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Jupiter: Heliumregen erklärt Mangel an Neon in seiner Atmosphäre

Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium. Auch Edelgase konnten in seiner Atmosphäre nachgewiesen werden. Jedoch wurde ein Mangel an Neon in den oberen Atmosphärenschichten festgestellt, für den man offenbar eine Erklärung gefunden hat.

Laut Forschern der Universität von Kalifornien in Berkeley wird das Neon in Heliumtropfen gebunden und fällt in die tieferen Schichten der Atmosphäre. Dieser Prozess der Tröpfchenbildung findet etwa 10.000 bis 13.000 Kilometer unter den oberen Wasserstoffwolken des Planeten statt.

Aufgrund des enormen Drucks und der hohen Temperaturen in dieser Tiefe, ist der Heliumregen aber nicht mit irdischem Regen vergleichbar. Unter diesen Bedingungen sind alle Bestandteile flüssig, so dass Tropfen aus flüssigem Helium und Neon durch flüssigen, metallischen Wasserstoff hindurchfallen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mangel, Jupiter, Atmosphäre, Neon, Heliumregen
Quelle: esciencenews.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2010 05:57 Uhr von alphanova
 
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Die Vorstellung ist schon faszinierend. Erinnert mich entfernt an Lavalampen, bei denen sich auch verschiedene Flüssigkeiten durchmischen. Die Quelle ist englischsprachig.
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23.03.2010 08:54 Uhr von nemesis128
 
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hmm: Abgesehen vom wissenschaftlichen Inhalt der News hört sich Heliumregen, der auf Wasserstoffseen fällt phantastisch an! Das würde ich sehr gerne mal sehen!

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