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Einsatz von US-Drohnen zur Tötung Aufständischer unter Kritik

Seit 2004 wurden nach Angaben von http://www.newamerica.net/... 122 Angriffe durch Drohnen bestätigt, durch die in Pakistans Nordwesten rund tausend Menschen den Tod fanden. Jedes dritte Opfer, so schätzt man, soll ein Zivilist gewesen sein, die anderen Opfer seien Militante gewesen.

Hamid Mir, ein pakistanischer Journalist, sieht in den Angriffen die UN-Charta verletzt. Die US-Regierung sieht sich im "Krieg gegen den Terror" jedoch im Recht. Nach den Anschlägen am 11. September 2001 handele es sich hier um Selbstverteidigung, die nicht gegen internationales Recht verstößt.

Die USA konzentrieren sich momentan darauf, in Pakistan Führer der Taliban und Al-Kaida mittels Drohnen zu töten. Angeblich soll es mit Drohnen-Angriffen weniger zivile Opfer geben als beim Einsatz von Bombern und Bodentruppen. Hamid Mir meint dagegen, dass dieses Vorgehen Hass und Terror provoziert.


WebReporter: joes-little-games
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Einsatz, Taliban, Tötung, Drohne, Aufständischer
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2010 13:25 Uhr von joes-little-games
 
+10 | -11
 
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Das wäre ein schönes Spielzeug für Hitler gewesen - die vollautomatische Drohne zur Ausrottung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Ich sehe da viele Parallelen. Nach dem 11. September hat man im Fernsehen jubelnde Menschen in einem Dorf in Nahost gezeigt. Uns wurde erzählt, sie freuen sich über die Anschläge. Später stellte sich heraus, dass sie einfach nur für ein Stück Kuchen einmal in die Kamera jubeln sollten. Seitdem sollte man eigentlich wissen, was man von diesem Krieg zu halten hat.
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28.03.2010 14:46 Uhr von usambara
 
+8 | -3
 
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internationales Recht darunter versteht man gezielte Tötungen, die von einem Geheimdienst- Mann am Monitor am anderen Ende der Welt entschieden und ausgeführt werden?
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28.03.2010 15:17 Uhr von Bleifuss88
 
+6 | -4
 
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Die UN-Charta: ist nicht auf 21. Jahrhundert eingerichtet. Fälle, in denen Terrorgruppen vom Territorium eines souveränen Staates aus agieren, ohne dass dieser etwas dagegen unternehmen kann, war anno 1947 schlicht undenkbar. Und da ja niemand auf die Idee kommt, die gesamte UN-Struktur mal komplett den derzeitigen Begebenheiten anzupassen, müssen völlig unzureichende Regeln auf gewisse Weise interpretiert werden. Dass das zwangsläufig zu verschiedenen Ergebnissen führt, liegt auf der Hand. Natürlich sieht ein Amerikahasser internationales Recht verletzt, und natürlich wähnen sich die USA im Recht. Hier wird ja nciht der Staat Pakistan angegriffen, sondern eine Gruppe auf pakistanischem Territorium, die von der Regierung selbst nicht bekämpft werden kann. Dieser Fall ist im Völkerrecht schlicht nicht vorgesehen. Die Regeln sind völlig veraltet und müssen dringendst angepasst werden.

Der Kommentar des Autors ist mal totaler Blödsinn. Er scheint weder Ahnung von diesen Drohnen, die für eine Massenvernichtung völlig ungeeignet erscheinen, noch von den Zielen im Krieg gegen den Terror bescheid zu wissen. Hier geht es nicht umdas Ausrotten von Bevölkerungsgruppen, sondern um das gezielte Ausschalten einzelner gefährlicher Personen möglichst ohne Kollateralschäden. Man stelle sich vor, wie eine solche Operation im 2. Weltkrieg ausgesehen hätte. Da wäre für ein solches Ziel ein komplettes Dorf zerbombt worden.
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28.03.2010 17:44 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -2
 
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Kolateralschäden von über 300 Zivilisten: werden billigend in Kauf genommen, um einen Taliban zu erwischen: http://www.spiegel.de/...
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28.03.2010 18:08 Uhr von fallobst
 
+3 | -2
 
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@ wankers: denkst du wirklich die gesellschaft eines taliban-führers besteht aus netten, harmlosen leuten? die leute geben sich meist mit ihresgleichen ab. in dem fall mit anderen mördern...

wobei ich jetzt nicht den tod anderer, vermeintlicher zivilisten (ist ja nicht so, dass die taliban ne uniform tragen) verharmlosen will, nur um das klarzustellen.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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28.03.2010 20:16 Uhr von Pils28
 
+6 | -2
 
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Und wer bestimmt, wer nun Taliban ist? Immerhin geht es hier um Todesurteile!
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29.03.2010 01:53 Uhr von Hanno63
 
+2 | -1
 
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was für ein irreführender Beitrag wieder mal, denn, bei den sogenannten "Zivilisten" , weiss keiner , wann der eine oder andere , die Waffen aus der Hand gelegt hat.
Keiner trägt ein Schild :"Terrorist" auf der Brust , hat aber 1-3 Kalaschnikow´s AK 47 in allen möglichen Ecken.
Beispiel:
Wenn jemand von der Leiter fällt , Demjenigen immer sofort die Hände aus den Taschen ziehen , damit es garantiert ein "Arbeitsunfall" ist bzw. so aussieht.

