30.03.10 22:35 Uhr
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Türkei setzt beim EU-Beitritt auf Deutschland

Der türkische Ministerpräsident Erdogan sieht die Bundesrepublik Deutschland in der Pflicht, sollten die Beitrittsverhandlungen für einen Beitritt in der EU ins stocken geraten. Bei einem Wirtschaftstreffen bat er Angela Merkel darum.

Die Kanzlerin gab dem türkischen Regierungschef zu verstehen, dass man weiterhin für Gespräche offen sei. Merkel führte an, dass die Türkei nicht europäischen Standard erfülle, aber die Beitrittsverhandlungen weitergeführt werden können.

Als besonderes Hindernis erweist sich der Zypern-Konflikt. Die Türkei hatte 1983 mit den türkischstämmigen Zyprioten den nördlichen Teil von Zypern annektiert und einen Staat gegründet, der weltweit jedoch von keinem Land anerkannt wird.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, Türkei, Hilfe, Beitritt, EU-Beitritt
Quelle: diepresse.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2010 22:35 Uhr von midnight_express
 
+35 | -18
 
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Echt lächerlich! Der erwartet allen Ernstes, dass Deutschland sich für einen EU-Beitritt stark macht? Auf welchen Planeten lebt der? Die überragende Mehrheit in Deutschland - und Europa - will die Türkei nicht in der EU.
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30.03.2010 22:50 Uhr von Natoalarm
 
+18 | -3
 
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Deutschland wird uns wiedermal Überrollen: Und ganz nach deren Demokratieverständnis diesen Zustand in die EU holen,ist nur eine Frage der Zeit und der Lobbyistenarbeit der Großkonzerne,dank deren grenzenloser Raffgier!
Man kann es nicht oft genug sagen :
Wählt die richtigen Partein,die keinen Beitritt wollen!!!
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30.03.2010 22:52 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+29 | -8
 
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Die Türken: raffen es nunmal nicht dass keiner sie haben will.
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30.03.2010 22:56 Uhr von Sonny61
 
+18 | -7
 
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Bitte nicht zu früh freuen, denn wir haben einen wackelnen Wendehals an der Spitze
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30.03.2010 23:04 Uhr von midnight_express
 
+23 | -9
 
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sooomer: Quelle:
"Ministerpräsident Tayyip Erdogan zählt für den Fall zäher Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union auf die Hilfe Deutschlands. Bundeskanzlerin Merkel bremste diese Erwartungen ein."

Was tut die Bundeskanzlerin? Sie bremst die Erwartungen ein. Das heißt soviel wie, "Die Unterstützung durch die BRD ist NICHT da".

Auch wenn es Dir nicht passt. Die Türkei ist von der großen Mehrheit, in der EU, unerwünscht.
^^
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30.03.2010 23:07 Uhr von myotis
 
+11 | -0
 
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die sollten mal eine Liste machen was alles von beiden Seiten gegeben sein muss, ich sehe jedenfalls von Seiten der EU nicht die Möglichkeit in absehbarer zeit noch Staaten aufzunehmen ( OK Schweiz oder Norwegen könnten Ausnahmen sein )
aber solange Rumänien noch so ist wie es ist sollte man doch etwas vorsichtiger sein
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30.03.2010 23:16 Uhr von XFlipX
 
+15 | -4
 
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Voraussetzung für einen Beitritt sind die: Erfüllung der Kopenhagener Kriterien. Diese müssen bis zum Abschluss der Verhandlungen erfüllt sein.

Gerade der Bereich:

"Wahrung der Menschenrechte und Bürgerrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten."

..dürfte bei der Türkei interessant werden.

Zudem wird noch die Aufnahmefähigkeit der EU überprüft.

Adios, XFlipX
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30.03.2010 23:22 Uhr von Man1
 
+12 | -5
 
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na da würden: wir den nächsten Pleite Staat in die EU holen.....
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30.03.2010 23:33 Uhr von XFlipX
 
+9 | -3
 
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"Grünen, FDP, SPD Linke usw.. sind alle...." sind alle in Deutschland dafür"

Die FDP hat keine einheitliche Stellung zu den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

"In einem ZDF-Interview betonte der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle allerdings am 5. April 2009, dass die Türkei heute „nicht beitrittsfähig“ und die EU „nicht aufnahmefähig“ seien. Die Diskussion um eine EU-Mitgliedschaft stünde erst in zehn Jahren an."

