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Mehr tote US-Soldaten durch Suizid als auf irakischen Schlachtfeldern

Es sind tragische Geschichten, es sind Geschichten von vergessenen Helden. Genau wie die Geschichte von John Dwyer: Im März 2003 zierte ein Bild des US-Offiziers, auf dem er einen irakischen Jungen vor Feuergefechten rettete, noch sämtliche Titelblätter in den USA.

Jetzt ist er nur noch einer von 334 US-Soldaten, die sich im Jahr 2009 das Leben genommen haben. Dem gegenüber stehen "nur" 149 Soldaten, die ihren Tod auf den irakischen Schlachtfeldern gefunden haben.

Amerikanische Militärärzte warnten schon 2008 vor der bedenklichen psychischen Entwicklung der (Ex)Soldaten. So sind z. B. schon 100 Ex-Soldaten aus den Kampfgebieten in Afghanistan/Irak durchgedreht und haben Menschen getötet. Pro Monat soll es 1.000 Suizidversuche von Veteranen geben.


WebReporter: Phistomefel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak, Soldat, Suizid, Schlachtfeld
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2010 22:17 Uhr von Phistomefel
 
+1 | -0
 
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Der Artikel in der Quelle ist meiner Meinung nach wirklich sehr gut, wer sich für das Thema interessiert oder wem Suizid unter Soldaten was gänzlich Neues ist, sollte ihn sich mal durchlesen.
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25.03.2010 22:41 Uhr von Spafi
 
+5 | -4
 
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1000 Versuche im Monat? und nur etwa 12 kriegen es hin? Es soll jetzt nichts ins Lächerliche ziehen, aber gerade Veteranen sollten doch wissen, wie man am besten tötet. Irgendwie kann ich die Zahlen so nicht glauben
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25.03.2010 22:42 Uhr von Mario78
 
+10 | -0
 
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Die Soldaten sollten: lieber, wenn sie eh beschließen zu sterben, ihre Waffen Richtung eigene Regierung richten und abdrücken. Denn da sitzen die Schuldigen.
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25.03.2010 23:05 Uhr von Spellingnazi
 
+4 | -8
 
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Wir sollten hierbei nicht vergessen, dass es in den USA nur Söldner gibt, denn Wehrpflicht gibt es dort nicht. Wer sich dort für den Militärdienst einschreibt, macht dies in vollem Bewusstsein in ein fremdes Land einzuwandern und die dortigen Bewohner zu ermorden. Von wegen "Geschichten von vergessenen Helden"...

Das kann man nicht mit Blauhelm Soldaten vergleichen die versuchen weitere Eskalationen zu vermeiden oder Verteidigungsarmeen wie es die Bundeswehr ist (obwohl die auch vermehrt missbraucht wird).

[ nachträglich editiert von Spellingnazi ]
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26.03.2010 16:14 Uhr von selphiron
 
+0 | -0
 
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kein Wunder: Bei den ganzen Verbrechen die dort begangen werden können es manche nicht aushalten.Sie werden unter anderem von Schuldgefühlen geplagt und von ihnen wird mehr verlangt...
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03.04.2010 11:51 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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spellingnazi, ganz so einfach ist das aber nicht. Ein sehr großer Teil der US-Army besteht aus Einwanderern, deren einzige Chance auf eine Einbürgerung im Dienst in der Armee besteht. Die gehen sicher nicht in die Army, weil sie Soldat werden wollen oder generell gerne irgendwen töten möchten.
Und vergiß nicht die Indoktrination dort, die die ganz naiven glauben läßt, sie würden wirklich für ihr Land kämpfen, und nicht für den Profit der Elite.

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