31.03.10 11:41 Uhr
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Türkei: Anwalt klagt auf Anerkennung des Völkermordes an Armeniern

Um den Völkermord an den Armeniern anerkennen zu lassen, hat ein Anwalt in Ankara eine Klage vor Gericht eingereicht. Darin fordert er von der türkischen Regierung, dass sie die "planmäßige Vernichtung" unter der Regierungszeit von Said Halim Pascha am armenischen Volk zugeben soll.

Zwischen den Ländern Armenien und der Türkei gibt es keine diplomatischen Beziehungen. Die Grenze zwischen den Ländern wurde 1993 von der Türkei geschlossen. Ankara will erst dann diplomatische Beziehungen aufnehmen, wenn Armenien vom Vorwurf des Völkermordes zurücktritt.

Über 20 Länder, sowie 42 Bundesstaaten der USA haben die Tötung der Armenier als Genozid eingestuft. Die Türkei beabsichtigt, gerichtlich gegen die Länder vorzugehen, die den Völkermord anerkannt haben.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Gericht, Klage, Anwalt, Völkermord, Anerkennung, Armenien
Quelle: de.rian.ru

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2010 11:41 Uhr von midnight_express
 
+17 | -18
 
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Der türkische Anwalt Bendal Celil Ezman scheint ein mutiger Mann zu sein. Bin mal gespannt, wie es weiterläuft und was mit dem Anwalt "passiert".
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31.03.2010 11:49 Uhr von lina-i
 
+13 | -16
 
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Es gibt sogar einige Länder, in denen die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe steht (z. B. Frankreich). Auch hier bei SN wurde dieser Völkermord bereits mehrfach geleugnet.

Es wird Zeit, dass die Türkei endlich die damals begangene Tat anerkennt und nicht noch länger mit wartet, bis türkische Historiker die Taten vertuscht und Beweise vernichtet haben. Immerhin hat diese Taktik bisher alle Zeitzeugen sterben lassen.
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31.03.2010 12:02 Uhr von Showtime85
 
+8 | -11
 
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Der Anwalt: ist wahrscheinlich Armeenischer abstammung... und wird sich jetzt gut verstecken müssen. Leider ist die Tayip Regierung ja was das angeht sehr streng...

aber die Frage ist immer noch offen. Armeenien hat seine kammern noch nicht geöffnet wobei die jetzige Türkische Regierung dies getan hat.
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31.03.2010 13:03 Uhr von G_DNA
 
+5 | -5
 
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So wie ich das sehe, hat der Anwalt absolut keine Chance.

[ nachträglich editiert von G_DNA ]
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31.03.2010 14:20 Uhr von Alh
 
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endlich wird in diese Richtung was getan.
Jetzt heißt es: Hosen runterlassen und zu den Schandtaten stehen. Ach so, ich vergaß, das können ja manche nicht.......
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31.03.2010 14:23 Uhr von G_DNA
 
+5 | -8
 
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@Alh: um eine Hose runterzulassen muss man erst eine Hose Tragen.
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31.03.2010 14:24 Uhr von selphiron
 
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Klarheit: Eins ist in der Nachricht unklar und kann zu Missverständnissen führen.Die Beziehungen wurden nicht wegen des (angeblichen) Völkermords abgebrochen sondern wegen dem Bergkarabachkonflikt, wo armenische Truppen aserbaidschanisches Territorium besetzt und viele Zivilisten umgebracht haben( siehe hier: http://de.wikipedia.org/...).
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31.03.2010 14:40 Uhr von all_in
 
+11 | -6
 
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Tja. Serbien hat sich heute offiziell für Srebrenica entschuldigt. Anscheinend können die Serben besser mit ihrer Vergangenheit umgehen als manch anderer.
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31.03.2010 14:52 Uhr von Heidi1978
 
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Richtig: Der hat absolut recht, die sollten endlich zu ihren verbrechen stehen.
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31.03.2010 15:37 Uhr von G_DNA
 
+6 | -6
 
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@all_in: # Serbien hat sich heute offiziell für Srebrenica entschuldigt. Anscheinend können die Serben besser mit ihrer Vergangenheit umgehen als manch anderer.

