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Krankenkassen: Nach Mitgliederverlust durch Zusatzbeiträge droht Insolvenz

Nach der Erhebung von Zusatzbeiträgen gab es in vielen Krankenkassen massenhaft Mitgliederkündigungen, da den Versicherten der Wechsel zu anderen Krankenkassen durch ein Sonderkündigungsrecht offenstand.

Jetzt sollen laut Angaben der Zeitung "Bild" viele Krankenkassen vor der Insolvenz stehen, weil sie nicht mit den Kündigungen gerechnet haben. Konkret nannte die "Bild" die BKK, die BKK City und die BKK Heilberufe als betroffene Krankenkassen.

Anfang März wurden die Zusatzbeiträge von acht Euro zum ersten Mal erhoben. Weitere Zusatzbeiträge drohen, die Kassen können im Höchstfall insgesamt 37,50 Euro Zusatzbeitrag erheben. Die AOK, die noch keine Zusatzbeiträge erhoben hat, rechnet mit 150.000 Neuzugängen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Krankenkasse, Versicherung, Zusatzbeitrag
Quelle: www.google.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2010 08:48 Uhr von bliss.rds
 
+64 | -1
 
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Gier: So ist es - wie man es schon aus der Wirtschaftskriese kennt.
Die unendliche Gier nach Gewinn wird ihnen letztendlich das Genick brechen - nur dass das Volk dummerweise immer für diese Gier bezahlen muss...
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31.03.2010 09:01 Uhr von haguemu
 
+21 | -5
 
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Wettbewerb war doch das Ziel, oder? Wettbewerb unter den Krankenkassen war doch das Ziel.
Wenn die vielen kleinen Kassen Selbstmord begehen (Insolvenz) können die großen dann die sache wie im Oligopol klären.
Politik ohne an die Folgen zu denken ist fahrlässig!
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31.03.2010 09:01 Uhr von romanski1983
 
+23 | -2
 
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Kassen: Wird ja auch mal Zeit, dass es ein paar Krankenkassen weniger gibt und wenn sie so dumm sind und die Gier größer ist wie der Versuch Mitglieder zu gewinnen, bitte weiter so :-)
Habe auch kein Mitleid mit den betroffenen Kassen, sollen sie ruhig schließen müssen...
Frage mich sowieso warum es zB von der AOK oder der BKK so viele verschiedene Untergruppen geben muss die nur vom Namen her dazu gehören aber sonst praktisch eingeständig sind!
Sind nicht 5-10 Krankenkassen in Deutschland genug? Reicht für vernünftigen Wettbewerb und die Mitglieder(Versicherten) müssten nicht soviel Beitrag für die jeweilige Verwaltung zahlen!
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31.03.2010 09:08 Uhr von Bluti666
 
+41 | -2
 
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weil sie nicht mit den Kündigungen gerechnet haben: Wie damlich kann man sein???



@romanski1983

Auch 5-10 Krankenkassen wären zu viel. 1 gesetzliche Gesamtkasse und gut ist, so würde man immens an Verwaltung und Gebäuden sparen, zudem würde jeder Patient die gleiche Versorgung bekommen, somit wäre es fair für alle.
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31.03.2010 09:09 Uhr von falkz20
 
+12 | -2
 
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@ Menschenhasser007: zitat:
hoffe der Zusatzbeitrag deckt nicht mal den verlust, der durch die Kündigungen entstanden ist!


Wenn er den Verlust decken würde, dann stünden sie jetzt nicht vor der Insolvenz oder???!!


Gott lass Hirn regnen!!
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31.03.2010 09:10 Uhr von w0rkaholic
 
+28 | -1
 
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Soweit haben dann einige BWL-Schnösel: beim geilgetippten Hochrechnen nicht gedacht. 8,- EUR Beitragserhöhung bei sagen wir 100.000 Mitgliedern sind eben nicht pauschal 800.000 EUR, manchmal sind es viel weniger :-)

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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31.03.2010 09:24 Uhr von NewsJunky
 
+19 | -1
 
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@ w0rkaholic: Der Kommentar ist gut !

Möchte es eins weiter treiben und die "BWL-Schnösel" mal aussen vor lassen und stattdessen unsere super Manager für solche Belange verantwortlich machen.

