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Mann lehnt eine Million Dollar für Lösung eines der sieben Jahrtausend-Probleme ab

Dr. Grigori Perelmann hat eines der sieben Jahrtausend-Probleme gelöst und sollte dafür nun die ausgeschriebene Belohnung von einer Million Dollar erhalten.

Dr. Perelmann präsentierte bereits im Jahr 2002 den Beweis für die Poincaré-Vermutung. Ein Expertenteam hat diesen Beweis dann drei Jahre prüfen müssen. 2006 sollte Dr. Perelmann die Fields-Medaille erhalten.

Jetzt sollte er, nachdem eine weitere Überprüfung seiner Lösung stattgefunden hat, eine Million Dollar erhalten. Doch Dr. Perelmann lehnte das Geld ab, dies tat er auch 2006, mit der Fields-Medaille. Er brauche nichts, er sei so zufrieden, gab er an.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mann, Lösung, Genie, Mathematik, Preisgeld, Jahrtausend
Quelle: www.bild.de
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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2010 07:26 Uhr von DerEssener
 
+138 | -11
 
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Und dieses Jahrtausendproblem war welches? Es gibt ja immerhin sieben... Welches hat er denn nun gelöst?
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25.03.2010 07:40 Uhr von GrosserDenker
 
+85 | -4
 
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äußerst komische News: es ist also gar nicht die Lösung des Jahrtausendproblems die eigentliche Sensation, sondern die Tatsache, dass der Kerl das Geld ablehnt?


[ nachträglich editiert von GrosserDenker ]
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25.03.2010 07:41 Uhr von guelcki
 
+26 | -7
 
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Fehler im Artikel: Der gute Herr sollte keinen Nobelpreis bekommen. Wäre auch ziemlich verwunderlich gewesen, denn es gibt für Mathe gar keinen Nobelpreis.

Das Problem, das er gelöst hat, war die Poincaré-Vermutung.
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25.03.2010 07:49 Uhr von Krebstante
 
+14 | -2
 
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Mathematik: Die Fields-Medaille wird anscheinend als der Nobelpreis der Mathematik bezeichnet.
Dass es sich um ein mathematisches Problem handelt, hätte hier sicher noch reingepasst.
Scheint ein schlaues Kerlchen zu sein, dieser Russe, aber auch ein bisschen verschroben.
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25.03.2010 07:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
+38 | -6
 
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"Jede n-Mannigfaltigkeit mit dem Homotopietyp einer n-Sphäre ist zur n-Sphäre homöomorph."

aha...und wo is das problem dabei? :D:D
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25.03.2010 08:02 Uhr von Bildungsminister
 
+32 | -3
 
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Fehler in der News ist auch das diese 7 Jahrtausendprobleme lediglich für die Mathematik gelten. Es geht also nicht um allgemeine, oder grundsätzliche Probleme, sondern lediglich um die Mathematik. Man könnte den Eindruck gewinnen das es hier um 7 weltliche Probleme ginge.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.03.2010 08:18 Uhr von DirtySanchez
 
+4 | -0
 
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Der Nobelpreis wird nicht an Mathematiker vergeben, angeblich gabs da eine Rivalität zwischen Alfred Nobel und einem Mathematiker um eine Frau.
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25.03.2010 08:22 Uhr von tinagel
 
+7 | -13
 
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Er wird schon so gut verdienen das er es einfach nicht nötig hat. Er könnte trotzdem das Geld annehmen und dann spenden. Zb mir.
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25.03.2010 09:02 Uhr von Ignatz86
 
+8 | -1
 
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Hier ein Link zu dem angesprochenem "Problem".
http://www.mynews-blog.de/...
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25.03.2010 09:27 Uhr von Dr0nar
 
+1 | -13
 
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25.03.2010 09:47 Uhr von JimmyJump
 
