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Theodor zu Guttenberg bekräftigt: Deutsche Soldaten werden in Afghanistan bleiben

Der Bundesverteidigungsminster Karl-Theodor zu Guttenberg wies alle Forderungen nach einem Rückzug deutscher Soldaten aus Afghanistan mit Bestimmtheit zurück.

Nach seiner Aussage, wird die Deutsche Bundeswehr ihren Auslandseinsatz dort trotz der jetzigen Zwischenfälle beenden. Guttenberg sieht kein Scheitern der Strategie der Bundesregierung im Krisengebiet.

Laut Guttenberg muss man jetzt zum Thema Afghanistan "umgangssprachlich von einem Krieg" reden. Inzwischen sind die Leichname der drei gefallenen Soldaten nach Deutschland überführt worden.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Deutsche, Soldat, Karl-Theodor zu Guttenberg
Quelle: www.dw-world.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2010 10:41 Uhr von Perisecor
 
+4 | -25
 
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05.04.2010 10:45 Uhr von usambara
 
+9 | -1
 
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Wahrnehmungsproblem Afghanistan: Nach dem mit viel Tamtam die NATO die Einnahme des "Kerngebietes" von Helmand Anfang des Jahres mit 15000 Soldaten vermeldete und nun die zweitgrößte Stadt Afghanistans Kandahar in Angriff genommen werden sollte, war nun in der NYT zu lesen, das die Taliban längst die Kontrolle in Helmand zurück gewonnen haben.
Nun fährt Präsident Karsai der NATO noch in die Parade, spricht von "Besatzern und legitimierten Aufständischen" und möchte gar die Kandahar-Offensive absagen lassen.
Und selbst, wenn sich der deutsche Verteidigungsminister, sonst so begabt in forschen Verlautbarungen, in vorsichtigen Schritten der Verwendung des Begriffes "Krieg" annähert, bleibt hartnäckig die Frage, gegen wen führt man dort Krieg? Und mit welchem Ziel?
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05.04.2010 10:49 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+21 | -2
 
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@Perisecor man darf die Terroristen nicht gewinnen lassen. ....

Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass dieser Krieg von den Besatzern gewonnen werden kann? Dann wärst Du aber echt naiv. Schon die Russen haben sich seinerzeit dort die Zähne ausgebissen, ohne etwas zu erreichen. Und die haben, nebenbei bemerkt, alles andere als Aufbauhilfe geleistet.
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05.04.2010 11:29 Uhr von a.maier
 
+3 | -1
 
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"Wo ein deutscher: Soldat steht, kommt kein anderer hin". So oder so ähnlich wurde doch schon mal Propaganda gemacht. Wenn ein Volk seine Heimat von ausländischen Besatzern befreien will schafft es dies meist.
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05.04.2010 11:32 Uhr von datenfehler
 
+2 | -2
 
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au fein unsere Jungs dürfen weiter im Sand spielen!
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05.04.2010 11:34 Uhr von usambara
 
+7 | -0
 
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@BlubbBlubbBlubb: zum Thema Aufbauhilfe, die folgendermaßen aussieht:
Im "eroberten" Gebiet von Marschda/Helmand wurde
säckeweise Dollars von einem US-Bataillon an die Bevölkerung verteilt (über 200.000$).
"Liebe Mardschaner schaut her, es lohnt sich mehr mit uns zusammenzuarbeiten als mit den Taliban".
Laut Informationen des Reporters der New York Times, Richard A. Oppel, landet eine gehörige Summe der verteilten Gelder bei den Taliban, die sich Prämien unter allen möglichen Vorwände selbst abholen oder Geschäftsleute, die Geld annehmen, bedrohen.
Das (Wahrnehmungs-)Problem, das dabei öfters auftaucht: Die Taliban sind von Nicht-Taliban-Einwohnern nicht zu unterscheiden. Dies stellt übrigens kein amerikanischer Marine fest, sondern ein afghanischer Polizeikommandeur:

[ nachträglich editiert von usambara ]
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05.04.2010 11:50 Uhr von kingoftf
 
+11 | -0
 
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Ich: kapiere nicht, welche Freiheit da am Hindukusch verteidigt werden soll.
Was machen die Jungs da?
Aufbauarbeit doch schon lange nicht mehr, eher igeln die sich aus Angst vor Anschlägen (wie man sieht, berechtigt) in ihren Camps ein und machen fast nix mehr.
Normaler Kontakt oder Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist doch nur noch Wunschdenken einiger Politiker.

