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ADHS bei Erwachsenen: Ein täglicher Kampf um den normalen Alltag

ADHS bei Kindern und Jugendlichen ist in den Medien und in der Öffentlichkeit schon seit langem ein großes Thema, wird häufig aber nicht als Krankheit akzeptiert. Und was dabei oft nicht gesagt wird, ist, dass 30 bis 60 Prozent der Betroffenen auch als Erwachsene noch an der Krankheit leiden.

Und das ist dann ein täglicher Kampf, den ganz normalen Alltag durch zu strukturieren und die Krankheit zu kontrollieren. Erst jetzt untersucht eine von der Bundesregierung finanzierte Studie die Möglichkeiten, wie man ADHS im Erwachsenenalter erfolgreich behandeln kann.

Inzwischen ist bekannt, dass ADHS durch falsch übertragene Botenstoffe ausgelöst wird. In Verhaltenstherapien lernen Erwachsene, ihre Krankheit und ihre Probleme damit zu akzeptieren und ihre Stärken zu fördern.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kampf, Alltag, Erwachsene, ADHS
Quelle: www.ksta.de

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2010 07:48 Uhr von GrosserDenker
 
+16 | -23
 
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Pharma-Lobby läßt grüßen reicht ja nicht, dass heutzutage beinahe jedes zweite Kind ADHS haben soll, jetzt sind auch die Erwachsenen dran.

Manchmal beneide ich die Pharma-Industrie, wie leicht sie Ihre Zielgruppe erweitern kann.
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25.03.2010 08:15 Uhr von GrosserDenker
 
+7 | -9
 
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Bezeichnend, daß über meinem Kommentar die Google-Anzeigen mit ADHS-Mittelchen schwirren. Ich empfehle das Buch "Die Krankheitserfinder"
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25.03.2010 08:25 Uhr von playtime
 
+8 | -15
 
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Schön vollpumpen mit Drogen: Weil Sport auch viel zu anstrengend wär...
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25.03.2010 09:30 Uhr von atrocity
 
+8 | -6
 
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Der großteil: der Jungs bei denen ADHS diagnostiziert wird sind ganz normal. Lebhaft, aktiv, können nicht still sitzen und lernen lieber durch machen als durch stupides Bücher büffeln.
So also wie Jungs nun mal sind. Sorgen würden mir eher die machen die sich ruhig und angepasst verhalten...
Aber die sind ja so wunderbar einfach für Eltern, Lehrer ... und später für die Politiker.
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25.03.2010 09:42 Uhr von Forckbeard
 
+22 | -3
 
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@GrosserDenker @playtime: wenn es mal so einfach wäre. Wer wirklich ADS hat steht unter einen enormen Leidensdruck durch den Rattenschwanz an Problemen die ADS hinter sich herzieht. Es gibt auch genug ADS ler die extrem Sport betreiben. Das große Problem für ADSler ist das Belohnuungssystem im Gehirn wegen Dopaminmangel auch nicht funktioniert was motivation Erheblich schwerer macht, vielfach Depressionen und anderes nachsich zieht. Ritalin bringt da den Dopaminspiegel einfach auf ein normales Niveau so das andere Dinge greifen können
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25.03.2010 09:47 Uhr von atrocity
 
+7 | -0
 
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@Forckbeard: Keine Frage, wer ADHS hat, hat damit Probleme und leidet darunter.
Nur leider wird ADHS in letzter Zeit immer häufiger diagnostiziert... obwohl es sich einfach nur um Lebhafte Kinder handelt. Das ist antürlich scheiße und hilft auch den wirklich ADHS-Kranken nicht.
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25.03.2010 09:49 Uhr von oldcamino
 
+2 | -12
 
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25.03.2010 10:05 Uhr von Susi222
 
