eigenen horizont hinaus denken können.
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06.04.2010 01:03 Uhr von all_in
 
+2 | -0
 
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Mhhh Einen lieben Führer gibt es auch in Nordkorea.
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06.04.2010 01:38 Uhr von ZeldaWisdom
 
+1 | -0
 
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@Aggronaut: Der Begriff "Führer" ist nun einmal historisch vorbelastet. Genau wie "Endlösung" und "Selektion". Kann man nichts dran drehen.

Darum klingt deine Forderung nach einem Führer etwas...komisch.
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06.04.2010 03:10 Uhr von XKeksX
 
+1 | -1
 
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Fehler? Ich sehe auch einen Fehler.
Was soll das " ´ " im Titel?
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06.04.2010 05:01 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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Ich finde das abschaffen des NC richtig, dafür wird im Studium schon gut gesiebt. Man kann ja auch nen Eignungstest vorher machen,
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06.04.2010 10:16 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist doch nicht der NC. Das ist dieses typische Wahlgerede von Politikern um den Bürger zu täuschen. Es gäbe weit genug Ärzte wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden.

Meine Frau ist Zahnärztin in einem Krankenhaus und arbeitet dort in der Chirurgie. Wenn man die dortigen Arbeitszeiten sieht und die daraus resultierende Entlohnung dann würde ich wohl auch eher in eine andere Richtung studieren.

Dem aber nicht genug muss man sich mal ansehen was ein Arzt heute für ein Pensum fährt und was er an Zeit und Entlohnung pro Patient hat. Gerade in ländlicheren Gegenden zeigt sich das immer mehr und nicht ohne Grund geben Ärzte dort ihre Praxen auf, oder behandeln nur noch Privatpatienten.

Ärzte verdienen heute deutlich weniger als noch vor wenigen Jahren und auch wenn es durchaus solche gibt die noch richtig gut verdienen ist das längst nicht die Maße. Gemessen an Arbeitspensum und Verantwortung ist das schlichtweg ungenügend.

Wenn ich also heute Student wäre und zu überlegen hätte in welche Richtung ich gehe, dann würde ich doch drei mal überlegen ob es Medizin sein soll. Wir lesen Tag täglich neue Meldungen über unser Gesundheitssystem, ein Argument für den Arztberuf ist das gewiss nicht.

Nun will man Qualität durch Quantität ersetzen um so eine bessere Versorgung zu gewährleisten. Geht es nur mir so, oder erkennen auch andere den Fehler daran?

Und Herr Rösler... Hör mir auf mit Rösler.
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06.04.2010 14:29 Uhr von mAdmin
 
+0 | -0
 
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bah, elendiger aktionismus und augenwischerei: das ist doch absolut lächerlich.
anstatt den nc abzuschaffen (den ich persönlich auch unnütz finde) sollte er einfach mal paar hochschulen aufziehen und studienplätze schaffen.

das würde natürlich was bringen, aber für wählerstimmen reichts schon groß zu brüllen: der NC muss weg!

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