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"Präventionsprogramm Dunkelfeld": Treffen der anonymen Pädophilen

Die anhaltende Debatte über Missbrauchsfälle erhielt nicht erst durch die Enthüllungswelle in der katholischen Kirche ihre Brisanz. Bereits seit 2005 bietet die Berliner Charité eine Therapie für Menschen an, die unter ihren pädophilen Neigungen leiden und gar nicht erst zu Tätern werden wollen.

Das sogenannte "Präventionsprogramm Dunkelfeld" beschäftigt sich mit Menschen, die durch das "präpubertäre kindliche Körperschema" erregt werden und sich der Problematik und Gefahr ihrer Neigung durchaus bewusst sind.

Experten schätzen, dass etwa ein Prozent der Männer in Deutschland pädophil veranlagt ist. Das größte Problem ist dabei die oftmals verzerrte Wahrnehmung der Betroffenen. Sie flüchten sich in ihre eigene Realität. Ein frühzeitiger therapeutischer Eingriff soll verhindern, dass aus den Betroffenen Täter werden.


WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Therapie, Kindesmissbrauch, Pädophilie, Prävention
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2010 17:53 Uhr von Gotovina
 
+5 | -3
 
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lecker: "präpubertäre kindliche Körperschema" erregt. ew..
aber ich denke nicht, dass menschen, die dort hingehen, zu tätern werden.
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23.03.2010 18:41 Uhr von Krebstante
 
+17 | -0
 
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Gute Sache: Das ist eine gute Sache und es sollte viel mehr unterstützt werden, dass es solche Einrichtungen gibt. Damit könnte vielen Menschen Leid erspart werden.
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23.03.2010 19:29 Uhr von weg_isser
 
+13 | -0
 
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Wenn da rauskommt, dass Herr X zu so einer Therapie geht, werden sich seine Bekannten/Verwandten sicherlich von ihm abwenden...auch wenn er nix schlimmes gemacht hat.

Da gehört sicher eine große Portion Mut dazu, zu so einer Therapie zu gehen und sich, zumindest vor dem Therapeuten, zu outen.

[ nachträglich editiert von weg_isser ]
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23.03.2010 21:32 Uhr von JoeGame
 
+2 | -2
 
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Und im Kleingedruckten steht sicher, dass die Daten der Klienten für mögliche spätere Verwendung ans BKA geschickt werden x)
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23.03.2010 22:06 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -0
 
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Respekt: Es gehört schon einiges dazu, selbst zu erkennen, dass sie hilfe brauchen und es nicht als normal empfinden.
Hoffe sehr sehr sehr, dass die Leute das packen und sich im Griff haben.
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23.03.2010 23:17 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -4
 
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@infected: Na? Mal wieder hetzen?

Selbst wenn er dies getan haben sollte, so hat er sich nicht anders verhalten als die Menschen im damaligen Europa.
Damals war es - nicht zuletzt ob der geringen Lebenserwartung - fast überall in der Welt verbreitet, dass Mädchen früh heiraten und Kinder bekommen.

Nur zum Beispiel in Deutschland ist vor dem Bräutigam auch oft noch der Lehnsherr etc. über die Braut "rübergerutscht", um sein ius primae noctis zu vollziehen.

Aber mit geschichtlichen Fakten lässt sich ja nicht so gut gegen den Islam hetzen, gell?
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24.03.2010 09:24 Uhr von XGhostDogX
 
+0 | -1
 
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1%=830000: Ich glaube dass die "Experten" sich ziemlich verschätzen. Die Zahl ist bestimmt noch höher.

[ nachträglich editiert von XGhostDogX ]
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24.03.2010 09:55 Uhr von Ludoergosum
 
+1 | -1
 
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@infected @Hawkeye1976: Beide präsentierten Fakten sind sehr am wanken.

Dass Aisha 9 jahre gewesen sein soll, ist eigentlich immer nur aus den "islamophoben" quellen zu höhren. Es gibt keine belege und andere Quellen deuten daraufhin, dass sie viel Älter gewesen sein muss.

Die existenz des jus primae noctae ist auch sehr zweifelhaft. Allerdings wurden auch in unseren Breitengraden Kinder sehr jung verheiratet, zweifelsfrei belegtes Beispiel ist die hl. Elisabeth von Thüringen, die mit 12 Jahren verheiratet wurde.

Zum Thema: diese Therapieangebote sind gut und wichtig, um den Menschen helfen zu können. Es sind eben nicht alle vermeindlich Pädophilen Monster.
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24.03.2010 11:44 Uhr von madmoe
 
+2 | -0
 
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@ XGhostDogX: Seit wann leben denn in Deutschland 83 Mio Männer? ;)

@Topic:
Finde ich eine gute Sache. Solche Einrichtungen sollte es viel häufiger geben. "Kundschaft" scheint es ja genug zu geben...
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24.03.2010 11:50 Uhr von bluecoat
 
+0 | -0
 
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..find ich gut ! was macht man als eltern um es rechtzeitig zu erkennen ..ich versuche es mit aufklären und reden hoffe das es reicht vielleicht da mal bissel hilfe geben !
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01.05.2010 13:40 Uhr von flireflox
 
+1 | -0
 
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das Problem ist doch immernoch: dass solche Menschen egal ob sie diese Neigung ausleben oder nicht sich verstecken müssen und ständig Angst haben müssen entdeckt zu werden.

Diese Therapie wird wohl nur mäßigen Erfolg haben, da sich die meisten gar nicht trauen werden dort hinzugehen, denn was passiert wenn durch irgendjemand die Identität der Teilnehmer aufgedeckt wird?

- Verlust aller Freunde und sozialer Kontakte
- Verlust des Arbeitsplatzes und Familie
- Gefahr von Selbstjustiz durch irgendwelche Spinner

Solange man nicht den generellen Hass gegen Pädophile abbaut und ein normales Klima schafft, in dem nur pädophile Straftäter geächtet werden, aber nicht Menschen die nichts für die Neigung können, diese aber kontrollieren wird sich nichts ändern.

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