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Angela Merkel kontert: Türkische Kinder müssen auf deutsche Schulen

Mit der Unterstützung vieler Deutschtürken im Rücken widersprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, indem sie sich für deutsche Schulen für türkische Kinder aussprach.

Der "Passauer Neuen Presse" sagte sie vor ihrer Türkeireise: "Von der Vorstellung, dass alle türkischen Schüler hier auf ein türkisches Gymnasium gehen sollen, halte ich nichts."

Auch der FDP-Politiker Serkan Tören und der SPD-Abgeordnete Aydan Özoguz zweifeln daran, ob rein türkische Schulen das Integrationsproblem lösen können.


WebReporter: Phistomefel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Schule, Recep Tayyip Erdogan, Integration
Quelle: www.derwesten.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2010 09:22 Uhr von Rupur
 
+57 | -20
 
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Also ich halte auch nichts von türkischen Schulen in Deutschland. Was soll das bringen? Wenn Erdogan diese türkischen Schulen zahlt kann er sie gerne erbauen lassen.
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26.03.2010 09:35 Uhr von 08_15
 
+65 | -16
 
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Deutsche Schulen im Ausland: unterrichten zwar das Schulfach "Deutsch", aber Vieles wird in der Landessprache gelehrt.

Die wenigsten Türken hier sprechen gutes Deutsch, ey checkst Du?

Ey Merkel ist echt voll krass scheiße was. Diesmal hat die Tussi recht. Ey, was brauche ich Schule? meinen 3er BMW, cooooool Teil! Kann ich nicht mit Schule bezahlen, oder was?

Sorry, der musste sein. Und: Nein, ich bin kein Rassist. In die Länder in die ich reise... da bin ich Ausländer und habe mich entsprechend zu verhalten. Ihr würdet doch in London nicht sagen: "God shave the Queen", oder? .... OK, Masochisten würden das vielleicht .-D
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26.03.2010 09:45 Uhr von Azureon
 
+38 | -4
 
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.... was wird sich überhaupt die Frage gestellt ob türkische Schulen in Deutschland ein Integrationsproblem lösen würden? Natürlich NICHT. Das wäre nichts weiter als eine weitere Abschottung zum "unter sich sein". Und "unter sich sein" trägt zu 0% dazu bei sich anzupassen. Oder wie soll das laufen? Dort werden dann zwar deutsche Formen in der Theorie durchgearbeitet aber die Umsetzung in die Praxis bleibt nach wie vor weg. Wenn man nicht direkt mit der Umwelt in Kontakt kommt, kann man doch gar keine Erfahrungen machen wie der Hase läuft und man sich in die Gesellschaft integrieren sollte.

Genau das ist doch auch das Problem vieler Migranten. Sie rotten sich zusammen in ein gewohntes Umfeld wo sie sich nicht anpassen müssen. Wenn das bei Schulen nun auch noch losgeht ist dies nur ein weiterer Schritt der genau das Gegenteil von Migration bewirkt.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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26.03.2010 09:46 Uhr von Cosmopolitana
 
+7 | -65
 
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26.03.2010 09:56 Uhr von 08_15
 
+21 | -13
 
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Cosmopolitana: ey, verstehst Du? Ich will gar nicht Schule. Ist Scheiße! Ich fünf Bruda und alle keine Schule. Was bringt? Gut Geld und nix Arbeit. Da noch was vertickern und so.

Cosmopolitana ... ist leider so. Schau Dir die traurigen Statistiken an. Da die meisten getükt ... ups .... äh .... verfälscht sind, darfste Dir im Google die beste aussuchen und auch die ist mies.
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26.03.2010 09:56 Uhr von thor76
 
+21 | -3
 
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Recht hat Frau Merkel: gut das sie hierzu auch klar gegenüber Herrn Erdogan Position bezogen hat. Auch von mir hierzu ein klares Nein.

