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Kundus-Untersuchungsausschuss: Auch Angela Merkel soll vorgeladen werden

Die Opposition ist sich einig: Auch die Kanzlerin soll zu der Informationslage der Bundesregierung nach dem Bombardement in Kundus Stellung beziehen. "Es gibt Fragen, die letztlich nur die Kanzlerin beantworten kann", kommentierte der SPD-Obmann Rainer Arnold.

Grund für die Vorladung ist eine E-Mail des Bundesnachrichtendienstes an das Kanzleramt. In dieser wurde Merkel noch am Tag des Bombardements, nämlich am 4. September 2009, über wahrscheinliche zivile Opfer unterrichtet.

Auch Franz Josef Jung (CDU) steht momentan in keinem guten Licht da. Das Verteidigungsministerium soll unter seiner Leitung sowohl der Öffentlichkeit, als auch der Justiz Informationen zur Aufklärung vorenthalten haben. Bei dem Bombardement starben 142 Menschen, darunter viele Zivilisten.


WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Kundus, Untersuchungsausschuss
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2010 18:19 Uhr von Graf_Kox
 
+4 | -3
 
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Die Zahl der getöteten Zivilisten schwankt zwischen 50 und 100, eine viel zu Hohe Zahl bei 142 Toten. Gegen Bundeswehr-Oberst Georg Klein, der das Bombardement angeordnet hatte, ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Verdachts auf Kriegsverbrechen.
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27.03.2010 18:23 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -4
 
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Einerseits ist das richtig andererseits befürchte ich,das sie sich an ihren "Mentor" erinnern wird...ich kann mich nicht erinnern..(Partielle Amnesie)
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27.03.2010 18:34 Uhr von tester4321
 
+1 | -0
 
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mal abgesehen von den zivilen Opfern: was würde wohl auf Deutschland nach einem Krieg zukommen, wenn das in so einem Fall schon so durchleuchtet wird :)
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27.03.2010 18:36 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -0
 
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@KronenPils: Da es eine deutsche Institution ist die gegen ihn ermittelt könnte es sein, dass es die Amerikaner und Briten bei "Kollateralschäden" nicht all zu genau nehmen, allerdings will ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
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27.03.2010 21:48 Uhr von azru-ino
 
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was: macht deutschland in afghanistan? Ahh die guten Freunde ,,verteidigen". Sorry mein Fehler.

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