26.03.10 11:28 Uhr
 4.573
 

Nanobots erfunden, die mit Arzneimittel in Krebszellen eindringen können

Wissenschaftlern aus dem Institute of Technology in Kalifornien ist es jetzt gelungen, Nanobots zu entwickeln, die die Medizin im Körper direkt dort hin transportieren können, wo sie gebraucht wird.

Die Wissenschaftler haben einen 70 Nanometer kleinen Behälter aus Polymer entwickelt, der einen Stoff zu Krebszellen transportieren kann, der dort verhindert, dass die Krebszelle ein für sie wichtiges Protein herstellt.

Die mit Protein umhüllten Nanopartikel, welche die Form von Hohlkugeln haben, werden in die Blutbahn gespritzt, wo sie sich dann auf den Weg zur Krebszelle machen. Die Krebszelle lässt die Nano-Kugel ein und im Inneren gibt diese dann ihre Ladung frei.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Blut, Arzneimittel, Protein, Nanopartikel
Quelle: www.golem.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mikroplastik in Mineralwasser gefunden
US-Studie zur Erderwärmung: Meeresspiegel steigt deutlich schneller
USA: Experimentelle Krebs-Impfung lässt Tumore bei Mäusen verschwinden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2010 11:45 Uhr von Allmightyrandom
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn diese Technik wirklich funktioniert und hoffentlich bald Einsatzbereit ist könnte dies endlich mal ein wichtiger Durchbruch in der Krebsforschung werden. Aber erfahrungsgemäß wird das wohl wieder nur bei einigen bestimmten Krebsarten helfen und kein "allgemein-Heilmittel" gegen Krebs werden...
Kommentar ansehen
26.03.2010 11:57 Uhr von leerpe
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
... muss ich dir Recht geben Allmightyrandom. Ich denke aber das durch diese Technologie viele Menschen wieder hoffen können, diese heimtückischen Krankheit doch zu besiegen. Ich würde es mir für die Betroffenen auf jeden Fall sehr wünschen.
Kommentar ansehen
26.03.2010 12:16 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
nanobots? ich weiß jetzt nicht, ob die wirklich so genannt werden oder ob die schreiberlinge von golem diesen begriff gewählt haben, weils toll klingt, aber ich würde eine transportkugel nicht unbedingt als roboter bezeichnen.
schöne sache trotzdem. hoffentlich funktionierts auch richtig.
Kommentar ansehen
26.03.2010 13:10 Uhr von hippie68
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Nanobots: sind grössere Nanopartikel.
Letztendlich landen sie als Plastikmüllhaufen im Hirn und bilden toxische Verbindungen aus.
http://www.scinexx.de/...
Wers mag... :-)

http://tinyurl.com/...
Silizium wäre abbaubar, aber ist noch völlig ungetestet.
Erst mal abwarten.


[ nachträglich editiert von hippie68 ]
Kommentar ansehen
26.03.2010 14:47 Uhr von Chuzpe87
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Schritt in die richtige Richtung. Wunderbar.
Kommentar ansehen
26.03.2010 14:59 Uhr von Phoenix87
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
die eigentlich Verhinderung der Expression: des Krebsproteins geschieht durch den Einsatz von RNAi (RNA Interferenz), die Nanopartikel dienen als Transportmittel für miRNAs, damit diese gezielt nur in den Krebszellen wirken.
Wie die Partikel Krebszellen erkennen wird durch Oberflächenrezeptoren bewerkstelligt.
(kleine Ergänzungen zum Verständnis)

Ein sehr toller Ansatz, hoffentlich setzt er sich durch und liefert entsprechende Ergebnisse. RNAi ist einer der großen Hoffnungsträger in Hinblick auf zahlreiche genetisch bedingte Erkrankungen.
Kommentar ansehen
26.03.2010 15:36 Uhr von leerpe
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ Matthias1979: Meine Schwägerin ist an Leukämie gestorben. Es war das Immunsystem welches ihre roten Blutkörperchen vernichtete.
Kommentar ansehen
26.03.2010 17:01 Uhr von Phoenix87
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
warum gibt es bloß immer Leute, die 0 Ahnung haben, aber trotzdem ihren Senf dazugeben müssen z.B. Matthias 1979
Kommentar ansehen
26.03.2010 17:07 Uhr von hippie68
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
ich empfehle folgenden: Beitrag in Wikipedia zu lesen und da besondern die Abschnitte über Kritik, Risiken und Gefahren.
---> http://de.wikipedia.org/...

@Helldriver

Polymere können aus unterschiedlichen Stoffen bestehen und sind keineswegs automatisch abbaubar.
Zudem ist auch Caesium abbaubar, dessen Auswirkungen auf Gewebe jedoch nicht.
Und weiter sind Stoffe im Blutkreislauf zwar abbaubar, wenn sie die Blut-Hirn-Schranke überschritten haben, jedoch nicht mehr. Dann werden sie nämlich eingelagert. Im Blut und im Gehirn.

Ich bin nicht gegen Neuerungen, nur gegen unverantwortliches Verbreiten von Technik seitens der Industrie ohne unabhängige Tests. Und Nano-Polymere ändern ihre Materialeigenschaften. Man kann eben NICHT von bekanntem Wissen ausgehen. Heutzutage reicht es anscheinend, daß eine technische Neuerung Gewinn verspricht, um sie einzusetzen. Da bin ich wohl der einzige, der sich hier gefährdet vorkommt?

Gebt mir nur wieder Minusse. :-)

[ nachträglich editiert von hippie68 ]
Kommentar ansehen
26.03.2010 17:24 Uhr von hippie68
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Korrektur zu oben: "Dann werden sie nämlich eingelagert. Im Blut und im Gehirn."

Im Rückenmark und Gehirn. Im Blut natürlich nicht mehr.
Kommentar ansehen
26.03.2010 17:54 Uhr von LMnd
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
70 Nanometer das ist 1000 mal dünner, als ein durchschnittliches Menschenhaar. Unglaublich zu welchen Dingen man heute fähig ist.
Kommentar ansehen
27.03.2010 11:05 Uhr von Fischgesicht
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
ich kenn nur aimbots: :-/

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die FDP ist bereit eine Minderheits-Regierung zu stützen
Russlands Position in Syrien ist unsicher
Patrick Lindner fordert Homo-Unterricht an Schulen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?