Wenn ich nun mal in einem Land lebe wo ich nicht geboren bin, die Landessprache nicht nicht meine Muttersprache ist, muss ich sie lernen.
Wenn Türkisch als mögliche Drittsprache nach Englisch oder Französisch angeboten wird, ist das ok. Solche Schulen sehe nicht der Integration förderlich. Damit wird ehr eine Parallelgesellschaft gefördert.


[ nachträglich editiert von thor76 ]
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26.03.2010 10:12 Uhr von Cosmopolitana
 
+4 | -18
 
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26.03.2010 10:21 Uhr von doc73
 
+16 | -2
 
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langsam wird mir die Frau immer sympatischer. Erst ledert sie Griechenland ab und dann geigt sie endlich diesem nervigen Obertürken die Meinung. Hoffentlich bleibt sie auch dabei. Könnte sich sonst bei der nächsten Wahl rächen und die große Verwunderung, warum die Randparteien immer stärker werden wird immer größer
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26.03.2010 10:32 Uhr von Smile52
 
+4 | -21
 
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26.03.2010 10:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -7
 
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Ich sag aus eigener Erfahrung dass wir in den 70er einen einzigen türkischen Jugendlichen in die Schulklasse bekamen. Der hat aufgrund seiner Sprach- und Integrationsprobleme den ganzen Lehrplan so verlangsamt, dass ihn die Lehrer in eine spezielle Schule verlegt haben. Nur aufgrund dessen, dass die Lehrer immer Rücksicht auf den Jugendlichen nahmen gab es schwerste Elternproteste, doch gefälligst den Lehrplan im vollen Tempo durchzuziehen.
Kein Wunder wissen die Realschüler der 70er heute oft mehr als die Abiturienten der heutigen Zeit.
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26.03.2010 10:42 Uhr von Motzpuppe
 
+5 | -7
 
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Ich finde die Eltern sollten: wählen können, wer als Deutscher im Ausland lebt... schickt seine Kinder auch gerne auf eine deutsche Schule.

Schlimm finde ich das jetzt nicht, meistens wird doch immer damit geprahlt wieviel deutsche Schulen es dort gibt.

Wie gesagt, ich bin für Wahlrecht. In der Türkei werden Kinder von reichen Eltern sogar auf dortige deutsche Schulen geschickt.
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26.03.2010 10:59 Uhr von omar
 
+23 | -1
 
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Kann die Forderung zwar nachvollziehen, aber halte Sie dennoch aus mehreren Gründen für unangebracht und ablehnenswert.

1.) Wir leben in Deutschland. Bildung ist hier Ländersache. Ergo werden die Länder wohl selbst entscheiden dürfen, was Sie hier in welcher Form vermitteln. Da kann ein ausländischer Regierungschef gerne Wünsche äussern, so lange er will. Ich denke nicht, dass sich hier jemand dadurch beeinflussen lassen wird/sollte.

2.) Migranten türkischer Abstammung sollen seiner Meinung nach trotzdem türkisch bleiben, und durch eine türkische Bildung auch weiterhin sich der Türkei verbunden fühlen. Dadurch würden Sie eine durch die türkische Regierung beeinflussbare Lobby bilden. Ein nachvollziehbares Motiv.
Aber ist dies für die Migranten auch sinnvoll?
Wann kommen sie in der Gesellschaft an?
Dass diese hierbei die deutsche Bildung zu kurz kommen könnte (Sprachkenntnisse, Lehrinhalte, gültige Abschlüsse, etc.) lässt er völlig ausser Acht. Dadurch erschwert sich ihr Lebensweg nur noch.

