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Marsrover "Spirit" ist vermutlich im Winterschlaf-Modus

Das für den Marsrover "Spirit" verantwortliche Team am Jet Propulsion Laboratory hat bekannt gegeben, dass dieser sich vermutlich in den energiesparenden Winterschlaf-Modus versetzt hat. Die Wissenschaftler hatten am Dienstag vergeblich auf die Kontaktaufnahme des Fahrzeugs gewartet.

In der von Spirit erkundeten Region werden die Tage mittlerweile kürzer, was für geringere Sonneneinstrahlung und damit weniger Energie für den Rover sorgt. Er schaltet dann selbstständig in den Energiesparmodus, der lediglich seine Elektronik wärmt und seine Batterien auflädt.

Die Forscher konnten den Rover allerdings nicht mehr optimal ausrichten, weil er sich im lockeren Marssand festgefahren hat. Dieser Sachverhalt und sein hohes Alter von sechs Jahren könnten ein unbeschadetes Überstehen des Winters aber enorm erschweren, erklärte John Callas, der Projektmanager.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Energie, Modus, Marsrover, Spirit, Winterschlaf
Quelle: www.astronews.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2010 17:46 Uhr von alphanova
 
+4 | -1
 
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Ich hoffe, dass die automatische Reaktivierung gelingt, wenn sich die Batterien wieder aufgeladen haben. Der Rover steckt zwar im Marssand fest, aber er kann trotzdem noch Bilder aufnehmen und vor Ort Analysen durchführen.
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01.04.2010 18:50 Uhr von Heidi1978
 
+3 | -2
 
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Oh je: Hoffentlich können die ihn wieder aufgeladen.
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01.04.2010 21:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Räder Wenn ich mir das Bild so ansehe, hätte man em Rover vielleicht etwas grössere Räder spenieren sollen...

Nicht umsonst haben Geländewagen meistens richtig grosse Reifen drauf. Wobei es natürlich auch aufs Profil ankommt, aber das kann man auf dem Bild nicht wirklich sehen.
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01.04.2010 22:17 Uhr von alphanova
 
+2 | -1
 
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@Jlaebbischer: Stimmt. Aber mir fällt da ganz spontan ein Gegenargument ein, was zumindest auf den ersten Blick einigermaßen logisch erscheint.

Mit größeren Rädern würde man dann auch stärkere Elektromotoren brauchen, die sie antreiben.
Stärkere Elektromotoren wiegen mehr und benötigen mehr Energie.
Aus Kostengründen wird bei solchen Missionen um jedes Kilogramm gekämpft und wie es energietechnisch aussieht, steht ja in der News.
Spontan drüber nachgedacht ohne Anspruch auf Korrektheit *g*
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01.04.2010 22:36 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Guter Einwand: Deswegen arbeiten an solchen Projekten auch immer Hunderte Spezialisten mit verschiedenen Spezialgebieten ;)
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15.04.2010 09:03 Uhr von pippin
 
+1 | -0
 
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Also dafür, dass Spirit und Opportunity eigentlich schon weit über der ursprünglich geplanten Lebensdauer noch aktiv sind und Ergebnisse liefern, finde ich es enorm, dass sie überhaupt noch laufen.

Da soll man dem "Kleinen" doch ruhig seinen Winterschlaf gönnen ;)

Obwohl es natürlich besser gewesen wäre, wenn er vorher in eine ideale Position gebracht worden wäre, um die Batterien wieder richtig aufzuladen.
Ich drück die Daumen, dass er wieder aufwacht und noch weitere Daten liefert *daumendrück*

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