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Jahrhundert-Dürre am Fluss Mekong: China mitverantwortlich?

Der in Tibet entspringende Fluss Mekong ist die bedeutendste Hauptschlagader Südostasiens. Der 4.000 Kilometer lange Strom durchfließt China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam, wo insgesamt rund 65 Millionen Menschen in der einen oder anderen Form von ihm abhängig sind.

Er dient der Nahrungs- und Trinkwassergewinnung sowie als wichtige Handelsroute in der Schifffahrt oder zur Bewässerung in der Landwirtschaft. Dieses Jahr ist er an manchen Stellen aber nur noch 40 Zentimeter tief, was eine Jahrhundert-Dürre in den betroffenen Regionen befürchten lässt.

Viele Anrainerstaaten machen die großen Staudammprojekte Chinas mitverantwortlich für den niedrigen Wasserpegel. Die chinesische Regierung lässt die angrenzenden Staaten bei der Planung der Staudämme im oberen Flussbereich völlig außen vor. Ihre Herausgabe von Informationen ist bestenfalls spärlich.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Fluss, Dürre, Staudamm, Mekong
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2010 15:13 Uhr von alphanova
 
+10 | -0
 
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Die chinesische Regierung ist ja nicht für ihren Weitblick bekannt. Ich glaube auch nicht, dass sich das Verhalten in absehbarer Zeit ändern wird.
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04.04.2010 15:17 Uhr von Eras0r
 
+11 | -1
 
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Beispiel: Auch ein gutes Beispiel: der Aralsee...der wurde auch tot und tot gestaut.
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04.04.2010 18:59 Uhr von t1mm3r
 
+2 | -1
 
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Natürlich ist China mitverantwortlich. Die Tibeter haben genug und klemmen den Fluss ab.

/ironie off
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04.04.2010 19:27 Uhr von Borgir
 
+1 | -7
 
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wenn: auf der welt irgendwas passiert ist im moment scheinbar an allem china schuld...früher war es der irak, oder der iran, afghanistan oder nordkorea...heute ist es china
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04.04.2010 21:31 Uhr von kirgie
 
+3 | -0
 
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aja: man mus seine quelle auch ganz lesen oder ganz wiedergeben!

"Seit mehr als 50 Jahren hat es dort nicht so geringe Niederschläge geben. Gleichzeitig messen Meteorologen Rekordtemperaturen.
...
Dass die Dürre die Hauptursache für die niedrigen Pegel des Mekong ist, bestreitet in Südostasien niemand. Doch die chinesischen Staudamm-Projekte lösen Misstrauen aus."
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04.04.2010 21:44 Uhr von alphanova
 
+0 | -0
 
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Die News auch:

Viele Anrainerstaaten machen die großen Staudammprojekte Chinas MITverantwortlich für den niedrigen Wasserpegel.
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05.04.2010 00:55 Uhr von Shizzl
 
+0 | -0
 
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kurze info: "die bedeutenste hauptschlagader"
schlechte formulierung.

ot:
das ist ein generelles großes problem der wasserkraft, bestes beispiel ost-türkei, syrien, etc.

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