+20 | -1
 
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Ich finde es: auch scheiße, dass ein Großteil der Bevölkerung Ritalin dazu benutzt seine Abi Note nach oben zu puschen, oder im Studium 24 Stunden durchlernen zu können ... und es ist auch eine Tasache, dass viele Kinderärzte Ritalin ohne genaue Tests verschreiben. Aber bei euren Kommentaren merkt man, dass ihr euch euer Wissen einfach nur angelesen habt und kaum Ahnung von der Krankheit selbst habt.
Ich habe bis vor zwei Jahren auch gedacht, bei ADHS , schicke ich das Kind vor den Hausaufgaben in den Sport, ins Schwimmbad oder dreimal um den Block, hämmer ein bisschen auf meinen Klangschalen rum und schmei? ein paar Kügelchen ein.... Dem ist aber nicht so. ADHS ist echt eine Krankheit und es ist bewiesen, dass es eine Fehlübertragung eines Botenstoffes im Gehirn ist. Wie zum Beispiel bei der Depression auch. Klar, kann man viel mit alternativen Methoden machen, aber es gibt Grenzen und das ist genau dann, wenn die Kids im gesamten Alltag darunter leiden. Gesellschaflich durchfliegen und kein Schulsystem schaffen. Ich betreue jeden Tag einen Nachbarjungen und decke mit ihm die Hausaufgaben Betreuung ab. Vor der Medikamenten Gabe wäre er auf der Realschule gescheitert, obwohl er vom Lernverständnis her ein typischer Realschüler ist. Er hätte auch die Hauptschule nicht geschafft... Also wäre er irgendwann mit 16 mal mit Drogen in der Gosse gelandet und das mit Rundumbetreuung und Sport und Aktivität und Computerverbot und Fernsehverbot und Entspannungsübungen oder Konzentrationsübungen. Es ist für Eltern und Verantworliche echt ein schwerer Schritt mit einem starken Medikament zu beginnen und da tut es verdammt weh, wenn so blöde Kommentare wie von einigen von euch kommen. Bei dem entsprechenden Kind hat sich nach Zwei Tagen alles gebessert. Da wo vorher nur ein großer Knubbel im Kopf war, da sind Strukturen entstanden. Die Schrift war viel Runder und ausgeglichener. Die ständigen Ei ie Verwechselungen sind weg. Zahlendreher sind kaum noch vorhanden. Auch vergisst er kaum noch das Ende eines Wortes, weil er schon wieder beim nächsten Wort ist. Jetzt kommt er mit 1 1/2 Stunden Hausaufgaben und ab und zu mal abends noch was Wiederholen aus. Vorher konnte er zehn Minuten arbeiten und das auch nicht sitzend, sondern auf dem Stuhl rumturnend. Da haben sich Hausaufgaben bis in die Nacht gezogen! Seit der Medikamentengabe haben wir keine Schulhefte mehr geföhnt, weil irgendeine Teetasse umgekippt ist. Bei ADHS können die Betreffenden keine Reize filtern. Das heißt, wenn ihr einen Brief schreibt und es tickt eine Uhr im Zimmer, dann blendet euer Gehirn das aus. Das eines ADHS Kranken nimmt beides gleich wahr. Und es gibt auch ein großes gesellschafftliches Problem, denn die Kids werden vom Verhalten schnell als Klassenkasper abgestempelt. Wer ersmal über drei Schulranzen fällt und dann noch das falsche Buch aufschlägt wird halt nicht ernst genommen.... Und die Kinder haben keine Körperwahnehmung... das heißt, sie rennen bei minus 10 Grad im T- Shirt rum, weil sie die Jacke vergessen haben oder verletzen sich... manchmal auch gefährlich. Bitte bedenkt das mal bei eurem schwachsinnigen "Mainstream - Hinterhergerenne" und den Kommentaren wie "sollen halt ein bisschen mehr Sport machen" und "die Pharmafirma will Profit machen". Ich bin auch dafür, dass man den Missbrauch konsequent eindämmt und bei Bedarf genau abwägt ob ein Medikament nötig ist... aber die Kinder habens schwer genug in der Gesellschaft und durch euch unnötig noch schwerer. Außerdem: Ist euch aufgefallen, dass werder in der News, noch im Quelltext von Medikamenten die Rede ist? Das ist alles auf euren Vorurteilen gewachsen. Hier ist nur die REde von Verhaltensstrukturen, die man ändern kann, um mit der Krankheit umgehen zu können.
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25.03.2010 10:07 Uhr von mpex3
 
+1 | -0
 
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ich empfehle dem film thumbsucker verarbeitet das thema sehr gut, ohne zu dick aufzutragen!
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25.03.2010 10:09 Uhr von KeepOnRollin
 
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Ob wirklich jeder ADHS Patient wirklich ADHS hat ist besonders als Laie schwer zusagen.

@GrosserDenker: Ob hier die Pharmaindustrie wieder ihre Finger im Spiel hat? Sicherlich, aber inwiefern ist unklar.

Erinnert mich irgendwie an die Änderung des Normblutdruckes vor ein paar Jahrzehnten. Das Ziel, das zweifelsohne erreicht wurde, war es, so vielen Leuten wie möglich einzureden, dass sie Bluthochdruck oder zu niedrigen Blutdruck haben, um ihnen Medikamente verkaufen zu können.

