26.03.10 08:22 Uhr
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Jetzt doch: Wird die AKW-Laufzeit auf 60Jahre verlängert?

Das Wirtschaftsministerium, das Umweltministerium und das Kanzleramt sollen sich laut der "Süddeutschen Zeitung" auf eine Prüfung der AKW-Laufzeiten geeinigt haben. Geprüft werden sollen verschiedene Szenarien mit bis zu 28 Jahren verlängerter Laufzeit der deutschen Meiler.

Eigentlich sieht der von der früheren rot-grünen Regierung ausgehandelte Atomkompromiss nur eine Laufzeit bis 2022 vor. Diese soll jetzt bis 2050 verlängert werden.

Laut BDI-Geschäftsführer Werner Schnappauf könnten von einer längeren Laufzeit vor allem die Kunden profitieren. Längere Laufzeiten würden den Strompreis dämpfen, so Schnappauf.


WebReporter: Phistomefel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Koalition, Atomkraftwerk, Verlängerung, Atomausstieg, Kanzleramt, Laufzeit
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2010 08:40 Uhr von 08_15
 
+16 | -2
 
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es gibt ihn doch den Weihnachtsmann: denn das ist ein Geschenk an die Lobby. Zahlen tut nämlich der Steuerzahler. Mir wäre NEU, wenn auch nur ein Cent für die Endlagerung, Entsorgung oder gar die "Erkundung" eines Endlagers seitens der Betreiber geflossen ist. Dann rechnet mal den tatsächlichen Strompreis aus.

Sasse, Gorleben & Co zahlt nämlich NUR DER STEUERZAHLER und da wurden Milliarden verbrannt und es werden noch Milliarden verbrannt werden.

RWE & Co fahren aber eben diese Milliarden als Gewinne ein.
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26.03.2010 08:42 Uhr von svenna80
 
+2 | -8
 
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Reiserischer Titel: Ne, bestimmt auf 120 Jahre! Oder gar 240!!
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26.03.2010 08:45 Uhr von lina-i
 
+9 | -0
 
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könnten von einer längeren Laufzeit die Kunden Wer soll das denn noch für Voll nehmen?

Die Stromkonzerne müssen auch an ihre Aktionäre denken, die Bares für ihre Anteile (Investitionen) sehen wollen. Da wird der Kunde keinen Cent Ermäßigung erhalten.

Hat man doch alles schon bei der Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen erlebt. Beim Kunden kommt von der Senkung nichts an, da die meisten Hotels die Preise sogar angehoben haben (trotz Wirtschaftskrise)...
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26.03.2010 08:48 Uhr von Perisecor
 
+6 | -13
 
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Sehr gut die deutsche Politik scheint endlich wieder zu verstehen, dass man ein Industrieland ohne die Grundlast aus Atomkraftwerken nicht am Laufen halten kann.
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26.03.2010 08:51 Uhr von muppler5
 
+8 | -0
 
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Bestechung: in seiner Bestform...
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26.03.2010 09:00 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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wir zahlen dafür während sich die Big4 der Stromkonzerne die Hände reiben, zahlen wir die zig-Milliarden-teure Endlagerung mit unseren Steuergeldern.
Wer Müll und dessen Probleme produziert, soll auch selber dafür aufkommen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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26.03.2010 10:02 Uhr von bluecoat
 
+2 | -7
 
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..aus angst vor deutschen-grünen idiotentum bauen die energieriesen ja schon in polen und aufm balkan atommeiler und dann können wir den strom teuer reimportieren, als ergänzung zum zwangsüberhöhten inlandsÖKÖstrom


Es gibt nur eine Alternative Weltweit das steigende Energieaufkommen ökologisch zu bewältigen und die liegt in der Kernfusion !
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26.03.2010 10:45 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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@ CradleOfFilth: "Wieder ein Stromlücken-Opfer....ts ts ts..."

Nö, aber ich kann mir Statistiken angucken und überlegen, was passiert, wenn man die Grundlast der Atomkraftwerke abschaltet.

Muss man halt mehr Gas- und Kohlekraftwerke bauen, was? Kostet ja nichts und umweltfreundlicher sind sie auch.

"Was wären wir nur ohne Atomkraft...*lol*"

Das kann man recht gut beantworten. http://www.shortnews.de/...

Deutschland wäre dann in der Liste der glücklichen Länder, die ihren Strombedarf nicht mehr selbst decken können und eventuell teilweise abschalten müssten. Oder halt teuer importieren. Von Atomkraftwerken anderer Staaten. Mit eigener Auslegung von Sicherheit.

"Dann hoffe man baut ein Endlager vor deiner Haustür."

