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Krebsforschung: Tumore können sich als Lymphknoten tarnen

Wie schweizer Krebsforscher um Melody Swartz nun herausfanden, können sich Tumore mit Hilfe des ausgeschiedenen Proteins "CCL21" als Teil des körpereigenen Abwehrsystems tarnen. Dieses Protein ist normalerweise für die Vitalisierung von bestimmten Abwehrzellen verantwortlich.

Die Wissenschaftler der École Polytechnique Fédérale de Lausanne untersuchten die Proteinausschüttung bei Versuchsmäusen, die an Hautkrebs litten. "Der Tumor trickst den Körper aus, indem er ihm vorspiegelt, körpereigenes Gewebe zu sein", erklärt Swartz.

Die dünne Proteinschicht, die das Geschwür einhüllt, zieht Lymphozyten an und programmiert sie gewissermaßen um. Die Tumore werden auf diese Weise nicht mehr als Bedrohung erkannt. Die Forscher erhoffen sich durch die Beobachtung neue Möglichkeiten, um wirksame Therapien gegen Krebs zu entwickeln.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entdeckung, Krebs, Tumor, Gewebe, Lymphknoten
Quelle: www.rp-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2010 06:01 Uhr von alphanova
 
+5 | -0
 
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Es wäre ein großer Fortschritt, wenn man dadurch die Vorgehensweisen der Krebstumore besser verstehen, und so effektivere Therapien realisieren kann
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26.03.2010 09:36 Uhr von Metaln00b
 
+3 | -1
 
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Super: Forschung ist die beste Medizin
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26.03.2010 13:01 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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@Metallpresse: Wie gut, dass es nur ein Zitat war, so kann ich die Schuld weit von mir weisen. :P Du hast nämlich Recht, wenn man es genau betrachtet.

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