Deutschland sollte die Soldaten schnellstmöglich abziehen.
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05.04.2010 12:00 Uhr von usambara
 
+6 | -1
 
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@kingoftf: um die Zukunft Afghanistans geht es schon lange nicht mehr, wohl eher um die Zukunft der NATO und Deutschlands
Mitsprache-Recht darin.
Dafür werden die deutschen Soldaten geopfert.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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05.04.2010 12:45 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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"Deutschland sollte die Soldaten schnellstmöglich abziehen."


Oder vllt dafür sorgen das sie wieder ihre Arbeit machen und sich nicht so feige Einigeln?
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05.04.2010 13:45 Uhr von TheKingmitdemDing
 
+1 | -1
 
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@BlubbBlubbBlubb: totally agree

afghanistan ist quasi das Land, wo bislang jedes Land gescheitert ist, welches versucht hat es zu besetzen . . .

trotz allem, und auch wenn dies ein scheiss Konflikt ist, sollten wir hinter unseren Jungs stehen!
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05.04.2010 14:54 Uhr von StanSmith
 
+2 | -0
 
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arme BRD: schade schade schade
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05.04.2010 16:05 Uhr von BuNnibuB
 
+0 | -0
 
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@Wil: hat es die Politik jemals interessiert was das Volk will ? und Demokratie gibt es in Deutschland schonmal garnicht sonst hätte das Volk Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen wie Euroeinführung, Bundeskanzlerwahl etc.gehabt.
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05.04.2010 19:07 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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So hart es klingt: Guttenberg steht wenigstens dazu und schleimt nicht rum.
Das dieser Krieg von den Alliierten nicht gewonnen werden kann, dass weiß der auch!
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05.04.2010 22:31 Uhr von Kohlenix
 
+0 | -0
 
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Sandspiele also, ich hab das Buch von Marc Lindemann gelesen. Vorher gab es einige Gespräche mit Leuten, die Ihren Dienst dort getan hatten. Und wenn ich höre, das in einigen Jahren die Situation gemeistert ist, wird mir persönlich ganz mulmig.
Ein leergeschossenes Magazin ist bestimmt mehr als der acht Euro Beitrag zur Krankenkasse im Jahr.
Frieden mit Kanonenfutter ( unsere Soldaten ), was geht nur in den Köpfen der Verantwortlichen vor?
Das war ja nun Im Vietnam Krieg so, Solidarität mit Vietnam, gegen Amerika. Den Fehler wollte man wohl nicht machen und einen Bombenkrieg und Napalm, sondern die Indianer mit Perlen bestechen.
Das ist schief gegangen und nu entlassen sich die Beamten gegenseitig (mbH).
Jetzt geht das Geld aus und die Wehrpflicht wird verkürzt. bei den geburtenschwachen Jahrgängen ein Schachzug hoher Genialität.
Denn sind die, die Ahnung haben von Militär und Polizei ein anderer Minister geworden und die, die absolut keine Ahnung haben und dazu garantiert bei den heiklen Nationen keine Anerkennung bekommen AM geworden.
Und als letztes sagt unser Oberhaupt, das in den nächsten Jahren der Gürtel viel enger geschnallt werden muss.
Mein Vorschlag, raus da, Die Grenzen bewachen von befreundeten Ländern aus, Kampf den Drogen, kaufen von Taliban Steuer CD´s und keine Amnestie und wenn die einen Nagel von uns haben wollen, dann müssen die den ganzen Steuerrummel mitmachen, den wir erdulden, oder gewohnt sind. Und da ist das viele Geld besser angelegt als für die Leichentücher unserer Gefallenen.

[ nachträglich editiert von Kohlenix ]
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06.04.2010 21:54 Uhr von ElChefo
 
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Was von den selben Alzheimer-Befallenen wahrscheinlich immer wieder gerne mal vergessen wird: "DIE" Talibs haben die Russen nicht aus Afghanistan geworfen. Das waren die Mujahedeen. Letztere wurden von den Talibs dann geschlagen und zerstreut. Die netten Herren Taliban haben sich schön in Pakistan indoktriniert als es in Afghanistan heiss her ging mit der Roten Armee. Aber hey, Fakten verwirren manchmal echt.
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07.04.2010 08:55 Uhr von usambara
 
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@ ElChefo: "die Mujahedeen" waren auch keine einheitliche Truppe, sondern
ein Gemisch verschiedenster Widerstandsgruppen und Volksgruppen.
Den Aufstand gegen die Russen wurde aber von den Islamisten
um Gulbuddin Hekmatyar begonnen, dessen Gruppe heute noch
kämpft und nicht zu den Taliban zählt, sondern von ihnen
aus Kabul vertrieben wurde.
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

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