Das gehört zu jeder halbwegs entwickelten Zivilisation dazu.

- Zu seiner Vergangenheit zu stehen und zwar zur gesamten Vergangenheit.

Und nicht aus dem eigenen Blickwinkel nur die gloreiche Vergangenheit hoch zu preisen und den schlechten Anteil einfach verschwinden lassen als ob nichts gewesen wäre.

[ nachträglich editiert von G_DNA ]
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31.03.2010 15:52 Uhr von 123Wahrheit
 
+11 | -5
 
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die Türkische Leugnung des Völkermords bedeutet nicht die grundsätzliche Leugnung Armenischer Toter.Die Türkische Regierung geht von ca. 700.000 toten Armeniern und 500.000 toten Türken,Kurden usw aus.Diese Toten sollen von Bürgerkriegsähnlichen Zuständen stammen.Auch das die Armenier systematisch umgebracht wurden,wird erklärt als Notfallplan um das Osmanische Reich zu retten da die im reich lebenden Armenier das Reich verraten haben und Spionage usw für die Russen betrieben haben.
Jedenfalls ist das die Türkische Version.Und solange es zu diesem Thema keine unabhängigen Untersuchungen mit unabhängigen Historikern gibt,wird die Türkei niemals einen Völkermord zugeben!
PS:Das die Türkei und Armenien keine Diplomatischen Beziehungen haben stimmt nicht.Seit Herbst letzten Jahres gibt es wieder Beziehung,die Grenzen wurden geöffnet und es wurde beschlossen das unabhängige Untersuchungen über den angeblichen Völkermord durchgeführt werden.
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31.03.2010 15:57 Uhr von xlibellexx
 
+7 | -8
 
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Armenien: und Türkei .......könnten es so leicht machen ! aber das was einst der Pascha ( ein Krankes Hirn nicht viel übrig hatte für sein Volk) und die Hintermänner ( Europa ) Frankreich und England an erster stelle , gefolgt von <israel !
die müssten Ihre Archive so öffnen , das dann die Länder an diesem Völkermord so beteiligt waren , das die ganze Welt endlich die Wahrheit erfährt ! Türkei sagt öffne die Archive Armenien hat Schiss ! weil es viel zu verlieren gibt ! Russen machen Druck , Israel auch ! also ist wieder die Türkei , wo sie einst immer war ....Wartet wie ein Fuchs ....das die Armenier die Archive öffnen !
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31.03.2010 17:52 Uhr von all_in
 
+6 | -6
 
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@Alphan: Eine Entschuldigung ist ja schon mal ein Anfang, nicht wahr? So weit ich mich entsinnen kann hat es die Türkei selbst seit 90 Jahren nicht ein Mal in Betracht gezogen sich bei den Armeniern auch nur zu entschuldigen.

"Und wie man schon öfters erwähnt hat... Armenien soll ihre Archive öffnen. Dann sehen wir wer die Hosen runterläßt."

Die Archive des armenischen Patriarchats liegen in Israel und sind auch zugänglich.
Außerdem hatte die Türkei 8 Jahrzehnte lang Zeit die eigenen Archive zu säubern bis sie den Wissenschaftlern freigegeben wurden. Insofern sind die türkischen Archive auch nicht sonderlich relevant und die Türkei hat wohl kaum das Recht die Öffnung der armenischen Archive zu verlangen, indem sie argumentiert, dass sie ja ihre eigenen auch geöffnet hätte:

"Erst vor wenigen Jahren, als man annahm, dass sich dort keine kompromittierenden Dokumente mehr befanden, wurden die türkischen Archive für ausländische Historiker geöffnet."

http://www.wsws.org/...
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31.03.2010 18:53 Uhr von xlibellexx
 
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Europa: will etwas Glauben , und Glaubt an etwas das falsch ist !
Türkei wird erst sich entschuldigen ( was erst mal bewiesen werden muss ) , .........wenn Armenien ab . 1900 in Türkei und Umgebung durch die armenischen Verräter viele darunter leiden mussten und durch deren Verrat viele getötet wurden , solche Greul an die Bevölkerung , will Türkei, das Armenien dieses zugibt ! aber Armenien fürchtet die Länder die dann auch einiges zugeben müssten ! glaubt nicht an alles , die Türken sind wenn es um Geschichte geht , sehr sehr eigen ! und wenn die auch noch Recht haben , dann gibt es nur eines, Warten bis der Feind es selbst einsieht !

