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Forscher lösen das erdgeschichtliche "Paradoxon der schwachen, jungen Sonne"

Das so genannte "Paradoxon der schwachen, jungen Sonne" ist eine Ungereimtheit, die Forscher bereits seit 40 Jahren zu lösen versuchen: Vor etwa vier Milliarden Jahren besaß die Sonne nur 70 Prozent der heutigen Strahlungsintensität. Trotzdem war die Erde von flüssigem Wasser bedeckt, nicht von Eis.

Ein früherer Erklärungsversuch sah in einem wesentlich höheren Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre die Ursache. Dieser soll demnach bei 30 Prozent gelegen haben und durch Treibhauseffekte die Abkühlung der Erde verhindert haben. Ein dänischer Forscher konnte diese Theorie nun widerlegen.

Untersuchten Gesteinsproben aus dem Westen Grönlands zufolge war die fehlende Wolkenbildung für das milde Klima der frühzeitlichen Erde verantwortlich. Denn dafür mussten Kondensationskeime, zum Beispiel Schwefelgase, vorhanden sein, welche aber erst viel später von Bakterien produziert wurden.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Sonne, Paradoxon
Quelle: www.spektrum.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2010 21:47 Uhr von alphanova
 
+17 | -2
 
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Es scheint so, als wäre wieder ein kleines Rätsel gelöst worden, das zum Verständnis der Erdentwicklung beiträgt.
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01.04.2010 00:05 Uhr von Guschdel123
 
+26 | -2
 
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Warum bekommt der über mir´n Plus...?

alphanova, bist mir momentan der Liebste hier bei SN, gut geschrieben News mit gutem Inhalt von guten Quellen, so lernt man ja doch noch dazu.
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01.04.2010 09:38 Uhr von FirstBorg
 
+5 | -2
 
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Vor 4 Mrd Jahren? Soweit ich weiss war die Erde vor 4 MRD!!! Jahren noch von flüssigem Magma bedeckt, aber nicht von Wasser. Damals wurde doch grade mal der Mond aus der Erde rausgehauen.

Hab leider nur Wiki quellen dafür:

"Im Zeitraum von 4,7 bis 3,8 Milliarden Jahren vor unserer Zeit, im Hadaikum, unterschied sich die im jungen Sonnensystem kreisende „Urerde“ noch grundlegend von dem Planeten, wie wir ihn heute kennen. Sie besaß noch keine feste Oberfläche."

und

"Im Zeitraum von vor 3,8 bis 2,5 Milliarden Jahren sank die Oberflächentemperatur der Erde auf unter 100 °C ab und die Erdkruste verfestigt sich zunehmend."

[ nachträglich editiert von FirstBorg ]
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01.04.2010 12:41 Uhr von Guschdel123
 
+1 | -0
 
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@FirstBorg
Hier eine gute Quelle dazu:
http://www.wissenschaft.de/...

Wiki hängt da - denke ich - noch etwas hinterher.

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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01.04.2010 18:00 Uhr von RicoSN
 
+0 | -1
 
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@H311dr1v0r: halt Deine Klappe und gehe Deine Aliennews schreiben. Oder noch besser, schau Dir hier mal ab wie man eine gute News abliefert.

Was mich halt noch interessiert. Wenn es keine Wolken gab, war dann die Wärmeabstrahlung in der Nacht nicht viel höher?
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01.04.2010 18:46 Uhr von Ric73
 
+0 | -2
 
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aehmmmm: @ricosn ist nicht dein ernst jetzt oder?! die erde im gesamten wird immer nur zur hälfte von der sonne erhitzt oder meinste um sechs knipst einer die sonne aus und morgens um sechs wieder an. ;)

oder du meinst die sonnenstrahlung, welche die erde reflektiert und von evtl wolken wieder zur erde reflektiert würden, aber wie gesagt tag/nacht kennt in unserem sinne die erde nicht...

[ nachträglich editiert von Ric73 ]
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01.04.2010 18:57 Uhr von Heidi1978
 
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Sehr gut: Das ist gut, vielleicht können die Wissenschaftler, damit was anständiges anfangen.
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06.04.2010 14:40 Uhr von RicoSN
 
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aehmmmm: @Ric73, das war mein voller Ernst. Mir ist bewußt das immer nur die sonnenzugewandte Seite von der Sonne bestrahlt wird. Hälst Du mich für so blöd? Es war für mich nur nicht nachvollziehbar, das die junge Sonne die Kraft hatte eine wolkenlose Erde völlig eisfrei zu halten. Sie hatte damals nur 70% der heutigen Strahlungsintensität. Wenn ich mir den Mars anschaue der eine durchschnittliche Temperatur von -63° C hat, war es für mich halt erstaunlich das die Erde eisfrei blieb. Also lass Deine dummen Kommentare.

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