31.03.10 06:03 Uhr
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Israel: Barack Obama soll sich zügeln

Nach den jüngsten Differenzen zwischen Israel und den USA, meldet sich das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) zu Wort. AIPAC ist eine pro-israelische Lobby in den USA.

In einem offenen Brief an das US-Repräsentantenhaus, forderte die Lobby, Differenzen aus dem öffentlichen Raum der USA herauszunehmen. Bis jetzt haben zwei Drittel der Mitglieder des Hauses den Brief unterschrieben.

AIPAC beabsichtigt damit, Barack Obama darauf zu drängen, in Zukunft von direkter Kritik an Israel Abstand zu nehmen. Der Brief fordert die USA auf, Differenzen mit Israel lieber hinter verschlossenen Türen zu regeln: "Wir glauben solche Konflikte löst man besser in Ruhe, Vertrauen und Zuversicht."


WebReporter: |sAs|
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Barack Obama, Brief, Differenz
Quelle: www.guardian.co.uk

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2010 06:03 Uhr von |sAs|
 
+14 | -4
 
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Selbst die USA haben öffentlich Kritik ausgesprochen. Andere Staaten folgten unverzüglich.
Es tut sich was in der Welt.

Die Quelle ist ziemlich interessant, allerdings wurden die meisten Sachen schon in einem Artikel von gestern bzw. vorgestern behandelt.
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31.03.2010 06:38 Uhr von Sawmurai
 
+29 | -4
 
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Cool! Die haben auch einen Zentralrat der Juden!
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31.03.2010 06:43 Uhr von Hodenbeutel
 
+19 | -2
 
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Wieso? Wenn andere Länder kritisiert werden nörgelt doch auch keiner.
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31.03.2010 07:08 Uhr von Izzo62
 
+32 | -6
 
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Zensur: so hat es diejüdische Gemeinde immer geschafft sich als Opfer dar zu stellen. Einfach alles Mundtot machen was sich negativ äussert. Und die die sich nicht mundtöten lassen werden als Antisemit beschimpft. Gängige und langwierig erprobte Vorgehensweise.

Israel ist doch nichts anderes als das 4. Reich.
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31.03.2010 07:21 Uhr von HuxHux
 
+17 | -3
 
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Die laufen also anscheinend auch in Amerika total neben der Spur... andere wegen jeder Lächerlichkeit kritisieren, aber sobald etwas zurück kommt rumheulen und einen auf beleidigt spielen...
Fakt ist auf jeden Fall, dass es gut ist wenn die Dinge öffentlich angesprochen werden, und Fakt ist, dass die Israelis die Kritik für den Siedlungsbau in besetzten Gebieten verdienen, denn dieser lässt sich nicht mit dem Holocaust oder sonst etwas rechtfertigen.
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31.03.2010 08:35 Uhr von usambara
 
+11 | -11
 
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Juden nicht gleich Israel: http://de.wikipedia.org/...
...und so Kommentare wie: "schließlich gehört die USA genau wie Deutschland zu großen Teilen den Juden" spielen nur denen zu, die Israel-Kritik mit Antisemitismus gleichsetzen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.03.2010 08:59 Uhr von mr_shneeply
 
+3 | -3
 
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that makes perfect sense Aber wer hat in Israel die stärkste (lauteste) Stimme?

Warum ist es hierzulande nur so verpönt Dinge beim Namen zu nennen?
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31.03.2010 09:04 Uhr von |sAs|
 
+3 | -5
 
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Zwei Drittel haben unterschrieben Wenn ihr verstehen wollt warum, und wie die Israel Lobby das durchsetzt dann guckt euch diese (!SERIÖSE!) Doku an. Das System ist bestens durchdacht:

http://www.youtube.com/...



[ nachträglich editiert von |sAs| ]
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31.03.2010 09:07 Uhr von J4CK
 
+14 | -4
 
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Ein Antisemit ist der, den die Juden nicht moegen ;)
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31.03.2010 09:08 Uhr von haguemu
 
+6 | -2
 
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Auf Frieden dringen ist nicht gewünscht? Wenn die Israelis die ihren Vorteil aus der Auseinandersetzung mit den Palästinenser (Armee, Rüstungslobyisten) ziehen die nicht mehr zu Schwachsinnstaten provozieren dürfen bekommen die nachher noch weniger Budget und weniger Einfluß.
Um das zu verhindern stacheln die Fundamentalisten beider Seiten die Gegenseite immer zu Vergeltungsschlägen an.

Wie soll man diesen Kreislauf ohne deutliche Worte unterbrechen?
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31.03.2010 09:55 Uhr von ASENKRAFT
 
+5 | -3
 
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Die Kraft der Logen!!! Die Meldung ist dahingehend interessant dass es ein Beweis der Macht der jüdischen Lobby ist!
Ich meine Sie können heutzutage ganz öffentlich dem Präsidenten der USA anweisungen geben!
Und "fast" keinen stört das!
Da sieht man mal wieder in wessen Händen die Macht liegt!
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31.03.2010 10:03 Uhr von cherrymint
 
+5 | -3
 
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Langsam ist es unangenehm wie Israel oder Israelis mit jüdischer Abstammung sich benehmen. Vorherein, um klarzustellen: Ich habe nichts gegen Juden, nichts gegen Ausländer (-> bin selbst eine), aber das kann nicht sein, dass sie keine Kritik zulassen oder sich Einfluss durch immer wieder der gleichen (leider furchtbaren) Sache des 2. Weltkriegs verschaffen. Nicht nur in Deutschland sondern auch USA und anderswo.

