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Artenschutzkonferenz lehnt Anträge auf Handelsbeschränkungen bedrohter Arten ab

Die im Emirat Katar stattfindende Artenschutzkonferenz hat Anträge der USA abgelehnt, welche ab 2012 Handelsbeschränkungen für bedrohte Tierarten vorgesehen hätten. Speziell ging es um den Schutz verschiedener Haiarten, wie dem Bogenstirn-Hammerhai oder dem Weißspitzen-Hochseehai.

Die zum Beschluss notwendige Zweidrittelmehrheit konnte nicht erreicht werden. Tierschützer halten die einflussreiche Fischereiindustrie für den Grund des Scheiterns. So werde auch mit bedrohten Tierarten rücksichtsloser Handel getrieben, der die Populationen allmählich schrumpfen lässt.

Vor kurzer Zeit wurden bereits Anträge zum Schutz des gefährdeten Roten Thunfischs, sowie einiger seltener, roter Korallenarten abgelehnt. "Von Enttäuschung zu sprechen, wäre eine Untertreibung", sagte ein Sprecher der Organisation TRAFFIC, die den internationalen Handel mit Tieren überwacht.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hai, Artenschutz, Tierart, TRAFFIC, Handelsbeschränkung
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2010 16:30 Uhr von alphanova
 
+5 | -0
 
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Zwar keine hochwissenschaftliche News, aber trotzdem finde ich das Thema wichtig genug, um darauf aufmerksam zu machen. Der Schutz bedrohter Tierarten sollte einen höheren Stellenwert haben, leider sehen das die Vertretungen einiger Länder anders.
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23.03.2010 21:46 Uhr von Klassenfeind
 
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Wozu brauch man: eine Artenschutzkonferenz,welche die Arten gar nicht schützt ???
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24.03.2010 07:08 Uhr von Alexander.K
 
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Was erwartet man: wenn ich den dämlichen Titel in der Quelle lese "Keine Gnade für die geächtete Killer-Bestie Hai" kommt mir das Kotzen. Unser Land ist inzwischen so verblödet, da ist kein Platz für Tierschutz. Und in anderen Ländern wird es vermutlich nicht besser sein.
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21.05.2010 21:47 Uhr von Jones111
 
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Wobei man sagen muss, dass sich extreme Meinungen immer besser verkaufen. Ein Hai ist eben nicht mehr ein gefährliches Meerestier, sondern entweder ein blutrünstiges, menschenfressendes Ungeheuer oder ein extrem vom Aussterben bedrohtes Tier, weswegen man unbedingt Greenpeace mit Booten auf dem Meer unterstützen muss.

Bitte jetzt keine Kommentare weil ich zum passiven Zuschauen auffordere. Das tue ich nicht. Ich mag nur die Radikalisierungen nicht. Dennoch sehe ich solche Beschränkungen etwas kritisch:

Der Handel mit Tieren ist die einzige kapitalistische Lösung, um das Aussterben von Tierarten zu verhindern. Indem Nachzuchtprogramme gefördert werden und die DNS konserviert wird, können Arten überleben.

Außerdem sind sie wichtig für Verhaltensstudien, Aufklärungsarbeiten und genetische Forschungen: Viele unserer Alltagstechniken und -gegenstände sind der Natur entnommen, etwa der Klettverschluss oder wasserabweisende Oberflächen. Die Niveacreme hat Wirkstoffe für Menschen nutzbar gemacht, die Löwen natürlich produzieren.

Ich denke nicht, dass in 10-15 Jahren noch Tiere oder Pflanzen von der Ausrottung betroffen sind: Sie werden dann in Labor reproduziert.

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