02.04.10 13:40 Uhr
 710
 

Dänemark: 600 Jobs werden ins billigere Deutschland verlagert

Danish-Crown, ein großes dänisches Schlachterei-Unternehmen, baut wegen der hohen Lohnkosten 600 Arbeitsplätze in Dänemark ab.

Verhandlungen mit der dänischen Gewerkschaft waren am "feindseligen und extrem abweisenden Auftreten" gescheitert. 20 Prozent Lohnkürzung wollten diese nicht akzeptieren.

Profitieren könnte davon die Stadt Oldenburg. Dort könnten 500 bis 600 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Lohnkosten sind in Deutschland um die Hälfte billiger. Mittels Subunternehmen konnte das Unternehmen in Deutschland durch noch billigere rumänische Arbeiter weiteres Geld einsparen.


WebReporter: infected
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Job, Entlassung, Arbeitsplatz, Dänemark
Quelle: www.abendblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Chinesische Gefangene arbeiten für Modeketten C&A und H&M
Essener Tafel: Zu viele Ausländer - Anmeldung nur noch mit deutschem Pass möglich
Einigung im Tarifstreit bei VW

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.04.2010 14:05 Uhr von Sev
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Gewerkschaften: Wenn Gewerkschaften irgendwas ausrichten könnten, wären sie verboten.

Armes Deutschland.
Kommentar ansehen
02.04.2010 14:20 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
lol: Billigland Deutschland, soweit ist es schon als gekommen, bald steht IKEA & Co vor der Tür ;-)
Kommentar ansehen
02.04.2010 14:20 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Doppel gemogelt

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
Kommentar ansehen
02.04.2010 16:14 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@infected: "Vielleicht sollte man dort Hartz IV einführen, um wieder mit den Euro-Ländern konkurrieren zu können."

Arbeitslose erhalten Geld vom Staat. Wieso sollte also die dänische Wirtschaft bei Einführung eines Hartz-IV-Modells konkurrenzfähiger werden?

"Gewerkschaften sind auch nicht mehr zeitgemäß. Wenn es in Deutschland starke Gewerkschaften gäbe, wären Billiglöhne nicht machbar."

Wie jetzt? Erst sind sie nicht zeitgemäß, dann ziehst du sie als mögliches Mittel gegen Billiglöhne in Betracht.

Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmern. Ich wüsste nicht, wieso die Interessen von Arbeitnehmern nicht mehr zeitgemäß sein sollten. Gerade bei der starken Zunahme der prekären Beschäftigungsverhältnisse werden die Gewerkschaften immer wichtiger.
Kommentar ansehen
03.04.2010 00:41 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
jobverlagerungen teil der globalisierung: gewerkschaften können sich der globalisierung nicht entziehen (ausnahme öffentlicher dienst und standortgebundene arbeitsplätze - noch).

tragischerweise belohnt die eu-kommission unternehmen in form von subventionen, wenn sie jobs verlagern.

es ist schon ernüchternd, wenn man sich vor augen führt, was mit unseren eu-abgaben alles angestellt wird.

ansonsten ist die reaktion vieler größerer betriebe durchaus nachvollziehbar, wenns sie durch jobverlagerungen kosten einsparen können, und teilweise sogar müssen.

eine AG hat da moralisch gesehen überhaupt keine grenzen.
den aktionären geht es nur um profite, um steigende kurse, in dem sie arbeitsplätze streichen oder verlagern.

hiesige arbeitnehmer denen es gelang einen arbeitsplatz zu ergattern werden teilweise zu konditionen eingestellt die dem lohnniveau von vor 15 jahren entsprechen.

für viele jedoch noch besser, als arbeitslos zu sein.

m. e. gibt es die nächsten jahre kaum eine möglichkeit, ohne viele weitere arbeitslose zu riskieren, die löhne zu erhöhen.

im gegenteil.
bei dem überangebot von arbeitskräften, wegen der vielen arbeitslosen, lassen sich immer mehr arbeitssuchende zu niedrigen löhnen einstellen.

ein politischer zwang, in form von mindestlöhnen die löhne anzuheben, würde nur umso mehr firmen veranlassen den standort zu wechseln.

billiglohnländer wie einige osteuropäische nachbarn, machen die endmontage von autos und ähnlichen genauso gut wie in deutschland.
ein blick unter die motorhaube offenbart meistens wieviel "made in germany" noch geltung hat.

einige konzerne scheinen hier nur noch prestigestandorte zu unterhalten, mehr nicht.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Todesraser tötet zwei Buben - nur 6 Monaten Bewährung!
Studie: Alkoholmissbrauch erhöht stark die Demenzanfälligkeit
Studie: Je älter die Mutter bei der Geburt desto kinderloser die Töchter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?