Steuern: Milliardenverlust durch zu wenig Steuerfahnder
Die Deutsche Steuergewerkschaft hat ausgerechnet, dass die Bundesregierung im Jahr Milliarden Euro an Steuern verliert, weil sie einfach zu wenig Steuerfahnder und Betriebsprüfer einsetzt. Der Gewerkschaftschef Dieter Ondracek schätzt, dass dem Bund dadurch jedes Jahr 30 Milliarden Euro entgehen.
Nach einem Bericht der "Tagesschau.de" sind zur Zeit 15.000 Stellen unbesetzt. In keinem Bundesland ist der Bedarf an Stellen im Finanzamt ausreichend gedeckt, obwohl die Abdeckung der Finanzämter durch genügend Fachkräfte Ländersache ist.
Gerade Finanzbeamte im Außendienst entdecken bei ihren Betriebsprüfungen immer wieder Steuersünder.