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Hilfe für Gichtkranke: Gen-Netzwerk kontrolliert Harnsäurespiegel

Ein schweizer Forscherteam unter der Leitung von Martin Fussenegger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelte ein Netzwerk aus Genen, das den Harnsäurespiegel bei Mäusen kontrollieren und senken kann. Eine erhöhte Konzentration ist verantwortlich für die Gichterkrankung.

Das Gen-Netzwerk befindet sich im Inneren einer etwa 0,2 Millimeter großen Kapsel, die dem Patienten implantiert werden soll. Es besteht aus zwei Millionen Zellen, die durch eine Schicht aus Algengelantine vor dem Immunsystem geschützt werden, und kommt nicht in direkten Kontakt mit dem Patienten.

Basis ist ein künstliches Gen, das im Wesentlichen aus zwei Bausteinen besteht: einem Sensor, der die Konzentration der Harnsäure im Blut misst und bei Bedarf an den anderen Baustein weitergibt, der für die Ausschüttung des Enzyms Urat-Oxidase sorgt. Dadurch wird die Harnsäurekonzentration gesenkt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hilfe, Netzwerk, Gen
Quelle: www.n-tv.de

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29.03.2010 14:59 Uhr von alphanova
 
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Wenn dieses Verfahren auch bei Menschen funktioniert, wovon man ausgehen kann, dann wäre das eine enorme Erleichterung für die Menschen, die unter Gicht leiden. Sie müssten dann kaum noch Medikamente einnehmen, sondern das Implantat würde die Harnsäurekonzentration automatisch auf ein gesundes Maß senken.

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