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Studie: Deutschen Unternehmen gehen die Arbeitskräfte aus

Mit einer Studie kam die Unternehmensberatung McKinsey zu dem Ergebnis, dass deutschen Unternehmen ab dem Jahr 2015 die Arbeitskräfte ausgehen. Demnach könnten die Unternehmen dann nicht mehr alle angebotenen Jobs besetzen. Verantwortlich für diesen Trend sei die demografische Entwicklung.

Im Jahr 2020 soll das Defizit an Arbeitskräften schon auf zwei Millionen steigen. "Vor dem Hintergrund des abzusehenden Fachkräftemangels sollten die Unternehmen grundsätzlich ein großes Interesse daran haben, ihre qualifizierte Stammbelegschaft zu halten", so McKinseys Deutschland-Chef Frank Mattern.

Vor diesem Hintergrund bewertete Mattern das Krisenmanagement der Bundesregierung positiv. Mit der Kurzarbeit konnte, im Gegensatz zu den USA, ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden. Unternehmen täten auch weiterhin gut daran, das Instrument der Kurzarbeit zu nutzen.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Unternehmen, Arbeitskraft, Unternehmensberatung, McKinsey
Quelle: www.spiegel.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2010 13:45 Uhr von artefaktum
 
+53 | -5
 
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Laut unserer vielbeschworenen Marktgesetze müssten bei Arbeitnehmermangel die Löhne in Deutschland ja ausnahmsweise kräftig steigen. Da bin ich ja mal gespannt, ob das auch dann gilt, wenn es zum Vorteil der Arbeitnehmer ist.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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21.03.2010 13:53 Uhr von Artanis16
 
+33 | -6
 
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@artefaktum: Sie werden auch ganz sicher steigen. Aber nur bei Fachkräften...
Tätigkeiten die unqualifziertes Personal erfordern werden weiter entweder automatisiert oder bleiben schlecht bezahlt, weil die soziale Grundsicherung noch weiter abgebaut wird. Deswegen Rat an alle die Kinder haben:
Gymnasium ist das mindeste....
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21.03.2010 13:56 Uhr von Really.Me
 
+5 | -4
 
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@Jaycap: Ich glaub du hast dich falsch ausgedrückt...du meinst sicher

-->

die Arbeitslosen müssten wie die blöden Bewerbungen schreiben!
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21.03.2010 13:57 Uhr von artefaktum
 
+20 | -10
 
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@Artanis16: "Gymnasium ist das mindeste...."

Glaube kaum, dass man für alle Berufe in unserer Gesellschaft Abitur braucht.
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21.03.2010 14:08 Uhr von Natoalarm
 
+23 | -12
 
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6 Komma Mio. Hartz4 Empfänger warten: auf Arbeit!
Wagt es bloß nicht,die Lücken mit billig Ausländern zu stopfen!!
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21.03.2010 14:21 Uhr von Pummelluff3
 
+15 | -23
 
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@Natoalarm: Du weißt aber schon, das gerade in hochqualifizierten Berufen "Ausländer" eingesetzt werden?

In Deutschland gibt es einen Fachkräftemangel, der dann eben mit ausländischen Arbeitnehmern ausgeglichen werden muss. Und wenn sich irgendwelche Hauptschüler darüber beschweren, dass sie nie eine Chance hatten sollten die sich mal fragen woran das bloß liegen könnte...
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21.03.2010 14:23 Uhr von Byzanz
 
+12 | -5
 
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Multikulti: Dafür haben wir doch unsere südländischen Schätze, welche uns in Zukunft die Rente finanzieren werden und als Fachkräfte eingesetzt werden.
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21.03.2010 14:33 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -2
 
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@artefaktum: Man braucht natürlich nicht für alles Abitur oder Gymnasiun, aber es kann ja nicht schaden.
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21.03.2010 14:36 Uhr von artefaktum
 
+16 | -0
 
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@Dracultepes: "Man braucht natürlich nicht für alles Abitur oder Gymnasiun, aber es kann ja nicht schaden."

Natürlich nicht. Aber viele Menschen arbeiten beispielsweise z.B. lieber handwerklich und solche Leute brauchen wir auch.
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21.03.2010 14:52 Uhr von dreamlie
 
+8 | -1
 
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wichtig: wäre doch einfach nur endlich wieder anzufangen leute auszubilden, wo sie gebraucht werden. und nicht ständig für die guten berufe unqualifiziertes personal einzustellen.

ich meine was soll eine gelernte krankenschwester bitte als aushilfskraft bei einem bäcker, nur damit sie von der statistig weg ist.!!!!!!!
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21.03.2010 14:55 Uhr von Hawkeye1976
 
+26 | -1
 
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Räusper: Zur Einleitung eine kleine Anekdote:

