26.03.10 19:26 Uhr
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Zusammenbruch des jetzigen Zinssystems ist mathematisch berechenbar

Im Jahr 2010 werden die EU und die USA zusammen rund 4,5 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen müssen, um ihre Verbindlichkeiten zu decken. Im Jahr 1995 war es nur eine Billion an neuen Schulden. Im Jahr 2011 wird alleine die USA eine Schuldenerhöhung von drei Billionen Dollar benötigen.

Da die USA derzeit nur etwa 600 Milliarden Dollar an Spareinnahmen erzielen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis anfallende Verbindlichkeiten nicht mehr gedeckt werden können. Derzeit springt die US-Notenbank ein, um laufende Schuldzinsen auszugleichen.

Gäbe es bei den derzeit exponentiell steigenden Zinsanleihen einen Käuferstreik, würde es innerhalb kürzester Zeit zu einer Geldknappheit bei der Bedienung der Schulden kommen, was zu einem Zusammenbruch des Geldsystems führen kann.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Finanzen, Zusammenbruch, Zinssystem
Quelle: www.mmnews.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2010 19:26 Uhr von Teffteff
 
+52 | -0
 
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Einstein sagte einmal "Der Zinseszins ist die größte Erfindung des menschlichen Denkens". Was er hier ironisch meint ist ein eklatanter Systemfehler, den bisher niemand den Mut hatte zu beseitigen.
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26.03.2010 19:45 Uhr von _Illusion_
 
+43 | -5
 
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Veränderungen stehen an: Ich glaube es wird nicht mehr lange dauern und dann kollabiert das System. Die möglichen Folgen kann man in Geschichtsbüchern nachlesen.

Ich will nicht schwarzmalen, aber wer sich im Internet informiert und manipulierende Massenmedien außer Acht lässt ... wird es ähnlich sehen.

Aber hey ... scheiß auf Zins und Zinseszins Frau Merkel und Konsorten ... auf die paar Millarden mehr Schulden kommts eh nicht an. Ihr habt eure Schäfchen eh im trockenen wenns bergab geht, soll doch der Pöbel gucken wie er ... bei einem Systemkollaps ... klar kommt :-)

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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26.03.2010 19:51 Uhr von Spafi
 
+12 | -19
 
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schade: dass die Quelle MMnews ist. Die Seite propagiert seit Ewigkeiten den baldigen Kollaps, die schlimmstmöglichen Entwicklungen etc, aber hatte bis jetzt noch nie Recht.
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26.03.2010 20:30 Uhr von Pils28
 
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Für meinen Geschmack zu viele: Konjunktive, Theorien und Hypothesen! ;-)
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26.03.2010 20:49 Uhr von Premier-Design
 
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Ich verweise gerne auf http://www.shortnews.de/...

Der Verbleib von 2 Billionen Dollarn war ungeklärt und wurde bisher auch nirgends mehr erwähnt.... ;-)
(nein, da gab es keinen Fehler in der Übersetzung - 2 "TRILLION DOLLARS")!

Deswegen - welcher Kollaps? Druckt man das Geld halt inoffiziell nach... ;-)
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26.03.2010 20:49 Uhr von _Illusion_
 
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Also: Egal was MMNews propagiert, diese Quelle ist gehaltvoller als die meisten andern "Quellen", die sich mit Boulevard-Nonsens, Volkshetze oder sonstigen informationslosen Müll beschäftigt.

Jede Theorie oder Hypothese die sich mit wirklich essentiellen Dingen beschäftigt ist wertvoller als der morgendliche Stuhlgang von Brad Pitt oder der aktuelle Cellulite-Gehalt von Maria Careys Beinen.

Wer zuletzt lacht ... ich vermute dass vielen das Lachen noch vergehen wird :-)

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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26.03.2010 21:31 Uhr von selphiron
 
+11 | -1
 
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yeah: Schon als ich erfahren habe wie das System so funktioniert habe ich den Glauben an den Menschen verloren...sowas bescheuertes ich kann es immernochnicht glauben.Mensch sind wir modern und schlau, so schlau, dass wir sowas offensichtliches nicht sehen..Es ist zum Kotzen.
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26.03.2010 21:32 Uhr von nchcom
 
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Scvhaut mal hier: Goldschmied Fabian, nicht mehr neu aber nachvollziehbar.

http://video.google.com/...
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26.03.2010 21:39 Uhr von TommyWosch
 
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bei wem sind wir verschuldet? laut wikipedia sind 60% der Schulden Deutschlands bei inländischen Glaübigern (Banken, Privatleute etc.)

Bei einem Staatsbankrott kriegen also ein paar Milliardäre ihre Kohle nicht zurück.