Heute identifiziert man sich nicht mehr mit der Firma in der man arbeitet, da wird nur auf sich geschaut oder wieviel man abkassieren kann.
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31.03.2010 09:31 Uhr von MasterM
 
+3 | -6
 
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Viele Krankenkassen haben aber auch was gutes. Viele Mitarbeiter, viele Gehälter, mehr Kaufkraft. Ansonsten sehr kurzsichtig, hätte jeder Voraussagen können, dass die Mitglieder nicht alles zahlen. Auch toll, google als Quelle hinstellen und Bild zitieren XD

Von "die BKK" habe ich aber noch nie was gehört. Welche solln das sein? Und ich arbeite jeden Tag mit Kassen.
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31.03.2010 10:21 Uhr von DerEssener
 
+16 | -1
 
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@ menschenhasser007: > AHAHAHAHA...Sollen die Bankrott gehen und als Hartz4
> empfänger änden, diese Geldgeilen heuchler!!!

Das Problem an der Sache: Die, die es bei einer Insolvenz richtig trifft, sind die kleinen Mitarbeiter. So Leute wie Du und ich.

Die, die auf Entscheiderebene sitzen, kommen a) schon irgendwo für ein gutes Gehalt unter (man hat ja genug Beziehungen) oder haben b) ohnehin ausgesorgt.

Von daher hält sich meine Schadenfreude in Grenzen.

P.S.: Ich war DAK Mitglied und bin wegen des Zusatzbeitrages auch gewechselt...
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31.03.2010 10:42 Uhr von Phoenix83
 
+2 | -3
 
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Nicht damit gerechnet. Und einmal mehr verstehe ich die Aussagen die ich von so vielen Chefs in meinem Berufsleben gehört habe, wenn neue Stellen ausgeschrieben waren.

"Ne das war ein Student - was sollen wir damit, der hat keinerlei praktische Erfahrung"

Irgendwie kommen von diesen ganzen Managern und angehenden Führungskräften immer solche Entscheidungen, wo man als normaler Mensch merkt, dass diese keinerlei Erfahrung haben, wie der Normalbürger denkt.

Ich finde es aber gut. Ich als selbstsändiger verdiene mein Geld dank diesen Menschen und Entscheidungen :)
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31.03.2010 11:13 Uhr von aawalex01
 
+4 | -2
 
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Tja mein Mitleid hält sich in Grenzen.Die sind doch selber dran schuld.Die AOK wird keine Zusatzbeiträge fordern,schließlich bekommen die ein haufen neuer Mitglieder und das Geld kommt da auch so rein.

Ich sag da einfach mal HAHAHAHAHAHAHA dazu!!!!
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31.03.2010 12:06 Uhr von Lord_Dragon
 
+2 | -4
 
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Zusatzbeiträge sind aber nicht die Entscheidung: der Kasse. Zusatzbeiträge müssen lt. Gesetz erhoben werden. Man hat mit so einem Mietgliederverlust nicht gerechnet, aber keine Zusatzbeiträge zu erheben könnte man halt nicht. Wenn BVA Zusatzbeiträge fordert, dann müssen die Kassen diese auch erheben.

Es gibt schon Gerüchte, dass TK, einige AOKs, Barmer GEK Zusatzbeiträge erheben werden. Einige zum 01.07. die anderen zum 01.09. Das Problem ist, dass Gesundheitsfond unterfinanziert ist. Dort fehlen 4 Mrd. EUR in diesem Jahr. Die Kassen kriegen aber erst im April entsprechende Bescheide, wie viel Geld sie überhaupt für Jahr 2010 kriegen. Dann geht es erst mit Zusatzbeiträgen los!
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31.03.2010 12:54 Uhr von Mr.Shot
 
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ja mit den kündigungen haben viele gezeigt "so nicht" das war längst überfällig hier in deutschland. Leider vermute ich das gerade die KRankenkassen welche noch keinen zus. Beitrag haben, dies von anfang an kalkuliert haben.
Sprich neukundengewinn... und dann schlagen auch diese zu. Mit etwas Pech sogar noch höher als die vorherige Kasse.
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31.03.2010 12:58 Uhr von phal0r
 
+4 | -3
 
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Wettbewerb unter Krankenkassen kann auch gar nicht: funktionieren. Weil viele Leute von den Kassen gar nicht aufgenommen werden würden. Da die GKVs das aber müssen, ist doch der ganze Wettbewerbsgedanke von vornherein sinnlos.
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31.03.2010 13:09 Uhr von rolf.w
 
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@phal0r: Das siehst Du falsch. Da die GKVs alle die gleichen Grundbedingungen haben und auch der grundsätzliche Leistungskatalog vorgeschrieben und identisch ist, gibt es da sehr wohl einen Wettbewerb.
Überleg doch mal, die Versicherung x erhebt 8 Euro Zusatzbeitrag, die Kasse y zahlt ihren Mitgliedern teilweise Beiträge zurück.
So zB. bei meiner Frau geschehen. Alle reden vom Zusatzbeitrag, meine Frau bekam gestern einen V-Scheck über 25 Euro - Beitragsrückerstattung. Und die Versicherung meiner Frau ist eine BKK.

