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Musikforscher Ton Koopman stellt verschwundene Passion von Johann Sebastian Bach wieder her

Mit fast kriminalistischem Spürsinn hat der berühmte Bachforscher Ton Koopman, Organist und Leiter des Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, die Markus-Passion von Bach rekonstruiert. Wahrscheinlich ist diese Passion im Jahr 1731 zum ersten Mal aufgeführt worden und nicht überliefert worden.

In der Thomaskirche in Leipzig, an Bachs letzter Wirkungsstätte, wurde außer einem Textbuch nichts gefunden, da die Kirche am Ende des Zweiten Weltkriegs ausgebrannt ist.

Mehrere Versuche die Markus-Passion nach dem Textbuch umzusetzen, waren bisher gescheitert. Koopman hat dies in akribischer Weise nachvollzogen und wird dieses Werk am Karfreitag in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe zu Gehör bringen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Aufführung, Johann Sebastian Bach, Ton Koopman, Markus-Passion
Quelle: www.ka-news.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2010 09:31 Uhr von jsbach
 
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Nicht umsonst schreibt die Quelle, dass Koopman eine Weltgröße auf dem Gebiet der Barockmusik ist. Mir ist momentan kein Musiker bekannt, der Bach auf diese künstlerische Art wiedergibt. Ein Kostprobe aus meinem Webtipp 1 http://www.youtube.com/... (Bild zeigt Ton Koopman)
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30.03.2010 12:40 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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fragt man sich wie das gehen soll.
Ich würde behaupten nur anhand eines Textbuches ist es unmöglich ein Musikstück zu rekonstruieren. Neukomponieren wäre das richtige Wort.
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30.03.2010 13:05 Uhr von maddinel
 
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Leider steht, außer "mit fast kriminalistischem Spürsinn", nichts weiter zu den Methoden, die Koopman angewendet hat. Scheinbar muss das ja recht eindrucksvoll gewesen sein. Einfach ein beliebiges, neues Stück um einen bestehenden Text neu komponieren, wäre wohl ziemlich blödsinnig. So wird er kaum vorgegangen sein.
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30.03.2010 13:17 Uhr von JesusSchmidt
 
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nachricht ist eine ente der mann ist ziemlich offensichtlich ein betrüger.

@maddinel: wieso sollte das blödsinnig sein? was bleibt dem typen denn übrig? die melodien der einzelnen instrumente von irgendwelchen ommas vorsummen lassen, die das stück damals noch live gesehen haben?

genausogut könnte man behaupten, dem telefonbuch läge eine sinfonie von franz schubert zugrunde - leider ist nur noch der text übrig...
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30.03.2010 22:59 Uhr von DoktorChaos
 
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Die Quelle: ist ja nun mehr als dürftig (da kannst Du aber nichts für, jsbach). @JesusSchmidt: Deswegen aber Ton Koopman als Betrüger zu betiteln? Dieser Mann ist seit Jahren ein geachteter Bach-Experte - ich denk mal, der wird schon wissen, was er macht.
Sollte mal irgendwo eine bessere Quelle auftauchen: bitte posten.
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31.03.2010 09:16 Uhr von JesusSchmidt
 
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@DoktorChaos: anhand der vorliegenden informationen kann ich nur von betrug ausgehen. möglicherweise ist ka-news einfach mist und es gibt eine logische erklärung. fakt ist: anhand eines textes kann man keine musikalische komposition rekonstruieren. da könnt ihr mir soviel minus reindrücken, wie ihr wollt. :)

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