3.) Wenn ich versuche in die Glaskugel zu schauen, dann kann ich mir denken, dass mit jeder weiteren Generation die Nachfahren der Migranten "deutscher" werden. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Ich kann mir hierbei eine Gesellschaft wie in den USA vorstellen. Man identifiziert sich mit seinen Vorfahren (z.B. irische oder deutsche Vorfahren), fühlt sich dennoch aber als Amerikaner. Genaus stell ich mir das in Deutschland vor. Meine Nachkommen werden immer weniger/schlechter Türkisch sprechen, immer weniger kulturell und religios türkisch bzw. islamisch geprägt sein.
Wer daran zweifelt, der ist ein Ignorant, gleichzusetzen mit den "Ewig-Gestrigen". Warum soll ich verhindern, dass meine Nachkommen in einer heterogenen Gesellschaft aufgehen?

Gerne kann jeder seine Kinder in deren Freizeit in eine türkische Schule senden, damit diese türkisch nicht verlernen oder türkische Geschichte vermittelt bekommen.
Aber hierbei keine deutsche Schule zu besuchen? Undenkbar!

[ nachträglich editiert von omar ]
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26.03.2010 11:22 Uhr von all_in
 
+13 | -1
 
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@Smile52: "Den meisten türkischen Kindern wird doch die Zukunft bereits bei der Aussortierung in Haupt,-Realschule oder Gymnasium verbaut!
Dies gilt im übrigen auch für viele Deutsche Kinder, deren Eltern nich unbedingt Akademiker sind & ihre Kinder nicht so fördern können, wie Eltern aus Akademikerfamilien!

Da wird vielen türkischen Kindern bereits in frühester Jugend das Leben verbaut & man wundert sich über schlechte Integration oder Integrationsunwilligkeit???

Das deutsche Schulsystem wurde, in diesem Zusammenhang, bereits in einem Bericht von der OECD angeprangert!!

Da wären türkische Gymnasien mit angebrachtem Curriculum & Fächern, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrieren zu können, eine wahrhaftige Alternative!!"


Wären sie? Jetzt überlegen Sie noch mal genau, was Sie geschrieben haben. Nach Ihrer Aussage bekommen viele türkische Kinder nach der Grundschule nicht die Chance auf ein Gymnasium zu gehen, weil sie "aussortiert" werden. Und jetzt dürfen Sie mir erklären, was türkische Gymnasien daran ändern würden? Diese Kinder dürften trotzdem auf kein Gymnasium, weder auf ein deutsches, noch auf ein türkisches.
Was ändert sich? Nichts. Türkische Gymnasien würden keines Ihrer genannten Probleme lösen.
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26.03.2010 11:23 Uhr von G_DNA
 
+3 | -2
 
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Es kann nur eine sinnvolle Kombination des Deutschen Schulsystems und eines optionalen türkischen Gymnasiums (in der Freizeit des Schülers) einen Erfolg für die Integration in die Gesellschaft hervorbringen (siehe griechische Schulen in Deutschland).
Wobei hier die türkische Schule freiwillig bleiben muss.

Dabei würde die Verbundenheit mit der Türkei voll erhalten bleiben.
Die Schüler könnten dann ab dem 16 Lebensjahr (Ende der Schulpflicht) entscheiden welchen Weg sie einschlagen. Karriere in der Heimat oder in Deutschland, für welchen Weg sich der Schüler entscheidet, Er würde auf jeden Fall besser da stehen als heute sowohl in Deutschland als auch in der Türkei.
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26.03.2010 11:45 Uhr von bluecoat
 
+15 | -5
 
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..wenn er will das türkenkinder in türkische schulen gehen soll dann soll er sie heim ins reich(osmanisches!) holen !

