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NATO-Chef: Neue Raketenabwehr sollte Russland mitschützen

Ein neues Raketenabwehr-System sollte nach Ansicht von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nicht nur die USA und ihre Verbündeten schützen, sondern ebenso auch Russland mit einbeziehen. Die Raketenabwehr könnte so dazu beitragen, die NATO und Russland einander näher zu bringen.

Ein Raketenschutzschirm wäre ein starkes politisches Symbol dafür, dass Russland ein vollwertiges Mitglied der euro-atlantischen Familie ist, so Rasmussen weiter. Die Gefahr der Ausbreitung von Raketen sei real, in Fällen wie dem des Iran, könnten diese auch NATO-Gebiete bedrohen.

Rasmussen sprach auf dem internationalen Brüssel-Forum. Bislang sieht Moskau in den Plänen zur Raketenabwehr eher eine Gefahr für sein eigenes nukleares Abschreckungspotenzial.


WebReporter: Arschgeweih0815
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Chef, NATO, Raketenabwehr, Anders Fogh Rasmussen
Quelle: news.bbc.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2010 14:31 Uhr von 08_15
 
+10 | -9
 
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DAS ist der richtige Weg: DAS ist schon lange überfällig.
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28.03.2010 14:35 Uhr von usambara
 
+11 | -2
 
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wobei die Kontrolle und Befehlsgewalt über die Raketenabwehr ausschließlich bei den USA liegen- noch nicht mal bei anderen NATO-Ländern.
Auf ein solches "Angebot" wird Russland dankend verzichten.
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28.03.2010 14:46 Uhr von Longen
 
+8 | -5
 
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gegenüber welcher Bedrohung?
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28.03.2010 14:56 Uhr von all_in
 
+6 | -1
 
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Naja. Die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation rücken zur Zeit näher zusammen. Man misstraut sich zwar noch, aber man hat einen guten Grund die Zusammenarbeit zu verstärken. Der Grund lässt sich in Ostasien finden.

[ nachträglich editiert von all_in ]
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28.03.2010 16:18 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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raketen: die paar abfangraketen interessieren die russen überhaupt nicht.

laut spiegel, und ausnahmsweise entsprechend der logik, wahrheit:
"" Die Radaranlagen in Tschechien und Polen seien eine Bedrohung für Russland. ""
http://www.spiegel.de/...

mit den "radaranlagen" mit bis zu 4500 kilometer reichweite, wären in der tat eine bedrohung, eine einschränkung in sachen nuklearer erstschlagsmöglichkeit.

mit derart verwässerten zitaten aus der presse
lenkt man nur von den tatsächlichen bedenken dieser radaranlagen ab.

der von den vsa gekündigte abm-vertrag enthielt unter anderem was verbotene aktivitäten beiderseits betrifft:

Verboten sind (waren):

"" * der Aufbau eines landesweiten ABM-Netzes (Art. 1)
* die Entwicklung see-, luft- oder weltraumgestützter ABM-Systeme sowie mobiler Systeme (Art. 5,1)
* die Aufstellung von Frühwarn-Radars (Art. 6,b)
* die Weitergabe von ABM-Technik an andere Staaten (Art. 9) ""
http://de.wikipedia.org/...

und nur darum geht es bei diesen "abwehrraketen" wie folgt.
wiki:
"" Durch die Begrenzung auf zwei ABM-Stellungen, die zudem 1.300 Kilometer voneinander entfernt sein müssen, wird einer landesweiten Raketenabwehr eine Absage erteilt. >> So blieb die Doktrin der wechselseitig gesicherten Zerstörung unangetastet. << ""

die wechselseitig gesicherte zerstörung, um nichts anderes geht es bei dieser geschichte, die durch die radaranlagen "bedroht" wäre.
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28.03.2010 16:29 Uhr von kloppkes
 
+1 | -2
 
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vor wem schützen??? vor wem schützen???
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28.03.2010 17:21 Uhr von selphiron
 
+2 | -2
 
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@kloppkes, Longen: Na vor den bösen Ausserirdischen.

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