[ nachträglich editiert von xlibellexx ]
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31.03.2010 18:55 Uhr von xlibellexx
 
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und zur damaligen Zeit hatte auch die Kirsche Blut an Ihren Fingern , ....die Orthodoxe kirchen und die Oberhäupte Griechenland´s sind nicht unschuldig das soviele Menschen sterben mussten !
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31.03.2010 21:27 Uhr von Laz61
 
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easyhero: dass habe ich nicht behauptet, sondern unser Poker Ass all-in:

"Die Archive des armenischen Patriarchats liegen in Israel und sind auch zugänglich."

Die Briten haben das Tribunal von Malta einberufen, um osmanische Beamte wegen Verbrechen an den Armeniern anzuklagen. Alle Beschuldigten wurden jedoch freigesprochen.

Im Jahr 1919 hat die britische Hochkommission in Istanbul gestützt auf armenische Informanten 144 hohe osmanische Beamte verhaftet. Diese wurden zu einer Gerichtsverhandlung auf die Insel Malta gebracht, weil ihnen vorgewurfen wurde, gegen die Armenier vorgegangen zu sein. Während man die Verhafteten auf Malta festhielt, wurde von den Briten ein armenischer Forscher, Herr Haig Khazarian, beauftragt, sorgfältig in den osmanischen, britischen und US-amerikanischen Archiven nach unterstützendem Beweismaterial für die britische Klage zu suchen. Obwohl sie vollständigen Zugang zu allen Dokumenten hatten, konnte die Untersuchungsgruppe von Khazarian keinerlei Beweise dafür finden, dass osmanische Beamte zugestimmt haben, Armenier zu töten oder ein solches Vorgehen ermutigten. Damit waren die 144 osmanischen Angeklagten entlastet. Sie wurden von dem bevollmächtigten britischen Generalstaatsanwalt frei gelassen. Sie waren zwei Jahre und vier Monate ohne Verhandlung festgehalten worden, ihnen wurde nie eine Entschädigung gezahlt.

http://www.diplomatischerbeobachter.com/

Trotz dessen ist die Türkei immer noch dazu bereit, die Vorkommnisse im ersten Weltkrieg wieder aufzuarbeiten, jedoch nicht die Armenier.
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31.03.2010 22:34 Uhr von nostre2008
 
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typisch: wow absichtlich falsch wiedergegeben? die Türkei hat keine beziehungen mit Armenien wegen dem Berg Karabach konflikt.... mit Azerbaijan

@Badboy
das problem sind die Wirtschaftsflüchtlinge bzw. auch besser bekannt Diaspora Armenier! Sie verbreiten unruhe und unwahrheiten, die nach den Kriegstribunalen wiederlegt wurden.

Suchen sie mal nach Drastamat "Dro" Kanayan, Asala und Daschnaken.

Durch die Armenier wissen wir ja viel über die Türkei, was wissen wir über Armenien? was wissen die Nachplapperer, die Politik über Armenien ?

Darüber gilt es nun zu reden.....



[ nachträglich editiert von nostre2008 ]
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31.03.2010 23:33 Uhr von Laz61
 
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Na was ist los, ihr Historiker: einfach Minus geben und nichts schreiben.

Schreibt doch was .

Stichwort: Malta Tribunal

[ nachträglich editiert von Laz61 ]
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01.04.2010 00:05 Uhr von Laz61
 
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Auf dem Malta-Tribunal: nach dem 1. Weltkrieg wurden die Hauptverdächtigen des angeblichen Völkermords freigesprochen und es wurde festgestellt, dass es kein Genozid war. Die Engländer kontrollierten damals Istanbul und hatten somit freien Zugang zu den Archiven, die damals auf keinen Fall gefälscht sein können. Wenn es damals kein Genozid war, warum plötzlich heute?
Des Weiteren beruhen der größte Teil der Anschuldigungen auf das Buch "le livre bleu". Ein Buch das aus gefälschten Dokumenten und Telegrammen bestand und zu Kriegszeiten als Propagandamittel gegen die Türkei von den Engländern herausgebracht wurde. Wie feindlich England damals gegenüber der Türkei eingestellt war, zeigt die Namensgebung der Engländer für die neugegründete Türkei. (Turkey=Truthahn= Bestrafung für immer u. ewig)

Also sucht mal bitte nach Malta tribunal. Auch Wikipedia hat was zum Thema , jedoch nur englisch, warum frag ich mich , ist den sowas unwichtig um die Deutschen aufzuklären.

