Nanotechnologie soll optische Mikroskope verbessern
Eine Zusammenarbeit diverser nationaler Forschungsinstitute und Firmen soll die Qualität von optischen Mikroskopen revolutionieren. Heutige Mikroskope würden bereits am theoretisch machbaren Limit arbeiten, erklärte Thomas Pertsch, einer der beteiligten Wissenschaftler von der Universität Jena.
Durch die Beschichtung der optischen Linsen mit Nanostrukturen aus Gold, Silber oder Aluminium ergeben sich laut den Forschern aber völlig neue Möglichkeiten, was die Wechselwirkungen mit Lichtwellen betrifft. Auf diese Weise könnten weitaus genauere Beobachtungen gemacht werden.
Das als "Photonische Nanomaterialien" bezeichnete Forschungsprojekt wird innerhalb der nächsten fünf Jahre mit 15 Millionen Euro unterstützt. Beteiligt sind, neben verschiedenen Max-Planck-Instituten auch das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik, sowie das Forschungszentrum Jülich.