Adios, XFlipX
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31.03.2010 00:06 Uhr von selphiron
 
+8 | -3
 
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eieiei: Da hat jemand "auf die falsche Karte gesetzt".Ausgerechnet Deutschland ist doch eine der wenigen(?) EU-Mitglieder die gegen den Beitritt der Türkei sind.
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31.03.2010 00:43 Uhr von myotis
 
+6 | -1
 
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@ XFlipX: "Erfüllung der Kopenhagener Kriterien. Diese müssen bis zum Abschluss der Verhandlungen erfüllt sein."
die sind leider recht schwammig z.B.
Rumänien und Korruptionsbekämpfung + Struktur in der Judikative + Die Fähigkeit, dem Wettbewerbsdruck innerhalb des EU-Binnenmarktes stand zuhalten und Eine funktionsfähige Marktwirtschaft und wen es um die Einhaltung der Menschenrechte geht dann dürften Tschechische Roma das kanadische Asylsystem nicht überlasten
was nicht heißen soll das die Türkei nicht noch einen weiten Weg vor sich hätte
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31.03.2010 02:36 Uhr von GencOsman
 
+7 | -9
 
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Lächlerlich lächerlich ist allerdings einzig allein deine Falschwiedergebung von Nachrichten. Aber dafür bist du ja bekannt. Was sollte man sonst erwarten?
*kopfschüttel*
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31.03.2010 08:05 Uhr von mr_shneeply
 
+4 | -5
 
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ich verstehe garnicht was ihr habt das hat doch mit den Griechen auch super geklappt..
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31.03.2010 10:52 Uhr von XFlipX
 
+6 | -2
 
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"die sind leider recht schwammig...": Ich denke nicht, dass die KK schwammig sind. Leider ist es unter Barroso so, dass der Erweitrungswillen größer it, als die Einhaltung der Standards. Ich will damit sagen, dass man unbedingt erweitern wollte/will und dabei jede menge Augen zudrückt/-e bei der Einhaltung der EU-Standards.

Rumänien, Bulgarien etc. hätten zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beitreten dürfen.

Dennoch wird man bei der Türkei ganz genau hinschauen, allein durch die Brisanz, die die Türkei für die EU besitzt.

-> bis 2050 wird die türkische Bevölkerung die 100 Mill. Grenze erreichen -> wäre somit das bevölkerungsreichste Land in der EU

-> ein Land mit Außengrenzen zum Irak, Syrien, Iran, Armenien, Georgien (Unruheherde etc..)

..... sowas kann man nicht mal einfach so aufnehmen... wie das 20 Mill.-Rumänien etc.

XFlipX
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31.03.2010 11:03 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+7 | -3
 
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Wie lächerlich kann ein Mann sein eigenes Land machen!?!

"Erdogan sieht die Bundesrepublik Deutschland in der Pflicht, sollten die Beitrittsverhandlungen für einen Beitritt in der EU ins stocken geraten."

Was haben wir damit zu tun, wenn die Türkei nicht in der Lage ist, die europäischen Standarts für eine EU-Mitgliedschaft zu erfüllen?
Dann müssen sie halt mal ranklotzen und ihre Mißstände beseitigen und nicht einfach immer nur rumschreien, sowie dumme und freche Forderungen stellen.

Sie sollten sich lieber freuen, das ihnen eine "priviligierte Partnerschaft" angeboten wird. Auch das die hier in Deutschland lebenden Türken so gut vom Staat behandelt werden. Das ist bereits mehr als sie verlangen können bzw. verdienen.

Erdogan ist wirklich nur lächerlich und eine Schande für jeden Türken.

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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31.03.2010 11:13 Uhr von das_bin_ich
 
+5 | -2
 
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Hallo Türkei Man soll nicht immer auf das falsche Pferd setzen....
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31.03.2010 13:27 Uhr von Faceried
 
+2 | -4
 
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In der Quelle steht:
"Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel um Hilfe gebeten..."
Ich wiederhole "GEBETEN".

Midnight_Express macht daraus:

"Der türkische Ministerpräsident Erdogan sieht die Bundesrepublik Deutschland in der Pflicht,"

VERPFLICHTEN ist nicht das gleiche wie BITTEN!

Aber diese Veränderungen sind typisch für Midnight_Express.

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