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NRW: Kirchen rufen zu Protesten gegen rechtsextreme Aufmärsche auf

Die katholischen Bistümer Münster und Essen sowie die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen rufen ihre Mitglieder dazu auf sich an den Protesten gegen die rechtsextremen Aufmärsche am Wochenende in Duisburg zu beteiligen.

Insbesondere der Versuch der extrem rechten "Pro NRW" Christen mit der Parole "Abendland in Christenhand" zu Ködern erzürnt die Kirchenoberen. Religionsfreiheit bedeute auch das Recht Moscheen zu bauen, so die Bischöfe.

Des weiteren rufen sie zu einem "respektvollen Umgang mit Fremden und einem gleichberechtigten Leben von Muslimen in unserer Gesellschaft" auf und loben explizit die gute Zusammenarbeit zwischen christlichen Gemeinden und Moscheevereinen in vielen Gemeinden.


WebReporter: Nightfire79
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Protest, Kirche, Rechtsextremismus, Aufruf
Quelle: www.echo-muenster.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2010 13:12 Uhr von Nightfire79
 
+8 | -4
 
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1. Setzten sich die Kirchen natürlich und schon seit Jahren für ihre Glaubensgenossen in islamischen Ländern ein.

2. Kannst du nicht wie "Pro NRW" es tut von islamischen Ländern fordern Religionsfreiheit einzuführen und gleichzeitig in Deutschland die Abschaffung der Religionsfreiheit fordern. Das ist doch Hirnrissig.
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25.03.2010 13:38 Uhr von Arschgeweih0815
 
+1 | -3
 
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Es ist genauso kulturrassitisch: wenn man die Religionsdiskriminierung der "edlen Wilden" akzeptiert und totschweigt und nur die Splitter im eigenen Auge thematisieren will.
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25.03.2010 13:54 Uhr von Herr_Gott
 
+2 | -5
 
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Kleines Ablenkungsmanöver: die Kirche steht im Moment ja auch nicht besonders gut da....
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25.03.2010 22:53 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -0
 
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Die Christen haben die germanischen Religionen damals auch verdrängt. Die NPD instrumentalisiert mal wieder ohne geschichtliches Hintergrundwissen.
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25.03.2010 22:54 Uhr von BennOhnesorg
 
+0 | -1
 
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vielleicht: sollte man erstmal im eigenen Haus aufräumen (Kindes- und Missbrauch Schutzbefohlener) bevor man anderen Menschen eine Meinung oder deren Recht auf Versammlungsfreiheit abspricht.
Aber wundert mich nicht das die pädophielen Pfaffen so eine Ansicht vertreten.
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26.03.2010 08:27 Uhr von EvilErnie2009
 
+1 | -0
 
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Sehr unglaubhaft! Die Kirche hat ihre Glaubwürdigkeit in Sachen Rechtsradikalismusbekämpfung schon lange verloren. Es ist kein Geheimnis, dass die Kirche in Deutschland den Nationalsozialisten beim Aufstieg behilflich war und sie bei ihrer Machterhaltung gestützt hat. Außerdem hat sich der Vatikan niemals gegen Hitler gestellt. Die Kirche kann ihre vergangenen Fehler und Sünden in Bezug auf die Nazis nun nicht durch ein noch so starkes Engagement wieder ausbügeln.
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26.03.2010 08:32 Uhr von EvilErnie2009
 
+1 | -0
 
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Außerdem hat sich die Kirche niemals offen gegen den Antisemitismus im Dritten Reich gestellt. Nur wenn die Kirche nichts zu verlieren hat tritt sie gegen Unrecht an. Den moralischen Anspruch den die Kirche in vielen Bereichen einfordert (wie beispielsweise Rechtsradikalismus oder Menschenrechte) hat sie schon lange verspielt.

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