[ nachträglich editiert von Laz61 ]
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01.04.2010 00:53 Uhr von toronio
 
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"Aghet. Ein Völkermord": hier ein Film-Tip, auch zum weiterleiten:


"Aghet. Ein Völkermord"



Fr, 09.04.2010 um 23.30 Uhr ARD und

Di, 13.04.2010 um 20.15 Uhr Phoenix mit anschließender Diskussion(ab 21.45Uhr)
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01.04.2010 01:03 Uhr von Laz61
 
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Aghet: nur eine weitere Lügengeschichte.
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01.04.2010 10:44 Uhr von UniofLouisville
 
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Halbe Wahrheiten sind die grössten Lügen: Sie sollten vielleicht mitbekommen haben, dass es die Türkei war, welche den Kontakt mit Armenien gesucht und Zwecks Normalisierung der beiden Staaten eine Unterzeichnung der Protokolle am 10.10.2009 in Zürich erreicht hat.
Doch man hat so das Gefühl das gewisse Kreise nicht einmal das wollen!
Die Türkei soll sich nicht Aussöhnen mit Armenien.
Die Türkei soll nur einen Völkermord zugeben und danach zu Grunde gehen!
Dabei bestreitet die Türkei nicht einmal das es Massaker an den Armeniern gegeben hat, Sie möchte lediglich den Begriff "Genozid " bis die Geschehnisse von 1915 durch unabhängige Historiker und Wissenschaftler untersucht werden nicht nennen.
In einem Krieg das vor 96 Jahren begann sind selbst Wissenschaftler gefordert die wahren Hintergründe zu durchleuchten.
Wenn aber Politiker aus gewissen Ländern welche Armenien nicht einmal auf der Landkarte finden können, auf Druck der armenischen Diaspora Resolutionen verabschieden, ohne dass die historische Erkenntnisgewinnung in wissenschaftlichen Kreisen abgeschlossen ist, sieht sich die Türkei zurecht in seiner Sache bestätigt.
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01.04.2010 10:50 Uhr von UniofLouisville
 
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Halbe Wahrheiten sind die grössten Lügen! Der Türkei wird ein Genozid während des 1. Weltkrieges und die Leugnung dessen vorgeworfen, ohne dass die historische Erkenntnisgewinnung in wissenschaftlichen Kreisen abgeschlossen ist. Dies ist ein weltweit einzigartiges Phänomen!
Es gibt bis heute kein Land, dem man durch Parlamentsbeschlüsse einen Genozid vorgeworfen hat. Solche Vorwürfe gehen üblicherweise zunächst vor ein internationales Gericht, welches auf Fakten und Beweisen basierend ein Urteil fällt.
Für die Klärung der historischen Ereignisse ist dringend erforderlich, dass eine neutrale und unabhängige Historiker-Kommission über die Ereignisse befindet. Bis Dato wurden zwei Initiativen der Türkei (2004 und 2005) in dieser Richtung seitens Armenien abgewiesen. Wie wir zeigen werden ist es angesichts der ständig verbreiteten Geschichtsverfälschungen mehr als notwendig, dass man eine solche Kommission auf die Beine stellt.


Zu den Genozid Vorwürfen um 1915:

Die Türkei hat nie geleugnet das es Massaker an den armeniern gegeben hat. Jedoch möchte sie ohne die abgeschlossenen Untersuchungen in Wissenschaftlichen Kreisen die Bezeichnung "Genozid" nicht nennen.
Warum wohl?

1914 War der erste Weltkrieg ausgebrochen. Die armenische Minderheit im damaligen Osmanischem Reich, strebte eine Unabhängigkeit an und versuchte die Situation des geschwächten Mann am Bosphorus auszunützen und begann Aktiv mitzuwirken.