Denkst Du, sowas gäbe es auch ohne den Wettbewerb?
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31.03.2010 18:27 Uhr von diehard84
 
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schön: dann werden es endlich weniger...
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31.03.2010 18:43 Uhr von LimLim
 
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@ Menschenhasser007: "...Sollen die Bankrott gehen und als Hartz4 empfänger änden, diese Geldgeilen heuchler!!!"
enden nicht änden.
Und nein, der Zusatzbeitrag deckt den Verlust wohl nicht....

Ände
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31.03.2010 21:44 Uhr von fallobst
 
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lol, hier scheinen einige leute auch nicht denken: zu können.
1 kasse für alle heißt, man kann nicht ausweichen. d.h., die kann dann wirtschaften wie und verlangen was sie will. kündigen ist dann nämlich meist nicht...

je mehr konkurrenz desto besser. die leute machen endlich von ihren füssen gebrauch und gehen dorthin, wo besser gewirtschaftet wird. genauso soll es sein. die fleißigen werden belohnt, die faulen bestraft.

wer diese simple aber wichtige tatsache nicht verstehen kann ist doch glatt lebensunfähig...
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31.03.2010 22:07 Uhr von Semper_FiOO9
 
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Dazu: kann ich nur eines sagen.

Selber schuld.
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31.03.2010 22:14 Uhr von Briefbote
 
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@fallobst: tja, da hast Du leider keine Ahnung wie das System der gesetzlichen Krankenversicherung funktioniert.

Der Gesetzgeber bestimmt die Einnahmen der Krankenkasse über die Festsetzung des Beitragsatzes (die Besonderheiten des Gesundheitsfonds mal ausgelassen) und der Gesetzgeber bestimmt die Ausgaben. Ca. 95% der Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben.

Konkurrenz könnte also nur existieren, wenn die Kassen Einfluss auf die Art und Höhe der bezahlten Leistungen hätten und selbst entscheiden könnten wieviel Beitrag Sie nehmen damit die Einnahmen auch die Ausgaben decken. Und jetzt kommt mir keiner mit Verwaltungskosten. Die betrugen z.B. 2007 5,3 %.

Schau Dir doch mal an wieviele Mitglieder die einzelnen Kassen haben und wieviele tatsächlich nur Beiträge zahlen ! Stichwort Familienversicherung!

Rein versicherungsmathematisch wäre unter diesen Bedingen eine einzige Kasse das Richtige, weil so das Risiko Krankheit nämlich optimal verteilt wäre.
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31.03.2010 22:26 Uhr von fallobst
 
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@ briefbote: es stimmt, dass vieles festgelegt ist, jedoch willst du mir nicht allen ernstes erzählen, dass eine aok mit sitz(en) im stadtzentrum nicht andere kosten hat als eine kleinere kasse außerhalb, nur um ein beispiel zu nennen. es sind nicht welten dazwischen, aber auch kleinvieh macht mist.

und hinter deinen 5% verstecken sich rund 8rd. euro. nur weil 5% wenig erscheint, heißt das nicht, dass man das auch noch verschleudern braucht als gäbs kein morgen.
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31.03.2010 23:22 Uhr von hofn4rr
 
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lächerlich die zigste: >> Die AOK, die noch keine Zusatzbeiträge erhoben hat, rechnet mit 150.000 Neuzugängen. <<

wieso sollten ausgerechnet 150 tausend zur AOK wechseln, die mit mitunter zu den teuersten kassen der republik zählt?

die naheliegenste annahme bei der "prognose" wäre eine zunahme von h4-empfängern (erstempfängern), die von amtswegen reflexartig zur AOK abgeschoben werden (denen ein übertritt zur AOK nahegelegt wird).

wie dem auch sei, man darf froh sein wenn binnen eines jahres die beiträge des erträglichen nicht überschreiten.

bis dahin empfehlen sich kostengünstige und bewährte heilmethoden, künftig in erwägung zu ziehen (neben omas kriegskochbuch).
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01.04.2010 01:14 Uhr von WTMReaper
 
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endlich mal eine gute nachricht!
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01.04.2010 02:56 Uhr von Vodka40
 
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Jaja, "BKK": Wie grottenschlecht kann man bitte recherchieren?
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01.04.2010 02:58 Uhr von Vodka40
 
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Bild: ist das letzte Hartz4 Blatt...
Genau das richtige für die Penna hier im Land.

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