+16 | -2
 
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Wahre Größe: Ab einer gewissen Intelligenz wird einem klar, dass das Anhäufen vom Geld nur einen anderen Mangel kompensiert.
Was soll man denn mit einer Million? Der Mann hat einfach wichtigeres zu tun...
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25.03.2010 10:16 Uhr von anderschd
 
+3 | -4
 
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Das Poincare Problem ist Klasse. In der Erklärung, um was es geht, muß ich schon im ersten Absatz jedes zweite Wort neu verlinken um es zu erklären. Nur klappt dass meistens nicht, weil das eine ewige Kette wird. Wer in aller Herrgottsnamen versteht denn so etwas? lol
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25.03.2010 10:29 Uhr von The_Quilla
 
+2 | -3
 
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das ist nicht neu!!! dass er es gelöst hat, ist schon seit monaten bekannt, nur die bildzeitung hats mal wieder jetzt erst erfahren
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25.03.2010 10:31 Uhr von hertle
 
+10 | -1
 
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@Fehlerhafte News: Tja solche Fehler entstehen eben dann, wenn die Bild versucht komplexe Zusammenhänge in einen reiserischen Artikel zu packen. Da wird dann einfach mal ein Nobelpreis für Mathematik erfunden damit es spannender klingt. Man sollte also für wissenschaftliche News nicht unbedingt bild.de als Quelle nutzen. Das kann ja nichts werden!!!

Abgesehen von Quelle und Fehlern ist die eigentliche Information ja echt ganz spannend.

@The_Quilla:
Die Bild hätte ja auch niemals nur darüber berichtet, das jemand ein mathematisches Problem gelöst hat. Die haben es nur darauf abgezielt den Mann als lächerlich darzustellen weil er die Kohle nicht wollte.

[ nachträglich editiert von hertle ]
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25.03.2010 10:38 Uhr von DirtySanchez
 
+24 | -0
 
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Der Mann ist einer der besten Mathematiker der Welt, der lebt und denkt einfach anders als wir. Wir lachen darüber, aber nur weil wir so viel dümmer sind als er.
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25.03.2010 11:13 Uhr von lossplasheros
 
+3 | -0
 
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@DirtySanchez: ja, genauso sehe ich das auch.
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25.03.2010 11:33 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -6
 
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Nun ja, dass Inselbegabungen in anderen Bereichen oft Probleme haben, ist ja bekannt.

Ich selber kenne vier Mathematiker, und nur einer von denen ist sozial unauffällig. Die anderen sind, wie sagte es schon einer hier so treffend, verschroben. Man könnte auch sagen "alleine nicht lebensfähig".

Da seine Mutter bestimmt schon recht alt ist und außer Armut nichts kennengelernt hat, geht ihr wahrscheinlich auch nciht mehr auf, dass ihr Sohn mehr haben könnte. Daher fällt sie als Regulativ aus.
Jemand anderen lässt der Mann aber wahrscheinlich gar nicht an sich heran. Das ist sehr häufig so.

Und auf die überaus praktische Idee, dass er mit dem Geld ja auch Helfer einstellen könnte, um das zweite mathematische Jahrtausendproblem anzugehen, kommen solche Leute nicht, weil das ein praktischer, kein mathematischer Gedanke ist, und zudem den lästigen Umgang mit Menschen bedeuten würde.
Mathematiker sind nämlich sehr häufig Einzelgänger. Mit der tendenz: Je genialer, desto einzelgängerischer.
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25.03.2010 11:34 Uhr von EspressoSchluerfer
 
+11 | -1
 
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Geld und Anwendung: @tinagel: Nein, Perelmann ist kein Gutverdiener - bis vor ein paar Jahren lebte er noch bei seiner Mutter, danach in einer Art Gartenhaus, das ein Freund ihm zur Verfügung gestellt hatte.