Ein Unternehmen stellt 4 Kannibalen ein. Der Chef sagt zu den Vieren, dass sie es ja unterlassen sollen, sich die Belegschaft munden zu lassen und sie stattdessen die Kantine aufsuchen sollen, wenn sie Hunger haben.
Nachdem die Jungs 5 Wochen in der Firma arbeiten, wird eine Putzfrau vermisst. Der Chef stellt die Kannibalen zur Rede.
Nachdem der Chef wieder gegangen ist, sagt der erste Kannibale zu den anderen:"Also, wer von euch war es?" und der kleinste gibt es zaghaft zu.
Daraufhin schimpft der erste:"Seit 5 Wochen ernähren wir uns gut von den Controllern, Consultants, Teamleitern und Managern und niemand bemerkt es, aber du Volldepp musstest natürlich die Putzfrau essen!

Was ich damit sagen will ist, Wir brauchen diese einfachen Berufe auch, denn ohne sie funktioniert die gesellschaft nicht. Oder glaubt ihr, ein Verbrecher wie der Ackermann würde sein Büro selbst puten wollen oder selber Wache schieben?

Das Problem mit dem Fachkräftemangel sehe ich primär darin begründet, dass auch Fachkräfte in Deutschland miserabel bezahlt werden und deshalb abwandern.
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21.03.2010 15:00 Uhr von artefaktum
 
+16 | -0
 
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@Hawkeye1976: Netter Witz. Da kenne ich einen ähnlichen:

Ein Schäfer steht mutterseelenallein auf seiner Wiese und hütet seine Schafe.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee-Jeep auf und hält direkt neben ihm. Der Fahrer des Jeep, ein junger Mann in Brioni-Anzug, Cerrutti-Schuhen, Ray-Ban-Sonnenbrille und einer YSL-Krawatte, steigt aus und fragt ihn:

„Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eines?“

Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe und sagt ruhig:

„Einverstanden.“

Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Satelliten-Handy, geht im Internet auf eine NASA-Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satelliten-Navigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150-seitigen Bericht auf einem High-Tech-Minidrucker aus, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt:

„Sie haben exakt 1586 Schafe.“

Der Schäfer sagt: „Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus.“

Der junge Mann nimmt ein Tier und lädt es in den Jeep ein.

Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: „Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?“

Der junge Mann antwortet: „Klar, warum nicht.“

Der Schäfer sagt: „Sie sind Unternehmensberater.“

„Das ist richtig, woher wissen Sie das?“, will der junge Mann wissen.

„Sehr einfach“, sagt der Schäfer,
• „erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat,
• zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und
• drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache!

So, und jetzt will ich meinen Schäferhund zurück.“
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21.03.2010 15:05 Uhr von Perisecor
 
+0 | -8
 
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@ artefaktum: Das nicht, aber dann dürfen sich diese Leute eben weiterhin nicht wundern, wenn sie nur wenig Geld verdienen.

@ Natoalarm

Und wie viele von diesen 6 Millionen Menschen können wirklich die hier geforderten Fachkenntnisse aufweisen?
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21.03.2010 15:07 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@ Perisecor: "Das nicht, aber dann dürfen sich diese Leute eben weiterhin nicht wundern, wenn sie nur wenig Geld verdienen."

Wer sind "diese Leute" die sich wundern, wenn sie wenig Geld verdienen?
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21.03.2010 16:37 Uhr von cyp
 
+5 | -1
 
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hmm: Also wie ich merke geht die Meinung dahin das nur Fachkräfte ein Recht auf gute Bezahlung haben. Würden sich nun alle Verkäuferinnen weiterbilden könnten sie zwar alle einen Markt Leiten aber hätten keine Verkäuferinnen mehr. Angebot und Nachfrage.... In Deutschland gibs auf große Nachfrage aber keinen guten Lohn mehr.

Keynes hatte recht!!!
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21.03.2010 17:08 Uhr von fallobst
 
+0 | -2
 
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@ cyp: aha, du redest von angebot und nachfrage auf dem arbeitsmarkt. soweit so gut. aber dann sagst du: "In Deutschland gibs auf große Nachfrage aber keinen guten Lohn mehr."

die sache ist nur die, dass das angebot an verkäuferinnen noch um einiges größer ist. gäbe es z.b. kaum arbeitslose verkäuferinnen sehe es schon anders aus.

was du jetzt in diesem zusammenhang mit keynes meinst wird mir leider nicht klar. erläutere das mal bitte, keynes hat schließlich viel gemacht.
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21.03.2010 17:27 Uhr von sv3nni
 
+1 | -1
 
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und was sagt uns das ? wir haben logischerweise keine arbeitslosen mehr
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21.03.2010 17:27 Uhr von Perisecor
 
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@ artefaktum: Ungebildete (Hauptschule und unter 30 oder überhaupt keinen Schulabschluss), asoziale (duschen? halbwegs anständige klamotten? nicht alles versaufen?) oder Leute, die sonst wie schuld an ihrer Situation sind (in 3 Jahren 11x grundlos den Job gewechselt; geklaut und deswegen aus einem guten Job geflogen).

