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Euro: Münz- und Banknotenvernichtung künftig legal

Wer künftig Banknoten verbrennt oder Münzen der Gemeinschaftswährung einstampft, braucht sich vor einer Strafverfolgung nicht zu fürchten. Denn nach einer Empfehlung der EU-Kommission soll das Zerstören von Geld künftig legalisiert werden.

Das von der Kommission vorgelegte Empfehlungsschreiben umfasst insgesamt zehn Punkte. Demnach soll "die Beschädigung zu künstlerischen Zwecken toleriert werden".

Zuvor gab es in der 16 Staaten umfassenden Euro-Zone noch unterschiedliche Rechtsauffassungen über die Zerstörung von Geldern. Mit dieser Regelung soll nun eine Einheitlichkeit erreicht werden.


WebReporter: Longen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, legal, Münze, Banknote, Europäische Kommission, Verbrennen
Quelle: www.mmnews.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2010 12:07 Uhr von Longen
 
+14 | -12
 
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Was passiert, wenn die Bürger der Staaten Europas erst einmal erfahren, dass das Geld, an dessen Wert sie bislang glauben mussten, nichts wert ist, es durch nichts gedeckt ist, mag ich mir gar nicht ausmalen. Insofern kann man diese Richtlinie auch als Geständnis werten.
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26.03.2010 12:31 Uhr von Hannoveraner89
 
+20 | -3
 
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Wie gut Wie gut, dass das jetzt geklärt ist, nun können sie sich mit den wichtigen Dingen beschäftigen ...
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26.03.2010 12:32 Uhr von projekt_montauk
 
+7 | -0
 
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Künftig legal ? Da steht für künstlerische Zwecke !!! Also kann ich doch nicht losziehen mein Konto plündern und ein Lagerfeuer am See machen ...Schade :-(
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26.03.2010 12:32 Uhr von Faceplant
 
+6 | -10
 
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Wie wärs das Geld lieber zu spenden anstatt zu vernichten?? Bescheuerte Leute muss es geben....
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26.03.2010 12:33 Uhr von Longen
 
+4 | -1
 
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Wie gut dass es sonst keine wichtigen Themen gibt, mit denen sich die von uns nicht gewählte und dennoch mit allen Kompetenzen ausgestattete Kommission beschäftigen könnte...
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26.03.2010 12:38 Uhr von mpex3
 
+13 | -1
 
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@Projekt Nein, das sowieso nicht, denn Lagerfeuer sind in Deutschland ebenfalls ilegal.
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26.03.2010 13:30 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Was Banken, Laender und Kommunen machen, darf nun auch der Buerger, ganz einfach: Geld verpulvern verbrennen, wie auch immer...schade, dass im Gegensatz zu den oben genannten wir das nicht wieder in den A... geblasen bekommen...
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26.03.2010 13:32 Uhr von a_gentle_user
 
+3 | -0
 
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spenden? dann wird es ja doch wieder gegen WERT eingetauscht.
Wenn es vernichtet wird ohne gegen WERT eingetauscht zu werden, tut man ja den Staaten was gutes!
Das virtuelle Geld, also die Kredite, werden sozusagen dadurch aufgewertet denn es gibt dadurch weniger Geld bei gleichem real auf der Welt existierendem Wert -> durch Geldvernichtung wird das nicht vernichtete Geld mehr wert!
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26.03.2010 13:42 Uhr von Valhall26
 
+0 | -2
 
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Wer will denn schon sein Geld verbrennen??????
Gebt es lieber mir!!
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26.03.2010 13:48 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+1 | -1
 
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wollen wir mal: festhalten, bei uns war es immer legal, denn das Geld gehört niemanden sondern der Person die es mit hilfe seiner Arbeitskraft erworben hat. Laut unserem Prof. konnte man in DE mit seinem Geld schon immer machen was man wollte. Mit der Kunst ist das allerdings etwas anders, denn es ist verboten die Geldscheine/ Münzen in beliebiger Form zu verändern.
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26.03.2010 13:52 Uhr von Botlike
 
+1 | -0
 
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Wieso jetzt erst? Hatten wir diese Frage nicht schon öfters mal? Soweit ich weiß, war es nie verboten, weil das Geld nicht mehr der EZB gehört, sobald es an jemanden ausgezahlt wird.
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26.03.2010 13:54 Uhr von Longen
 
+0 | -0
 
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@Botlike die Schulden gehören uns allen :)
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26.03.2010 14:06 Uhr von OppaKowallek
 
+6 | -2
 
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@Botlike: Ich hab´ in der Schule noch gelernt (zu DM-Zeiten), daß das Geld Eigentum der Bundesbank ist und dem Besitzer nur die Kaufkraft gehört, aber nicht das "Material".
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26.03.2010 15:49 Uhr von projekt_montauk
 
+0 | -0
 
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@bastB: jetzt fehlt nur noch der See auf dem eigenen Grundstück :)
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26.03.2010 16:01 Uhr von hertle
 
+0 | -2
 
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Das war in Deutschland nie illegal: § 903 BGB sagt eindeutig: Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen.