Trotzdem muss man sagen, dass die Forschung nach neuen Medikamenten und Behandlungsmethoden gut ist, man aber der Pharmaindustrie und auch den Ärzten nicht blind vertrauen darf.
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25.03.2010 10:12 Uhr von Byzanz
 
+2 | -7
 
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seltsam: Es ist schon seltsam, dass es das angebliche Krankheitsbild ADHS nur in westlichen Staaten vorzufinden ist und nicht beispielsweise im Nahen Osten oder Asien.
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25.03.2010 10:28 Uhr von Ken Iso
 
+11 | -2
 
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Als Betroffener find ich es schon ziemlich dreist, wenn hier selbsternannte Ärzte erklären, dass ich mir meine Krankheit (die durch mehrer Tests bestätigt wurde) nur einbilde.

Könnt ihr euch annähernd vorstellen, wie es ist, mit einem IQ von 129 trotzdem nichts auf die Reihe zu bekommen, weil gelerntes binnen weniger Stunden wieder aus dem Kopf entweicht?

Da Erwachsene i.d.R. kein Rezept für Ritalin bekommen (trotz bewiesener Wirksamkeit in den USA) muss ich mir mein Medikament illegal aus dem Ausland importieren, weil ich seit meinem 18. Lebensjahr kein Rezept mehr bekomme. Ich wurde alleingelassen, weil man ja mit 18 automatisch gesund ist -.-*

Das ist der einzige Weg, wie ich halbwegs mein Leben in den Griff bekommen kann.

Und Leute... mit Sport, Willenskraft, Training oder Homäopathischen Mittelchen ist da nicht viel zu erreichen. Es ist eine Krankheit wie jede andere auch und niemand würde einem Menschen mit gebrochenem Bein empfehlen sein Defizit mit Radfahren auszugleichen, oder?
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25.03.2010 10:44 Uhr von oldcamino
 
+2 | -3
 
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Wo Kinder: auch Kinder sein dürfen haben spätere Erwachsene weniger Probleme mit Krankheiten.
Machen wir uns nichts vor, die beste Krankheit taugt nichts, aber warum plötzlich bei sovielen Menschen die Botenstoffe versagen sollen muss ja einen Grund haben. Jeder Organismus passt sich seiner Umwelt irgendwie an. Das Irgendwie kommt dann später raus. Für mich ist es eine Frage wer sich wo anpasst. Passt man den Menschen an die selbst gemachten Probleme an, oder ändert man als falsch oder krankmachende erkannte Lebensweisen.
In einer Gesellschaft in der kein Kind mehr vom Baum fallen darf, sich nicht mehr schmutzig machen darf, keine Dummheiten anstellen darf um die richtigen Erfahrungen zu sammeln und diese einzuordnen werden noch viel mehr Erwachsene ihre Probleme mit herumschleppen müssen. Kinder haben heute zu funktionieren, zu lernen, sich angepasst zu verhalten, aber wie soll passieren wenn Erwachsene eine Welt der Isolation schaffen, in der das soziale Zusammenleben mit Kindern darin besteht, diese unsichtbar und unhörbar zu machen.
Während man in anderen Ländern hört "ach, das sind Kinder, die müssen laut sein und toben", hört man in Deutschland "Können Sie nicht auf Ihr Kind aufpassen?" oder "Sie hätten sich eben keine Kinder anschaffen sollen" wenn sie die nicht ruhig halten können.
Die gegenseitige soziale Kontrolle (Nachbarn schauen mit, regulieren, reden miteinander, "verpetzen" auch mal wohlwollend die Kinder wenn sie draussen Blödsinn gemacht haben) fehlt in Ballungsgebieten mehr und mehr.
Da werden mehr Botenstoffe fehlgeleitet als wir ahnen und machen unsere Kinder zu ängstlichen, angepassten Robotern ohne Eigeninitiative.
Hätte ich so aufwachsen müssen, wäre ich heute auch krank oder würde wie ein Kaninchen im Bau auf den Fuchs warten.
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25.03.2010 11:03 Uhr von Leeson
 
+1 | -3
 
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Also mein Cousin hat ADS und von einer Ex der Sohn hat auch ADS und beide werden NICHT mit drogenähnlichen Medis vollgestopft damit sie ruhig sind.

Ganz wichtig ist die elterliche Führsorge.

Wer sich einen Schei** um seine Kinder kümmert, so das die Kinder um Aufmerksamkeit und Beachtung kämpfen,
der kann schnell sagen - ohh mein Kind hat ADHS.