Es gibt natürlich auch Menschen mit einem abgeschlossenen Studium, welche keine Arbeit finden. Diese haben dann aber entweder irgendeinen Mist studiert (der einfach wenig Arbeitsplätze bietet, z.B. Religionswissenschaften oder die ganzen Multimedia-Design-Sonstwas-Studiengänge) oder sehr schlecht abgeschlossen.

Ich kenne aber aus meinem Bekanntenkreis Männer und Frauen, auch über 50 Jahre alt, die ihren Job verloren haben und innerhalb ALG I einen neuen Job gefunden haben. Der ist natürlich nicht so gut bezahlt wie der Alte, da man ja im alten Betrieb länger gearbeitet hat, aber weit entfernt von irgendwelchen Hartz4 Grenzen.

@ cyp

Es wird immer Menschen geben, die eher nicht so gut entlohnte Arbeit verrichten müssen. Man kann nicht alle Menschen gleich bezahlen, schon alleine deswegen, weil nicht alle Menschen die gleiche Arbeit in der gleichen Qualität verrichten.

Oder mal anders gesagt: Warum sollte jemand Manager werden, wenn er für eine deutlich höhere Verantwortung, deutlich bessere Ausbildung und vor allem einen deutlich höheren Zeiteinsatz nicht auch deutlich höher entlohnt wird?
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21.03.2010 17:41 Uhr von fallobst
 
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@ sv3nni: wenn alle arbeitslosen die benötigten facharbeiter wären, dann vielleicht, aber auch nur dann.
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21.03.2010 18:53 Uhr von hofn4rr
 
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@Terrorstorm: >> Ich habe letztens einen Friseur gesehen, der schrieb seine Ausbildungsplätze ausschließlich für Abiturienten aus. <<

es kommt darauf an >wo< der friseur mit abi gesucht wird.

in meiner gegend kann ich mir das schwer vorstellen.

bei den abi-leuten die ich vom norden her kenne (bremen z. b.)
könnte ich mir das wählerische verhalten von friseurunternehmen schon eher erklären.
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21.03.2010 19:38 Uhr von selphiron
 
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Hurraaaa!! =D: Yeah nochmehr Gastarbeiter :o)
Wird viele Leute bei SN aber freuen(wieviele es sind könnt ihr an den negativen Bewertungen die ich kriege schätzen)
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21.03.2010 20:12 Uhr von cyp
 
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@fallobst: Vielleicht war Verkäufer nicht das beste Beispiel aber im Allgemeinen. Überall werden Fachkräfte gesucht aber keiner will was dafür bezahlen. Zwei Bekannte von mir die beide jeweils ein Ingeneur und ein Maschinenbaustudium abgeschlossen haben sind in die Niederlande gezogen weil die Bezahlung Hierzulande ein schlechter Scherz ist.
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21.03.2010 20:17 Uhr von elknipso
 
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Wundert mich nicht: Das wundert mich absolut nicht.
Wenn ich mir anschaue was sich bei uns so bewirbt, dann wundert mich das wirklich nicht.

Da kommen auf 100 Bewerbungen maximal (!!!) 2-3 welche man in eine engere Wahl fassen könnte.
Der Rest disqualifiziert sich schon selbst durch:

- "hingesaute" Bewerbungen
- unterirdische Noten
- mieses deutsch
- kein Foto
- usw.
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21.03.2010 20:23 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -1
 
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Was will uns McKinsey sagen? Es gibt ab dem Jahr 2015 nicht mehr genügend qualifizierte Arbeitskräfte, die für 1500 brutto und unbezahlte Überstunden sich ausbeuten lassen.

Das wird dann Fachkräftemangel genannt.

==> Also die ideale Lobby, um die Türkei in die EU aufzunehmen und Beitrittsgespräche mit Mazedonien, Weißrußland, der Ukraine und Armenien aufzunehmen.
Die Löhne müssen ja runter.

Es geht gar nicht mehr ohne Mindestlohn - alles andere verursacht nur perfide und hinterlistige Argumentationen (Fachkräftemangel).

Wir haben - wenn man die Arbeitslosenzahlen mal ehrlich berechnet - längst 9-10 Millionen.
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21.03.2010 20:39 Uhr von Jorka
 
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Ich sage nur: Dumpinglöhne, kein Mindestlohn, Überstunden bis zum geht nicht mehr...

Ach seid ihr endlich auch mal aufgewacht?
Tja nun isses zu spät, die Leute verlassen in Scharen das Land und ich kanns keinem übel nehmen.

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