03.04.10 18:18 Uhr
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Neues Konzept "Short Sale" soll US-Häusermarkt retten

Der Immobilienmarkt ist in den USA ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft. In letzter Zeit konnten sich die Preise am Markt stabilisieren, doch es gibt wieder Tendenzen in den fallenden Bereich, und ein Kollaps wird befürchtet, denn Ende März sind zwei große staatliche Hilfsprogramme ausgelaufen.

Die Federal Reserve hat viele Hypotheken aufgekauft, doch damit ist jetzt Schluss. Hypotheken mit 30 Jahren Laufzeit werden nun um die sechs Prozent Zinsen beinhalten, so die Befürchtungen. Doch steigende Zinsen sind gefährlich, da zu viele Häuser leer stehen.

Bei 1/4 aller Hypothekenschuldner ist der Wert des Hauses zu niedrig, um die Hypothek abzahlen zu können. "Short Sales" sollen dem Schuldner erlauben, sein Haus zu verkaufen, und der Gläubiger kriegt dadurch einen Teil seiner Schuld zurück. Das ist ertragreicher als eine Zwangsversteigerung.


WebReporter: Eras0r
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Markt, Konzept, Short Sale
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2010 18:18 Uhr von Eras0r
 
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Zwar bleiben die Gläubiger auf einem Betrag sitzen, aber wenigstens bleibt der "Fisco-Score", der amerikanische Schufa-Eintrag, aus
Der Immobilienmarkt in den USA ist ein großes Problem in der Wirtschaftskrise. Ich halte die "Short Sales" für keine dauerhafte und ideale Lösung, aber man muss erst einmal sehen, wie sich der Markt in den nächsten Monaten verhält. Vielleicht gibt es ja wieder positive Tendenzen.
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03.04.2010 18:57 Uhr von 08_15
 
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wer jetzt 30.000 auf dem Konto hat: der sollte dort ein Haus kaufen und günstig vermieten ... grad so das die Inflation aufgefangen wird. Das ist bestimmt ein lohnendes Geschäft. Dann können die kaufen wenn die Kohle da ist. Und bis dahin hat sich die Immobilie nahe zu verdoppelt.

Shit happens, aber ist die traurige Wahrheit.
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03.04.2010 19:07 Uhr von dr.b
 
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@08_15: Vermieten an wen? Wo kein Markt da kein Geschäft und die Holzbuden sind in wenigen Jahren komplett weggerottet wenn man nichts macht.
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03.04.2010 19:13 Uhr von Eras0r
 
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Man kann ja ein paar Obdachlose oder ärmlich hausende Chinesen in den leerstehenden Häuser einquartieren. (/ironie off)
Das Problem ist nicht nur der Hypotheken-Restbetrag sondern eben die leerstehenden Häuser. Und im Moment will niemand kaufen, weil niemand ein rasantes plus erwartet.
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03.04.2010 19:19 Uhr von 08_15
 
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dr.b: mit dem Zerfall gebe ich Dir recht. Die Bretterbuden haben wir hier nichtmal als Wochenendhaus *schauder*.

Ne, wirklich günstig vermieten und dann können die auch was am Haus selber machen (Streichen im Mietvertrag muss der Mieter ist da zulässig). Die sind froh ein Dach zu haben. Das die Mieten/Preise für Kauf wieder anziehen werden ist klar, denn die Spekulanten sind wieder voll aktiv.

Den Heuschrecken ist einfach kein Kraut gewachsen, so lange "Nullkäufe" erlaubt sind und keine Steuern erhoben werden.

http://www.youtube.com/...

Viel Spaß beim sehen
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03.04.2010 23:56 Uhr von einsprucheuerehren
 
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versteh nicht: was du (08_15) sagen willst. Willst du die Häuser dort aus humanitären oder wirtschaftlichen Gründen kaufen + vermieten? Wirtschaftlich macht es keinen Sinn, weil die Häuser, wie schon gesagt wurde, in ein paar jahren vollkommen den bach runter gegangen sind. Oder meinst du im Falle einer Vermietung würde sich der Wert steigern, trotz Abnutzung etc? Und glaubst du an pünktliche Mieteinahmen?

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