Ist natürlich einfacher als Verantwortung zu übernehmen.
Viele sind auch zu feige sich hilfe zu holen.
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25.03.2010 11:36 Uhr von Stern-Engel
 
+3 | -1
 
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Unser Sohn(14) leidet seit frühster Kindheit an ADHS.Und das Leben mit dieser Krankheit ist nicht nur für Ihn schwer sonder für die ganze Familie und sein Umfeld.Er wird in der Schule gemobbt,stellt sich selbst unter enormen Leistungsdruck,ist depressiv und agressiv.Leider wird uns nur wenig Hilfe zu teil.Außer Medikamente und regelmäßige Gespräche mit seinem Therapeuten.durch die Medikamente die er erhält nimmt er wahnsinnig ab,weil sie den Apettit zügeln,er verschließt sich un lässt niemand an sich ran.Ist das Sinn und Zweck,damit wird Ihm,sein wir doch mal ehrlich nicht geholfen nur die Syntome versucht zu unterdrücken.Uns wäre eine intensiver Betreuung und Aufklärung im richtigen Umgang mit Ihm und seiner Krankheit wesentlich lieber.
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25.03.2010 12:30 Uhr von Leeson
 
+1 | -3
 
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@ Stern-Engel: Keine Medis... die werden mit Amphetamin oder Kokain gleichgesetzt.
Tue das deinem Kind nicht an... und denke an die Folgeschäden.

Geduld und Führsorgen stehen ganz oben.
Lernen muss interessanter gestalltet werden und mit kleinen Belohnungen belohnt werden.

Es ist nicht einfach ist weiß aber mein Cousin ist jetzt in der zweiten Klasse und seine Leistung haben sich schon sehr verbessert.
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25.03.2010 12:53 Uhr von Susi222
 
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@Leeson: Das ist genau das, was ich meine. Wenn in deinem Umfeld zwei Personen ADS haben und Du stolz erzählst, dass sie ohne Medikamente ruhig sind...Sorry, dann weißt Du nichts über die Krankheit. Bei ADS fehlt das H und damit die Hyperaktivität. Und die Medikamente sind natürlich nicht leicht.... Deshalb sollte man meines erachtens auch abwägen und Kompromisse zulassen und auf jeden Fall andere Sachen vorher ausprobieren. Wenn Dein Cousin auf Alternativmethoden anspricht, dann super! FReu Dich! Aber bezieh das bitte nicht auf die Allgemeinheit! Und ein Kind, das heute Ritalin oder Medikinet nimmt,. ist gut eingestellt und nicht Zugedopt. Das Kind kann heute eine stinknormale Kindheit führen und wird nicht abhängig davon oderrennt in Trance durch die Gegend. Ich kenne viele, die das Medikament in den Ferien veringern oder von einem Tag auf den anderen absetzen können ohne Entzugserscheinungen zu bekommen und nach den Ferien wieder nehmen. Noch vor ein paar Jahrzehnten wurde Ritalin dicken Leuten zum Abnehmen verschrieben. Da hat kein Hahn danach gekräht, dass es ein starkes Medikament ist. Und in manchen Fällen kann man sich einfach entscheiden, lasse ich mein Kind mit seiner Krankheit in der Gesellschaft scheitern oder helfe ich ihm notfalls mit einem Medikament. Es ist bewiesen, dass unbehandelte Kinder mit ADS oder ADHS ganz oft im Teenageralter Drogen oder Alkoholabhängig werden und das mit Therapie nicht der Fall ist. Es get auch echt nicht immer nur um Schulnoten, wie die Laien sagen. Ein Ritalin lernt dir auch keine Vokabeln.... und die Noten werden nur durch das Medikament auch nicht besser... Wenn ein Kind unter Migräne leidet, dann lasst ihr es doch auch nicht kotzend mit Schmerzen im Bett liegen und erzählt ihm es soll sich mal ablenken oder schenkt ihnen Fürsorge. Das geht alles, aber erst, wenn die Grundlagen dafür geschaffen sind. Und die Aussage "früher gabs das doch auch nicht"... oder in Asien gibts auch kein ADHS" lasse ich nicht gelten. Ich bin der Meinung, wenn jetzt viele alte Leute testen würde, die im Leben total gescheitert sind,... hätten die heute auch diese Diagnose und man wüsste warum sie es zu nichts gebracht haben. Bestimmt gibt es Viele Kinder, die die Kankhit haben und ohne Medikamente auskommen aber beleidigt nicht die anderen!
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25.03.2010 14:13 Uhr von Engel1982
 
