30.03.10 16:14 Uhr
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Berlin: Ehrung eines Maueropfers trotz Widerstand der Hinterbliebenen

1980 wurde die damals 18-jährige Marienetta Jirkowsky, beim Versuch die Berliner Mauer zu überwinden, erschossen. Jetzt soll ihr zu Ehren ein Platz in Hohen Neuendorf benannt werden. Doch ihre Hinterbliebenen sind gegen die öffentliche Ehrung.

Die Inzwischen verstorbenen Eltern wünschten sich, dass die Stadt von ihrem Vorhaben absehe und lieber einen allgemeinen Gedenkplatz für die Menschen errichte, die an der Mauer gestorben seien. Die heute noch lebenden Angehörigen baten in einem Brief an die Stadtverwaltung um Achtung dieser Bitte.

Selbst zwischen den Fraktionen entbrannte nach diesem Appell eine Diskussion darüber, ob der Wunsch der Hinterbliebenen oder das öffentliche Interesse mehr Gewicht habe. Die Entscheidung ging für die Benennung des Platzes nach der getöteten Marinetta Jirkowsky aus.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Ehrung, Gedenken, Berliner Mauer
Quelle: www.tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2010 16:26 Uhr von Klassenfeind
 
+19 | -3
 
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Es ist immer das Selbe viele Parteien mißbrauchen die Opfer der Grenze für ihre politischen Zwecke hemmungslos noch ein mal...zum Ko...en !!
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30.03.2010 16:30 Uhr von quade34
 
+9 | -15
 
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in einem: Bundesland, welches noch immer Thälmannstr. usw. vor Umbenennung schützt, müssen viel mehr Strassen nach Ermordeten der SED-Diktatur benannt werden. Die Bolschewiken müssen ständig die Namen ihrer Opfer zu sehen bekommen.
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30.03.2010 16:41 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -6
 
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Schönen Guten Morgen quade 24 öhm ,hast du eventuell schon mitbekommen,daß wir das Jahr 2010 schreiben und nicht 1917..?? Einfach mal TV und Radio wieder einschalten..das hilft manch mal..auch außerhalb deines Atombunkers existiert "Leben"..normales Leben !!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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30.03.2010 17:15 Uhr von Yoshi_87
 
+5 | -5
 
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Anstatt Geld das nicht da ist für so einen Schwachsinn auzugeben sollte man lieber Leute unterstützen die noch LEBEN!
Schüler z.B. es gibt hunderte von Dingen die wichtiger wären als sowas...
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30.03.2010 17:51 Uhr von meisterthomas
 
+9 | -1
 
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Vergangenheits-Maskierung: Für die Opfer eine Gedenkstätte -- Für die Henker eine Pension.
Das ist deutsche Politik und Vergangenheitsbewältigung.
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30.03.2010 23:27 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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@Yoshi_87: Sowas ist auch Teil davon, was meinst Du wieviele Schüler sich nicht mit der Vergangenheit der DDR auskennen?

Ich finde allerdings, dem Wunsch der Eltern hätte entsprochen werden sollen ein Denkmal für Maueropfer im Allgemeinen zu schaffen.
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31.03.2010 00:47 Uhr von Yoshi_87
 
+0 | -0
 
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Vermutlich nicht viele, denn das lernt man in der Schule nicht.
Mehr als Mauerfall wurde, zumindest bei mir, nie behandelt.
Und du glaubst doch nicht etwa das sich Schüler für die Herkunft eines Straßennamens interessieren?

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