Wäre mir egal. Irgendwo muss es ja gebaut werden, und wenn man sich aus irgendwelchen Gründen dafür entscheidet, dass dies in meiner Umgebung sein muss, dann muss ich damit leben. Genauso wie Leute damit leben müssen, dass Flughäfen oder Industriegebiete ausgeweitet werden, dass die Hauptstraße vor der Tür saniert werden muss oder das plötzlich eine 6 spurige Autobahn über das Nachbargrundstück geplant wird.

Fortschritt und Technologie - aber vor allem unser Lebensstandard - ist nur möglich, weil jeder auch Kompromisse eingehen muss.

Ich bin kein Fan von Atomkraft, denn die Nachteile sind mir bekannt. Aber ich sehe auch realistisch, dass man einen Staat wie Deutschland im Jahre 2010 nicht anders versorgen kann. Wir sind nicht Island - so komplett ohne Industrie, mit einer Hand voll Einwohnern, die man problemlos über ein paar Wasserkraftwerke (extrem umweltschädlich) oder Thermokraftwerke versorgen kann.


Aber vielleicht verwende ich irgendwann auch so tolle Argumente wie "lol" und "ts ts ts" sowie "Opfer" und wünsche anderen Leuten irgendwas. Dann kann ich nämlich auch ein toller Atomkraftgegner sein.
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26.03.2010 10:58 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -3
 
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@Perisecor: Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

Es wäre super wenn wir alles über Windkrafträder oder sonstiges versorgen könnten. Aber soweit sind wir noch nicht. Bis wir da sind, muss man Strom anders produzieren.
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26.03.2010 11:21 Uhr von Samosa999
 
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@ Dracultepes das problem bei windkrafträdern ist...!! das die auch keiner vor seiner haustür haben will!! im garten sitzen und draufstarren!!
ich wohne im mansfelder landkreis...und hier wachsen die dinger wie spargel aus dem boden!! ich hab zum glück noch ein naturschutzgebiet in der nähe..was die dinger von meiner hütte fern hält...aber mein schwiegervater hört das pfeifen bis ins wohnzimmer wenn der wind ungünstig steht!! und sein grundstückswert ist im gute 30% gesunken..!!

letztlich ists aber so..das die akw`s in deutschland recht sicher sind..und wenn wir strom aus dem aussland kaufen müssten...wie es einige vorredner schon geschrieben haben..haben wir auch nix gekonnt..wenn dort ein meiler hochgeht!!

[ nachträglich editiert von Samosa999 ]
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26.03.2010 11:44 Uhr von KeepOnRollin
 
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Deutschland kann ohne Atomstrom nicht: Deutschland wird 2022 nicht ohne Atomstrom überleben können. Das sind Märchen, die die Grünen gerne hören wollen. Bis 2050 frei von Atomstrom hört sich da schon viel realistischer an. Was man mit dem Atommüll bis dahin macht?

Das zum Beispiel, ihn einfach zu 99% in einem neu entwickelten Reaktor verbrennen: http://www.fr-online.de/...
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26.03.2010 14:12 Uhr von Perisecor
 
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@ CradleOfFilth: "oder sich mal den Verbrauch angucken. Hier kann viel gespart werden. Auch ohne dass wir dauernd im Dunklen sitzen."

Der absolute Großteil des Stromverbrauches geht von öffentlichen und Industrieunternehmen aus. Aber hey, wozu sollen die Leute auf Bahnhöfen oder in einer Maschinenhalle auch elektrisches Licht haben, kann sich ja jeder eine Dynamo-Taschenlampe kaufen.

"Grünes Idiotentum? Zieh neben ein AKW. Dann reden wir weiter, du MedienOpfer"

MedienOpfer? Also du bist derjenige, der hier zwanghaft und so ganz ohne Argumente seine derzeit so schön aktuelle Green-Ansicht verteidigt.

Das du so gar nicht auf meine Argumente aus dem anderen Post eingehst zeigt zusätzlich, wieviel bei dir und vielen deiner grünen Kumpanen dahinter steckt. Nämlich so rein gar nichts.
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20.04.2010 16:55 Uhr von ReflexBlue3009
 
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Höchst interessant: finde ich, dass es laut der aktuellen Gesetzeslage lediglich ausreicht, wenn die Energiekonzerne nachweisen, dass es Möglichkeiten zur Endlagerung des Restmülls gibt, und das wurde bereits vor über 10 Jahren getan. Alles weitere inklusive Erschließung und Ausbau des Lagers sowie die Endlagerung liegt im Aufgabenbereich des Regierung, die seltsamerweise NICHTS dahingehend unternimmt.

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