+6 | -0
 
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Es gibt inzwischen auch Medis die nicht wie Retalin eine Klinische Droge sind. Und ich selbst bin so ein ADS Kind und das mit 27. Und ich kann euch sagen das es nicht grade das schönste Leben. Ja leider ist es inzwischen eine sehr oft diagostiezirte Krankheit. Aber wie soll es auch richtig festgestellt werden wenn die Ärzte nur noch 5min zeit haben um ihre Diagnose zu stellen. Ich habe 3 Tests gemacht jeder ca. 5 - 8std lang. Zudem habe die Ärtze früher noch zu meiner Ma gesagt das ich nur ein Lebhaftes Kind wäre und alles inordnung ist. Das ich aber grade so meinen Hauptschul Abschluß geschafft habe lag bestimmt nicht daran das ich faul war. Ich wollte Lerne ich habe es versucht aber es ist alles wieder verschwunden. Ich wäre froh gewesen wenn man mich früher mit "Drogen" vollgepumt hätte wenn es das jetztige Leben leichter gemacht hätte. Aber nein, ich war ja nur Lebhaft es war ja alles okay. Ich glaube manche verstehen nicht unter welchem druck man leidet damit man das eigene Leben mehr oder weniger auf die reihe bekommt. Aber wie auch wenn man es nicht selbst erlebt hat. Aber ich finde das so manch einer seine dumme Komentar dahin schieben kann wo keine Sonne mehr scheint. Nur weil man es wie z.B. Krebes nicht sehen kann ist es trotzdem eine Krankheit! Und das Leben ist nicht wirklich schön damit!!!
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25.03.2010 14:35 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
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Es ist immerwieder witzig wieviele selbsternannte Lernexperten bei diesem Thema auftauchen.
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25.03.2010 15:28 Uhr von Ken Iso
 
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@H311dr1v0r: Der Test war bei zwei verschiedenen Therapeuten in einem Abstand von etwa 12 Jahren. Ob du mir das glaubst bleibt deine Sache. Es ändernd aber auch nicht an dem grundsätzlichen Problem, dass betroffene nur schwer die Möglichkeit haben ihr Potential auszuschöpfen.
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25.03.2010 15:33 Uhr von Forckbeard
 
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@H311dr1v0r: In der Regel wird bei einen vernünftig gemachten AD(H)S test auch ein Intellegenztest gemacht
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25.03.2010 15:49 Uhr von Forckbeard
 
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@Leeson: bei AD(H)S gibt es nicht nur Hyperaktive sondern auch Hypoaktive (Träumerle) die haben es vielfach noch schwieriger weil es nach aussen nicht auffällt. Und ADS ist da noch weit komplexer wenn einen ADSler etwas wirklich interessiert kann er sich auf eine Thematik Hyperfocussieren und sich in kürzester Zeit zu einem Thema enormes Wissen aneignen.

Ich selbst bin von ADS betroffen sehe es aber nicht als Krankheit an, es ist eigentlich mehr ein genetisches Programm was Überleben als Jäger und Sammler einfacher macht (wer seine Aufmerksamkeit überall hat bemerkt eher Jagsbeute oder Gefahren) , welches aber in unserer Zivilisation nicht mehr gebraucht wird.

Mir hat ADS zumindest ganze Teile meines Lebens versaut und ich wäre froh gewesen wenn es bei meiner ersten Schulischen Aufälligkeit die Möglichkeit von Ritalin gegeben hätte.
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25.03.2010 16:17 Uhr von cyrus2k1
 
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Zivilisations "Krankheit": in anderen Ländern gibt es diese Krankheit gar nicht. Die Krankheit wird durch den Leistungsdruck und unsere ungesunde Lebensweise erzeugt. Es kann nicht sein das so viele Menschen dies haben. In manchen Schulen schon über 30% der Kinder.
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25.03.2010 17:43 Uhr von egal66
 
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@cyrus2k1 und andere: Nur weil es AD(H)Sler angeblich in anderen Ländern angeblich, heisst es nicht, dass die Krankheit dort nicht existiert. Sie wird einfach nicht diagnostiziert, weil die Ärzte von der Krankheit nichts wissen oder ihnen die geeigneten Diagnosemöglichkeiten fehlen. Insbesondere in dritte Welt oder Schwellenländern ist das ja meistens so. Da bleiben dann viele AD(H)Sler unerkannt oder ihre Symptome werden anderen (psychischen) Krankheiten zugeordnet oder verharmlost. Die Krankheit wurde ja auch erst in letzten Jahren intensiv erforscht - somit stimmt deine These, dass es eine Zivilisationskrankheit ist, ja auch ein bisschen - sie wird nur in Zivilisationen erkannt .)
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25.03.2010 17:45 Uhr von egal66
 
+0 | -0
 
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Nur weil es AD(H)Sler angeblich in anderen Ländern nicht gibt, ...

soll es am Anfang natürlich heißen.

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