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Internetkultur: Jugendlichen ist Blickkontakt nicht mehr so wichtig

Laut einer aktuellen Studie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat die regelmäßige Nutzung des Internets Einfluss auf die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Demnach sei beispielsweise den Jugendlichen der Blickkontakt während Gesprächen nicht mehr so wichtig.

Weniger als die Hälfte der jungen Menschen legt laut der Befragung Wert auf direkten Augenkontakt. Bei älteren Menschen ist der Anteil wesentlich höher. Auch die Bereitschaft, private Dinge per Messenger oder Email zu besprechen, sei bei der jungen Generation höher als bei älteren Jahrgängen.

Studienleiterin Renate Köcher sieht darin allerdings keinen Grund zur Besorgnis. Communities wie Facebook oder StudiVZ würden hauptsächlich genutzt, um bereits bestehende soziale Kontakte zu vertiefen, nicht um neue Kontakte zu knüpfen. Reale Freunde seien also nach wie vor wichtiger als virtuelle.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Internet, Facebook, Freund, Kontakt, Community, StudiVZ, Blickkontakt
Quelle: www.morgenpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2010 06:08 Uhr von alphanova
 
+6 | -2
 
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Zur Abwechslung mal keine technisch angehauchte News. Ich fand diese Untersuchung trotzdem recht interessant, da sie belegt, wie neue Medien - in diesem Fall das Internet - das äußere Verhalten ändern können, obwohl die wirklich wichtigen Dinge offensichtlich gleich bleiben.
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25.03.2010 06:35 Uhr von Johannkatze
 
+4 | -14
 
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25.03.2010 07:23 Uhr von RegenCoE
 
+7 | -0
 
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Nicht verwunderlich: Das trifft ja nicht nur aufs Internet zu ...

Als das Telefon eingeführt wurde, waren viele Leute skeptisch ... viele wollten private, persönliche Dinge nicht übers Telefon sondern lieber von Angesicht zu Angesicht besprechen.

Heutzutage ist das garnicht mehr vorstellbar, man tauscht über das Telefon die intimsten Dinge aus und denkt garnicht groß darüber nach. Unsere Elterngeneration ist mit e-Mail oder IM Diensten nicht aufgewachsen, folglich ist es vielen fremd, damit umzugehen. Unsere Kinder entwickeln sich da ganz anders ... so wie es immer war und immer sein wird ... overall also nicht wirklich überraschend :)
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25.03.2010 07:38 Uhr von Krebstante
 
+4 | -3
 
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Sehr interessant, unbedingt Quelle lesen: Ich finde das nicht so unbedenklich, die Menschen werden zu Analphabeten im Bereich persönlicher Kontakte. Missverständnisse und Probleme sind vorprogrammiert, weil die Menschen irgendwann verlernen Gestik, Mimik, Tonfall, Körperhaltung u.v.a. richtig zu deuten.
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25.03.2010 07:46 Uhr von _BigFun_
 
+2 | -5
 
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Kein Wunder im Internet wird gelogen, dass sich die Balken biegen - da iss nen Übergewichtiger plötzlich rank und Schlank - aus dem VW Lupo vor der Haustür wird ein A8, der Schlammteich hinterm Haus ist plötzlich ein Badepool usw.... kein Wunder also das sich die Leute da nicht mehr trauen den anderen offen ins Gesicht zu schauen.
@Johannkatze --- was willst du uns damit sagen ? Dass deine Wi....vorlagen aus dem Netz sich plötzlich als 120 Kilo schwere Bauarbeiter entpuppt haben ? :)
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25.03.2010 09:12 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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kann ich so nicht ganz verstehen.
Klar ist, dass die junge Generation gerne am PC sitzt und auch via IM sich unterhält.
Ich kenne mehrere Teenager, welche sich nach der Schule über IM unterhalten und teilweise sich bei den Hausaufgaben helfen etc. Die Leistung in der Schule fällt dadurch nicht ab.
Trotzdem treffen sich diese noch in der freien Zeit am WE und unternehmen was zusammen.
Frägt man heute aber die Eltern, was deren Kinder im Teenager Alter machen, dann hört man meistens, dass sie vor dem PC sitzen. Scheint auf ein Erziehungsproblem teilweise auch zurückzuführen zu sein. Ob hier die Klinder, oder die Eltern daran schuld sind... darüber lässt sich nicht wenig diskutieren.
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25.03.2010 11:36 Uhr von Margez
 
+4 | -0
 
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@Autor: Gute News: ich will hier auch mal den Autor loben in Zeiten von dnews, 3-Zeilen-News etc.

+ Quelle ordentlich
+ Ausführlich geschrieben
+ Sehr schöne Formulierungen (auch der Konjunktiv ist richtig)
+ Relativ interessantes Thema (jedenfalls lesenswert)
+ Guter Kommentar, weil sachlich
- Eigentlich nichts

Fazit: Ein dickes Plus von mir!
Weiter so!

Zur News:
Ich glaube schon, dass es Grund zur Besorgnis gibt, weil soziale Netzwerke leider oftmals nicht nur bloß Ergänzung zu Real-Life-Kontakten sind, sondern immer öfters Ersatz.
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25.03.2010 12:10 Uhr von tobe2006
 
+1 | -0
 
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also: wenn ich mal von mir selbst spreche...

ich bin selbst oft am pc und schreibe (fast nur) mit meinen realen freunden, klar schreibt man durchaus auch mal mit leuten die man in echt noch nie gesehn hat, aber das ist nunmal ein teil des internets.. ich schreib ja auch grade euch (den shortnews lesen) und kenn euch nich..^^

aber dennoch leg ich schon wert drauf das freunde regelmäßig zu mir kommen oder ich sie besuche! und weggehn is eh n muss sonst ists doch total langweilig, wenn man NUR daheim is am pc hockt und doof rumchattet o.ä. ....
und entgegen der news find ich augenkontakt beim gespräch schon wichtig, sonst hat man ja es gefühl der andere hört nich zu oder ihn interessierts garnich!

..
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25.03.2010 13:46 Uhr von Mondelfe
 
+2 | -0
 
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Ich betreue Jungendliche in einer Berufsvorbereitung, und da merke ich schon, dass der ein oder andere nervös wird, wenn man ihn anschaut, während ich mich mit ihm unterhält.

Oder auch, "wenn man seinen Blick über die ganz Gruppe schweifen lässt", wird der ein oder andere pampig und ruft "Was gucken Sie mich denn so an?"

Ich denke, ein Großteil der Jugendlichen ist es nicht gewohnt. Sie leben und reagieren so, wie sie es von zu Hause gewohnt sind und wenn sie da keiner beim Gespräch anschaut, wie sollen sie es dann lernen??

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