Da man eindeutig Eigentümer des eigenen Geldes ist gilt also dieser Paragraph. News ist also zumindest für Deutschland überflüssig!
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26.03.2010 21:10 Uhr von Mjam
 
+0 | -0
 
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Griechenland darf das also jetzt auch legal?
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26.03.2010 22:25 Uhr von LocNar
 
+2 | -3
 
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Jepp..... stampft alle Euros ein und presst nagelneue D-Marks ^^
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27.03.2010 01:18 Uhr von Gorli
 
+0 | -1
 
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Der Kommentar zu der News ist so ziemlich der schwachsinnigste den ich in letzter Zeit auf SN gelesen habe. Könnte direkt aus Dnews stammen.
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27.03.2010 08:33 Uhr von Mecando
 
+2 | -1
 
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@hertle, Botlike & Ich_bins_wieder: Doch es war und ist nach wie vor verboten Geld, ob Münzen oder Scheine, zu zerstören.
Wie OppaKowallek schon richtig gesagt hat, besitzt man nur den Wert des Geldes. Der Schein bzw. die Münze ansich, also das Material, gehören der Bundesbank.

Wenn das Material mein Eigentum wäre, dann könnte ich den Materialwert meiner Münzen und Scheine ja beim nächsten Einkauf mit dem zu zahlenden Betrag verrechnen. ;)
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29.03.2010 14:14 Uhr von hertle
 
+0 | -1
 
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@Mecando: Da liegst Du leider falsch.

"Münzen und Scheine gehen in das Eigentum des Inhabers über; die vielfach behauptete Aussage, die Europäische Zentralbank sei der Eigentümer, der Inhaber nur berechtigter Besitzer, gilt nicht für den Euro. Das Eigentum an Geld wird wie bei Inhaberpapieren durch einfache Einigung und Übergabe verschafft (§ 929 Satz 1 BGB). Für den Euro gilt, dass die Zerstörung von Zahlungsmitteln weder rechtswidrig noch strafbar ist. In Deutschland gilt § 903 des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach der Eigentümer mit seinen Sachen grundsätzlich nach Belieben verfahren darf. Jeder Besitzer von Geld kann entscheiden, sein Geld nie mehr auszugeben und damit für immer aus dem Umlauf zu nehmen. Mit einer unumkehrbaren Beschädigung von Zahlungsmitteln wird Geld auch nicht vernichtet, sondern nur unumkehrbar aus dem Umlauf genommen. Die Bundesbank leistet jedoch für absichtlich beschädigte Geldscheine keinen Ersatz."

http://de.wikipedia.org/...


Das mit dem Materialwert ist ja schön und gut, nur leider liegt der Materialwert von Münzen und Scheinen im Grunde immer unter dem Nennwert. Im Übrigen kann es der Bundesbank schon mal garnicht gehören, da die Aufgaben der Bundesbank schon vor Jahren auf die EZB über gegangen sind.
Keine Ahnung wo diese Gerüchte herkommen, aber in dem oben genannten Wiki-Artikel sind ja auch die Rechtsgrundlagen genannt. Denke das sollte schon reichen um alle Missverständnisse geklärt zu haben!

[ nachträglich editiert von hertle ]
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27.07.2010 12:06 Uhr von httpkiller
 
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Der Euro ist ja eh bald nichts mehr wert ;-)
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27.07.2010 16:59 Uhr von wupfi
 
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@hertle: Es war bisher immer illegal. Es wurden schon Leute angezeigt deswegen udn mussten Busgelder bezahlen.

Wikipedia als Quelle für rechtsthemen ist auserdem witzlos. Da steht mehr Müll drinn als erlaubt sein sollte.

Du hast kein Eigentum an den Geldscheinen.
Du hast nur das Eigentum an dem Geldwert. Mehr nicht.

Da kann auch die Wikipedia nichts drann ändern.

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