Und?
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26.03.2010 21:43 Uhr von Stayer
 
+6 | -2
 
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Ich sage nur: Prof. Dr. Bernd Senf !!!
Der erzählt das schon seid Jahren ...

http://orientsun.de/...
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26.03.2010 22:03 Uhr von ohne_alles
 
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Traurig, dass man solche Sachen nur über das Internet erfährt. In Zeitungen/Fernsehen sucht man derartige Informationen vergebens.

Ja, wir werden belogen und betrogen. Rund um die Uhr. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, dass es funktionieren kann (...wie lang noch?).

Hier mal ECHTER Journalismus:

http://www.youtube.com/...

Da schaut der Chefredakteur der NZZ ziemlich dumm aus der Wäsche.
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26.03.2010 22:38 Uhr von Shikari
 
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das das ganze system nicht perfekt ist ist janicht neu und streitet keiner ab. die frage ist aber: gibt es ein besseres system?!

denkt mal drüber nach ;)
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26.03.2010 23:43 Uhr von aries2747
 
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Ich bin eh dafür Geld abzuschaffen und es nicht durch etwas anderes zu ersetzen.

Vlt, klappt das ja mal irgendwann, auf der anderen Seite ist dann selbstverständlich keine Klassifizierung mehr möglich, wie sollen sich denn dann die die wenig tun für viel Geld noch von den hart arbeitendem Volk abgrenzen.

Naja, Utopie wie man es erwähnt, aber interessant drüber nachzudenken wie man ein globales System ohne Geld oder sonstige Tauscheinheiten bewerkstelligen würde, ist net einfach da eine vernünftige Lösung für zu finden, beim näherem betrachten wirft dies ganz deutliche Kulturelle Probleme auf.

Aber jetzt werde ich zu sehr OT.

Im Prinzip bin ich der Meinung das das bisherige System im Grunde sehr gut ist, es hat sich halt über mehrere tausend Jahre entwickelt und bewährt.

Das erste schlimme Problem scheint die virtuelle Überschuldung zu sein, also wird mehr Ausgegeben als Eingenommen.

Das zweite Problem ist das die Menschen in diesen Industrienationen es nicht einsehen wenn sie sparen müssen, bei Steuererhöhungen ist das Geschrei groß und der einzelne sieht (Man kann es sicher niemandem verdenken) nur sich und seine existenz.

Die Unzufriedenheit im Volk über Staatsverschuldung wird immer größer, aber will im Volk jemand wirklich verzichten, oder sich einschränken damit sich das System auf lange Sicht regenerieren kann ?

Ist schon schwer auf einem sinkendem Schiff morsche Planken auszutauschen wenn mann keine neuen Planken mehr hat.

Lg,

aries
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27.03.2010 01:40 Uhr von cAndyMan86
 
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Der Untergang der Republik: http://www.youtube.com/...
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27.03.2010 03:04 Uhr von fallobst
 
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@ aries: der letzte teil von dir ist gut, aber der anfang nur unsinnig.
entweder du hast eine einheitliche währung. sei es scheine und metall-münzen oder eben nicht. wenn du keine währung hast, dann hast du automatisch eine tauschwirtschaft. da gibt es nicht anderes. tauschwirtschaft ist etwas, das keinen staat benötigt. nur 2 menschen, die etwas wollen was der jeweils andere hat und sich miteinander verständigen können. denn einer allein kann nie alles herstellen, was er zum leben braucht.

was du mit bisherigem system meinst ist unklar. den finanz- und investmentsektor unserer zeit sicherlich nicht. und eben das ist das problem.

aber beim rest kann ich dir nur zustimmen. nur ändern wird das nichts. unabhängig von der krise lebt und lebte der staat (bzw. so ziemlich jeder westl. industriestaat) wie ein assi. anstaat seinen lebenstil zu ändern, wurde weiter schön auf pump gelebt als gäbs kein morgen mehr. nach dem motto "nach mir die sintflut" und die kinder und enkelkinder erben die schulden, aber benehmen sich selbst eigentlich auch nicht anders. wenn das nicht mal traurige ironie ist...

was ich nur immer lächerlich finde ist, dass dann bei solchen themen immer die leute ankommen und wirklich glauben, die komplexe, harte und unschöne realität mit ein paar hohlen phrasen erklären zu können. manchmal gibts dann als zugabe noch zu hören, dass das allheilmittel dagegen irgendwas zwischen revolution, anarchie und tauschwirtschaft ist (dich klammere ich da aus aries ^^).

