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Studie: 2050 könnte Europa ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden

Einer von mehreren Klima- und Wirtschaftsforschungsinstituten durchgeführten Studie zufolge könnte Europa bis 2050 den gesamten Strombedarf ausschließlich mit Ökostrom decken. Hierzu zählen Sonnenenergie und Windkraft, sowie andere, regenerative Energiequellen.

In der Studie werden auch die Bedingungen berücksichtigt, die für so einen grundlegenden Wandel notwendig sind. Das sind beispielsweise technologische Voraussetzungen oder energiepolitische Aspekte. Demnach kann bis zum Jahr 2050 vollkommen auf fossile Brennstoffe und Atomenergie verzichtet werden.

Das Gutachten empfiehlt die Schaffung eines Binnenmarktes für Strom in Europa, um wirtschaftliche Anreize zu bieten. Ebenso wichtig für das Vorhaben seien auch der Ausbau der Netzinfrastruktur und die zeitnahe Stilllegung aller Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Studie, Europa, Energie, Ökostrom
Quelle: www.weltderphysik.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2010 21:47 Uhr von alphanova
 
+6 | -1
 
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Angesichts der starken Lobby der Erdöl- und Kohlekonzerne erscheint mir dieses Vorhaben als sehr, sehr optimistisch. Aber wer weiß.. Wenn die Ölfelder und der Kohlebergbau in absehbarer Zeit deutlich weniger Profit abwerfen, werden auch diese Konzerne sich neu orientieren müssen. Die Zeit wird zeigen, wie realistisch diese Studie ist, bzw. war.
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30.03.2010 22:18 Uhr von _Illusion_
 
+1 | -0
 
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Sehe ich auch so: Egal wie schön das alles klingt, das bedeutet noch lange nicht dass der Endverbraucher, gerade der mit dem kleineren Geldbeutel, etwas davon hat.

Schon heute sind die Energiepreise für viele eine Belastung, und unter dem Aspekt der reinen Abzocke nur schwer zu ertragen.

Niemand kann vorhersagen, wie es 2050 aussieht. Vielleicht gehn die Ressourcen schon zuneige, bevor der Mensch sich darauf vorbereitet hat. Und wie der Autor schon schrieb, die Lobby und Profitgier relativieren das Ganze.

Man könnte sagen: Au klasse, viele neue Bereiche, neue Arbeitsplätze und vielleicht endlich mal Wettbewerb am Markt ... aber ich bin da irgendwie skeptisch...
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31.03.2010 01:45 Uhr von Achtungsgebietender
 
+2 | -4
 
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Wenn dann endlich mal die Benzinpreise auf über: 2 Euro pro Liter steigen würden, sehe ich auch endlich grün für die Umwelt. Kann jawohl nicht sein, dass der Mensch permanet so tut, als sei er das einzige Lebewesen auf diesem Planeten. Viele handeln oft einfach nur egoistisch, dumm und ignorant...
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31.03.2010 09:45 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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Der Wind hat mir ein: Lied erzählt. Der Klimawandel bringt weniger Sonne, mehr Stürme und viel Wasser. Also bauen wir doch an jeden Deich ein paar Turbinen, die bei Überschwemmung Strom erzeugen. Diese Propheten sind das Letzte, was wir brauchen. Ach ja, und am 30.Mai ist der Weltuntergang!

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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31.03.2010 13:05 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -3
 
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Wandel: Diese erneuerbaren Energien könnten niemals unseren kompletten Strombedarf alleine tragen. Um das zu realisieren müsste wohl jedes Haus zumindest mit einer Photovoltaik-anlage ausgerüstet sein und zusätzlich nochmal einige dieser Dinge in der Gegend rumstehen.
Von den Wäldern mit Windturbinen mal gar nicht zu sprechen.
Auch Staudämme und Wasserturbinen würden vermehrt gebraucht werden.

Auf diese Art kommen wir wohl nicht weiter. Wir versuchen noch immer mit einer Übergangstechnik einen Schritt in die Zukunft zu machen.
Eine wirklich bedeutende Entwicklung wäre wohl eine vollkommen neue Energiequelle. Sei es Fusion oder etwas anderes.

Allerdings finde ich die Idee von der Aufgabe / Einschränkung des Binnenmarktes in Europa für Strom interessant.

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