Zum Problem: angeblich wäre ein möglicher Anwendungszweck folgender: wir wissen ja mittlerweile, dass wir auf einer Kugel leben - wenn man mit einem Schiff immer in die gleiche Richtung fährt, kommt man (von den Kontinenten mal abgesehen ;-)) wieder dort an, wo man losfuhr. Im Mittelalter hätte das niemand geglaubt!

Perelmanns Arbeit und die Poincare-Vermutung erlauben höherdimensionale Betrachtungen: wenn unser Universum bestimmten Bedingungen gehorcht und die Poincare-Vermutung richtig ist (letzteres hat Perelmann bewiesen), dann könnte man mit einem Raumschiff in die immer gleiche Richtung fliegen - und käme ebenfalls irgendwann wieder am Ursprungsort heraus... so hat mir jemand zumindest eine mögliche, anschauliche Anwendung erklärt.

Aber nach Anwendungen sollte man bei wissenschaftl. Forschungen nicht fragen - als Shannon vor über 50 Jahren sein Abtasttheorem aufstellte, wusste niemand, ob oder wozu es gut sein könnte. Heute basiert unsere gesamte digitale Telefonie darauf.
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25.03.2010 12:16 Uhr von mruptodate
 
+1 | -1
 
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@EspressoSchluerfer: Danke für die kurze und gute Erklärung der Theorie!!!
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25.03.2010 12:25 Uhr von Pumba86
 
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@ DerEssener: Steht inner News... lesen bildet!

"Dr. Perelmann präsentierte bereits im Jahr 2002 den Beweis für die Poincaré-Vermutung."
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25.03.2010 12:57 Uhr von Pundi
 
+0 | -0
 
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Die Poincaré Vermutung wird von vielen als das bedeutendste ungelöste Problem in der Topologie gehalten. Sie ist benannt nach Henri Poincaré und wurde von diesem 1904 formuliert. Im Jahr 2000 listete das Clay Mathematics Institute die Poincaré Vermutung unter den 7 bedeutendsten ungelösten mathematischen Problemen auf und verspricht für die Lösung einen Preis von 1 Mio. Dollar. Die Topologie als Teilgebiet der Mathematik beschäftigt sich mit denjenigen Eigenschaften eines Gegenstands die unter Verformungen erhalten bleiben. Diese Eigenschaften nennt man auch "die Topologie" des Gegenstands. Eine Menge auf der eine Topologie definiert ist ist ein topologischer Raum .

quelle:http://www.uni-protokolle.de/...

[ nachträglich editiert von Pundi ]
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25.03.2010 13:00 Uhr von saber_
 
+1 | -0
 
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es ist einfach schoen zu sehen das es noch leute gibt denen das prinzip wichtiger ist als das geld...

kein geld der welt kann es bezahlen wenn ich eine gewisse stufe der mentalen genugtuung erreicht habe indem ich etwas was ich mir vorgenommen habe auch erfolgreich zuendefuehre....


das geld geht mit der zeit weg.... das wissen und der gedanke daran bleiben fuer immer
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25.03.2010 13:07 Uhr von Eastman
 
+5 | -5
 
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Hatz4-Empfänger? Hm, möglicherweise ist er ja Hartz4-Empfänger und befürchtet, das die Million auf seine Stütze angerechnet wird... ? ? ? ? ? ?
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25.03.2010 13:27 Uhr von Radagast84
 
+0 | -5
 
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Wie schlau kann der wohl sein, wenn der ne million ablehnt. Abgesehen davon das er das Geld nicht zu brauchen scheint (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann) hätte er es doch an irgendwelche Penner und vielleicht auch an mich verteilen können
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25.03.2010 13:28 Uhr von Valhall26
 
+0 | -2
 
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naja, komische news Aber wie zur Hölle kann man 1 Million Dollar nicht annehmen wollen???
Wer weiß, vielleicht ist das ja auch so einer wie dieser öff öff oder so, der nur nur von Luft, Liebe und erschnorrtes lebt....

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