..wer hier in deutschland leben will hat deutsch zu lernen und unsere deutschen gesetze und die deutsche kultur zu respektieren .....
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26.03.2010 11:52 Uhr von derSchmu2.0
 
+10 | -4
 
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Angie zu Erdogan Hey du, fordere mal wieder irgenden Bloedsinn, den du selber nicht ernst meinst. Ich antworte dann was total populistisches darauf...Unsere Vorteile: Ihr bekommt von uns Unterstuetzung in der Sache EU und ich bekomme mehr Stimmen vom Wahlvieh

...und alle so YEAH!
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26.03.2010 12:13 Uhr von GencOsman
 
+6 | -6
 
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lol blue: suspekt, wenn jemand respek fordert, aber selbst respektlos aggiert.
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26.03.2010 12:15 Uhr von GencOsman
 
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Pluspunkt!
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26.03.2010 12:18 Uhr von kloppkes
 
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26.03.2010 12:19 Uhr von Smile52
 
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26.03.2010 12:25 Uhr von GencOsman
 
+0 | -12
 
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26.03.2010 12:36 Uhr von GencOsman
 
+2 | -3
 
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Schule: "die Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz bezweifelt den Nutzen türkischer Gymnasien zur Sprachförderung: „Türkische Migrantenkinder, die die Gymnasialreife erlangen, haben keine Sprachprobleme“, sagte sie. Das Hauptproblem liege vielmehr bei den rund 20 Prozent, die die Schule ohne Abschluss verließen."

Genau. Primär die 20% ohne Schulabschluss problematik lösen und danach sich auf die "Elite" stürzen.
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26.03.2010 12:48 Uhr von all_in
 
+14 | -1
 
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@Smile52: "Wenn es zu solch einer Realisierung kommen sollte,-dann müssten auch türkische Grundschulen entstehen!! Das wäre, per se, unausweichlich!
Grundschulen in denen Deutsch als zweite Sprache Pflichtfach wären, & in denen einige Fächer, auch obligatorisch, auf Deutsch erlernt werden müssten!!"

Deutsch als Fremdsprache?! In Deutschland?! Wo kommen wir denn dann hin?! Tut mir Leid, aber das ist völliger Dummfug. Wer den Willen hat, kann vernünftig Deutsch lernen und zwar ohne irgendwelche türkischen, russischen, italienischen, chinesischen oder sonstwelche Grundschulen. Selbst meine Großeltern, die erst im Alter von 60 Jahren nach Deutschland kamen, haben ein passables Deutsch gelernt. Man versteht sie, sie verstehen die Deutschen, haben deutsche Freunde, werden von ihren deutschen Nachbarn respektiert und akzeptiert und als ihresgleichen angenommen!
Und wenn meine Großeltern das mit ihren 60 Jährchen geschafft haben, dann darf man mit Verlaub erwarten, dass die dritte türkische Generation das auch hinbekommt! Es ist eine Sache des Willens! Da sind türkische Grundschulen, genauso wie russische oder sonstwelche vollkommen fehl am Platz!
Russisch war die erste Sprache, die ich gesprochen habe und trotzdem habe ich einsen und zweien im Fach Deutsch nach Hause gebracht. Ich kenne viele Russen, die erst mit 10,11,12 Jahren nach Deutschland kamen und jetzt an deutschen Universitäten studieren oder sich auf ihr Abitur vorbereiten! Sie haben auch keine russischen Schulen gebraucht, um die Sprache vernünftig zu erlernen!

Und woran liegt das? Weil sich diese Leute aktiv versucht haben zu integrieren. Bei den Türken, die ich kenne, und die mit mir das Abitur gemacht haben oder mit mir die Uni besuchen, bei denen war das nicht anders! Wer will, der kann, Punkt aus.
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26.03.2010 12:53 Uhr von iamrefused
 
+12 | -3
 
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türken: sind was besonderes und deshalb dürfen die sich das rausnehmen in ihrem nicht heimatland ihre eigene sprache einzuführen.

achja wo wir schon hier sind, können wir ja auch gleich für eskimos und isländer und spanier schulen einrichten damit sie sich auch abspalten!!! wooohooo

alles seiten sind hier nur far away
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26.03.2010 13:22 Uhr von GencOsman
 
+0 | -5
 
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@iamrefused: naiv? Sag mir mal bitte, welcher Staat hier keine Schulen hat?

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