Himmel.. ihr seid ganz normale Menschen wie wir alle auch! Ihr habt nicht das Recht euch "kritikfrei" zu kaufen, zumal ihr bestimmt mehr Dreck am Stecken habt als alle anderen Staaten. So langsam ist echt genug.. kann das nicht mehr hören/lesen/whatever =/
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31.03.2010 10:08 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -6
 
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@ |sAs|: Geile Doku... Danke! Dort wird endlich mal von Klugen Köpfen alles richtig auf den Punkt gebracht...
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31.03.2010 11:02 Uhr von selphiron
 
+1 | -3
 
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uiii: Da haben wir mal einen US-Präsidenten der nicht in den ihr wisst schon was der Israelis schlüpft und schon wird er kritisiert.Sind auch nich die hellsten die leute oder?
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31.03.2010 11:06 Uhr von trinito
 
+4 | -2
 
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Mal sehen, ob sie wieder: vorwiegend englische Pässe nehmen.

Obama sollte wohl nicht mehr im Cabrio durch die Gegend fahren...
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31.03.2010 11:49 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+6 | -2
 
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Ich lach mich tot! Öffentlich darf man Israel also loben, aber kritisieren nur hinter verschlossenen Türen!?!

Der Unrechtstaat Israel sollte sich besser zügeln!

Wo wären sie denn ohne die USA, die sie immer und immer wieder unterstützt hat?

Wenn die Amis nicht gewesen wären, würden die Israelis noch heute bis zum Hals in ihrer eigenen Scheiße stehen.

Man beißt nicht die Hand die einen füttert.

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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31.03.2010 19:15 Uhr von Arschgeweih0815
 
+2 | -3
 
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es waren meines Wissens nich nur zwei: Drittel, sondern mehr als drei Viertel der Kongressmitglieder, die den AIPAC-Brief unterschrieben haben!
Und das völlig zu recht. Jerusalem ist nicht irgendeine Siedlung im Westjordanland, sondern die Hauptstadt Israels. Dass die ungeteilt bleibt, hat Obama im Wahlkampf selber noch betont. Der Gute leidet nur scheinbar an Wahlkampf-Amnesie.
Hat man ja auch schon bei der Armenier-Frage feststellen können, wo er im Wahlkampf betont hat, den Massenmord als Genozid anerkennen zu wollen.

Edit: In der Quelle steht auch was von drei Viertel.
Wahrscheinlich hat der shortnews-Autor wieder irgendeine andere Quelle genommen und einfach den guardian angegeben und die newschecker haben es nicht gemerkt:

"Aipac has persuaded more than three-quarters of the members of the US House of Representatives to sign a letter calling for an end to public criticism of Israel and urging the US to "reinforce" its relationship with the Jewish state."



[ nachträglich editiert von Arschgeweih0815 ]
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31.03.2010 23:09 Uhr von mr_shneeply
 
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Zensur: wie ich sehe ist man auch hier nicht vor eben dieser Zensur sicher..

Freies Land...
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01.04.2010 01:12 Uhr von |sAs|
 
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@arschgeweih: mein gott hab ich darauf gewartet das du mal das maul aufmachst :D

das is ein druckfehler, ja da stehen drei viertel.
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01.04.2010 21:35 Uhr von Dusta
 
+2 | -4
 
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usambara: "und so Kommentare wie: "schließlich gehört die USA genau wie Deutschland zu großen Teilen den Juden" spielen nur denen zu, die Israel-Kritik mit Antisemitismus gleichsetzen."

Falsch.

1. Geht es nicht darum etwas gleichzusetzen, sondern darum, Antisemitismus unter dem Vorwand der Israelkritik zu bekämpfen. Gegen eine rein sachliche Kritik habe ich nichts einzuwenden.

2. Spielen solche Sätze :""schließlich gehört die USA genau wie Deutschland zu großen Teilen den Juden" und der ganze andere Müll hier, mir nicht zu, sondern zeigen lediglich, wie unglaublich notwendig meine Kritik ist.

Das dich ans solchen Kommentaren anscheinend nur stört, dass sie irgendjemandem "in die Hände spielen" könnten, nicht aber der offen zur Schau gestellte Antisemitismus, spricht Bände.
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07.04.2010 00:51 Uhr von arlene
 
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Hihi: " "usambara
"und so Kommentare [...] spielen nur denen zu, !!die Israel-Kritik mit Antisemitismus gleichsetzen!!."

"Falsch.

[..]

2. Spielen solche Sätze [...] !!mir!! nicht zu, sondern zeigen lediglich, wie unglaublich notwendig meine Kritik ist." "

Eher misverständlich ausgedrückt, oder setzt du Kritiker wirklich mit Antisemiten gleich?

Israelkritik ist selten Antisemitismus, egal was dir der "Gutmenschverachter" Broder beigebracht hat. Die allgemeine Aussage die er über Israelkritiker macht ist falsch. Ich gehe mal davon aus das du ihn gehört und zugestimmt hast. Er sagte das diese Menschen z.B. Israel das Existenzrecht absprechen aber NICHT den Holocaust leugnen. Ich sage das diesen Menschen zuerst mal egal ist was vor mehr als 60 Jahren passiert ist und warum, wie und so weiter (nicht von Belang) Israel gegründet wurde. Fakt ist das es Israel gibt und man es gleichwertig behandeln sollte ohne Vor und Nachteile. Und leider siehts in Israel (mit militärisch kontrollierten Gebieten!) grad Menschenrechtsmäßig auch nicht grade so roßig aus.

Da lässt sich eigentlich nicht viel drum rum sprechen :/

[ nachträglich editiert von arlene ]

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