Neuartiger Sensor für medizinische Diagnostik entwickelt
Forscher des Instituts für Physik der Universität Kassel planen noch für dieses Jahr die Konstruktion eines neuen Sensors, der es ermöglichen soll, schwere Krankheiten, wie beispielsweise Alzheimer, noch früher zu erkennen. Dies würde dabei helfen, den Krankheitsverlauf zu verzögern.
Bisher musste der Nachweis von Alzheimer durch eine sehr aufwändige Auswertung der Rückenmarksflüssigkeit erfolgen. Das neue Sensorkonzept besteht darin, das zur Diagnose benötigte Mengenverhältnis bestimmter Proteine auch mit normalem Blut untersuchen zu können.
Dazu werden magnetische Nanoteilchen eingesetzt, deren Oberflächen diese Proteine einfangen können. Mit einem ebenfalls magnetischen Sensor werden die Nanoteilchen anschließend angezogen, was die Mengenbestimmung der Proteine erlaubt. Mit dieser Methode wäre eine frühere Diagnose realisierbar.