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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27.03.2010 04:17 Uhr von WadeOdreyDrift
 
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hmm: ich glaub ich fang jetzt auch damit an

schulden machen um schulden zu bezahlen

solange es noch geht ^^
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27.03.2010 12:10 Uhr von Starcolonizer
 
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Es gibt ein Leben nach dem Geld: Es gibt zum Glück ein Leben nach dem Geld. Eine resourcen basierte ökonomie ist möglich. Ist nur eine Frage der Zeit bis der altertümliche Kapitalismus ersetzt wird durch etwas wirklich Zukunfstfähiges wie die RBE (Resource Based Economy).
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27.03.2010 16:25 Uhr von Sonnflora
 
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Schaut euch das hier mal an, dann versteht ihr vielleicht alles.

http://www.youtube.com/...
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28.03.2010 14:42 Uhr von arlene
 
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Islam: Islamisches Bankenwesen....

jetzt hagelts bestimmt wieder Minuse von den Konservativen und Nationalisten weil ich was vom Islam gut finde. Veränderung ist ja prinzipiell schlecht, vorallem mit "islam" vorne ^^
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28.03.2010 23:03 Uhr von mayan999
 
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VERSCHWÖRUNGSTHEORIE ???? das "system" ist eine der früchte dieser gigantischen WELTVERSCHWÖRUNG(an den früchten sollt ihr sie erkennen) von okkultisten angeführt. wer das nicht glaubt soll halt weiterhin galileo gucken^^
mein mann und ich sind jedenfalls vorbereitet ;-)

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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28.03.2010 23:08 Uhr von mayan999
 
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uuups falsches video, blöd :-(
http://www.youtube.com/...
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29.03.2010 00:27 Uhr von Artim
 
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@pils28: Es sind ja keine Theorien, dass das System kollabiert. Mathematisch nachgewiesen führt dieser Umgang mit Geld zum Kollaps. Was der kleine Mann nicht weiß ist, wie lange der Kollaps noch hinausgezögert werden kann.
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29.03.2010 10:34 Uhr von fallobst
 
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@ artim: solange der kleine mann weiterhin nur die politiker mit den größten, unsinnigen versprechen wählt wird die geldentwertung nicht lange auf sich warten lassen...
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29.03.2010 14:34 Uhr von Artim
 
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@fallobst: traurig aber wahr :(
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29.03.2010 15:43 Uhr von dragoneye
 
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Kommunismus erfährt dort Zulauf, wo er nicht ist. Ist Dummheit auch mathematisch berechbar? Kann man Gottes Willen auch mathematisch berechnen?

Wer auf den großen Systemzusammenbruch wartet, kann noch lange warten. Denn in einer dezentralisierten, arbeitsteiligen Wirtschaft wird vielleicht ganz langsam die Luft rausgehen, aber einen Knall, eine Revolution, eine Konterrevolution wird es nicht geben. In der Sowjetunion herrschte eine zentrale Planwirtschaft, ja dann kann auch alles in 1 großen Knall untergehen.

Hat man 20 Güter in einer Tauschwirtschaft hat man schon 380 Preise. Und in Deutschland gibt es zig Millionen verschiedene Güter, man stelle sich mal die Umtauschtabelle vor: 1 Millionen Fakultät verschiedene Preise. Oh man, da wird der Sommerschlußverkauf bestimmt schwer zu planen sein.
Aber egal, dort wo es kein Geld gibt, gibt es lustigerweise auch nur 7 verschiedene Waren: Brot, Wasser, AK-74, Munition für die AK-74, Papier und Bleistift und die notwendigen Orden für die Soldaten.

Zu Goldschmied Fabian: Schön erzählt, aber leider mit eingebauten Systemfehler. Fabian bekommt die 5 Gold extrajedes Jahr, gibt sie aber niemals aus. Dann geht das auch nicht. In Wirklichkeit gibt euer z.B. Vermieter, der den Mietzins von Euch bekommt, das Geld für sich selber aus. D.h. die Zinsen wandern wieder in die Wirtschaft.

Solange es jemanden gibt, der die Schuldscheine kauft, gibt es ja noch jemanden der Geld hat. Bricht "das System" zusammen, hätten die Reichen also ein paar bedruckte Papiere, die nun wertlos wären. Wo ist das Problem?

Ein Bürger verleiht Geld an den Staat. Und dieser gibt das Geld sofort wieder aus. Also verdienen Bürger mit ihrer Arbeit sich dieses Geld. Was wieder an den Staat verliehen wird. Dieses kann ewig so weiterlaufen solange die Rendite des Staates an den Projekten, die durch die Schulden finanziert werden, höher sind als die Schuldzinsen.
Wer auf Kredit in den Urlaub fährt,muß dafür Zinsen zahlen.
Wer auf Kredit seine Ausbildung finanziert, hat hinterher in der Regel eine höhere Auszahlung gegenüber vorher.

D.h. der Staat darf sein Geld nicht für Scheisse ausgeben, sondern muß es ordentlich investieren.

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