Am Anfang machten kleinere armenische Verbände mit Sabotage Akten den Osmanischen Soldaten das Leben schwer. Als dann Russland kurz vor Kriegsantritt den armeniern bei einer Rekrutierung in das Russische Heer, ein eigenes Land versprach, gliederten sich zehn-tausende armenische Kämpfer in die Russische Armee ein und bildeten eine 3. Front gegen das Osmanische Reich.

Da die Osmanen gleichzeitig auf der Arabischen Halbinsel sowie bei den Dardanellen kämpften, konnten sie den Russen wenig entgegen setzen.Die Osmanische Armee begann langsam aber sicher zu bröckeln.
Die armenischen Verbände erkannten Ihre Chance ein Gross-Armenien im Kaukasus zu errichten und kämpften verbittert gegen die Osmanen mit welchen Sie zuvor 800 Jahre in Koexistenz lebten. Alte Rechnungen wurden beglichen, in dem Sie grausame Rache-Akte an der muslimischen Zivielbevölkerung anrichteten.
Fast ohne Gegenwehr metzelten armenische Daschnaken und Komitee Anhänger für ein Gross Armenien, muslimische Zivilisten wie im Blutrausch nieder.
Die Männer der Muslimen waren meistens an der Front, so dass dem armenischen Massakern meist Frauen und Kinder zum Opfer fiehlen.

Das Osmanische Reich reagierte geschockt auf die grausamen Überfälle. Nun begann gegen die Armenier eine Welle von massiven Vergeltungs- Massnahmen (später wird man sich fast ausschliesslich nur noch daran erinnern).
Danach wurden die überlebenden Armenier deportiert, um weitere Rache- Akte von Muslimen zu unterbinden. Die sogenannten Todesmärsche waren sicherlich eine schlechte Variante um überlebende vor Übergriffen zu schützen. Dennoch konnten immerhin 500´000 Armenier sicher in Syrien und Libanon neu Fuss fassen.

Unabhängige Historiker schätzen die Opferzahlen bei den Massakern und anschliessenden Deportationen der Armenier zwischen 1885 bis 1917 auf etwa 800´000 - 1´000´000 Menschen, wovon etwa 500´000 an Krankheit und Hunger starben.

Die 530´000 toten Muslimen welche durch armenische Übergriffe starben, wurden nie in den Prozessen von Istanbul, oder sonst wo erwähnt. Insgesamt belaufen sich die Zahlen der muslimischen Opfer welche ebenfalls an Hunger und Krankheit starben auf 2.5 Millionen. ( Gesamt Opferzahl vom Balkan bis zur Arabischen Halbinsel innerhalb nur 4 Jahren).


Ist es ein Völkermord wenn sich zwei Parteien gegenseitig abschlachten?
Wenn ja? Dann haben 1914 die Armenier ebenfalls einen Völkermord auf dem Gewissen.
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01.04.2010 12:44 Uhr von GencOsman
 
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Quelle? Nunja, wer die Quelle liest erfährt mehr von dieser News seite.
Auf einer Seite schreibt sie :Die USA erkennt den Völkermord. Auf der anderen Seite schreibt die Nachrichtenagentur http://de.rian.ru/... , das die USA die Völkermordfrage abweist. Was denn nu? Unseriös!

Der Anwalt ist natürlich ,.. auch im türkischen TV ausgestrahlt, armenischer Abstammung. Die Anklage ist in einen demokratischen Land üblich. Nur ist der Anwalt in der Beweisflicht. Ich hoffe das es zur einer internationalen Aufklärung kommt.

http://video.google.de/...

[ nachträglich editiert von GencOsman ]
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01.04.2010 13:07 Uhr von GencOsman
 
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@lina-i: " in denen die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe steht (z. B. Frankreich)"

Was würde ein geistesanwesender Mensch sofort fragen?
Was / oder warum is in Frankreich die Leugnung unter Strafe gestellt? Wo waren die Franzosen in der Zeit von 1914-1920?

Wer auf meine Fragen anworten kann, weiss warum Frankreich die Leugnung unter Strafe gestellt hat!

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