Genauso verhalten sich doch die Terroristen auch ,::Waffen immer in zivilen Lagerorten evtl sogar in Moschee´n horten, Kinder zum Waffentransport benutzen und wenn etwas schief läuft, schnell auf zivil trimmen , möglichst schnell noch verletzte Kinder besorgen und dann "ganz laut" lamentieren um viele Gleichgesinnte zu bekommen.
Es sind dann ja "nur" Zivilisten.
Das ist ja schon fast wie ein Grundgesetz, genau wie Kinder schon mit Bomben bewaffnet und oft sogar "geopfert" werden, wobei ja noch der Märtyrer-Faktor dazu kommt, durch die Lügen in religiöser Verblendung.
Dass es da um "echte" Terroristen geht , wird nicht erwähnt ,:..es sind ja "immer nur" Zivilisten und die Bomben die muss immer jemand Anderer gelegt haben, wo möglich ja sogar die Ami´s "nur" um dann Jemanden zu beschuldigen.
Ja, ja das CIA hat Schuld die machen alles böse was passiert und "nie" die gerade erwischten Terroristen , die sind doch Zivilisten, ja ... Mensch seht ihr denn nicht das europäische Taschentuch als Beweis , dass dieser arme Mensch ganz unschuldig ist...??
Die "AK 47" ist zufällig vom Himmel gefallen oder hat einer den Gegenbeweis..??
Alles "nur" Zivilisten,...übrigens auch die , welche damals die Frauen verprügelt haben wegen der angeblich, nach ihrem Terror-Denken, "unkorrekten" Bekleidung und mangelnder Unterwürfigkeit. ...u....endlos... s.w.
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30.03.2010 19:40 Uhr von ElChefo
 
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Was viele in ihrem "freundlichen Desinteresse" bei gleichzeitiger Meinungsanmaßung permanent vergessen, ist, das wir hier nicht vom freiheitsliebenden, patriotischen Widerstandskämpfer aus den Rambo-Filmen reden, sondern von mörderischen Verbrechern, die nicht im geringsten Skrupel haben. Niemand redet von dem Massaker der Talibs an den Hazara in Masar-e-Sharif Ende der 1990er, alle sehen nur das "Massaker" von Kunduz 2009. Keiner redet davon, das die Talibs aus pakistanischen Koranschulen nach Afghanistan eingefallen sind (und gegen die vom Westen ausgebildeten Mujahedeen gekämpft haben), nein, man redet lieber von verletztem Souveränitätsrecht Pakistans. Hat mal jemand die Pak´s gefragt, was sie davon halten? DIE markieren doch teilweise erst die Stellungen der Terroristen für die LGBs und Hellfires unter den Reapern.
Was auch keinen kümmert, ist der technische Aspekt. So eine Drohne fliegt nicht vollautomatisch hin und tötet irgendeinen Otto Normalterrrorist. Bei JEDER momentan verfügbaren Drohne, bewaffnet oder nicht sitzt IMMER ein Team von Leuten an der Steuerung. NIE wurde eine automatisierte Exekutiventscheidung von einem Computer ohne Man-in-the-Loop getroffen.
Aber man glaubt lieber Actionfilmen, Vorurteilen und der üblichen Hetze gegen jegliches ernsthafte Engagement wo man sich die Finger schmutzig machen könnte.
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31.03.2010 01:59 Uhr von Hanno63
 
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ein Naturgesetz ist ja wohl. dass man lieber 1-3 Leute opfern sollte wenn es um ein vielfaches an unschuldigen, zu rettenden Menschen geht.
Wenn z:B. 200 Passagiere in einer Maschine mitten in eine Stadt fliegen will und keine Rettung sonst möglich (wirklich nicht) , dann ist zur Rettung der Stadt soetwas wie ein Abschuss über weniger gefährlicher Landschaft oder vlt. über einem See , wohl die bessere Lösung. ...
(vlt dann ja doch noch Rettungsmöglichkeiten für Einige.)

Terroristen sind da gnadenlos fanatisch (siehe auch damals Olympische Spiele München = Helicopter-Explosionen.
Und heute ::??
2 Terroristen = hunderte unschuldige Tote,,....
(+ 2-3 ihre "Feinde" Ami´s , Russen , Touristen (Ägypten) , U-Bahn-Gift in Japan oder WTC usw..??)

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