21.03.10 09:02 Uhr
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Blauflossen-Thun: Knapp 80% des Bestands aufgefischt.

Mit Spezialschiffen und Radar wird nach dem Roten Thun gefahndet, er schmeckt einfach zu gut und erzielt Höchstpreise von bis zu 120.000 Euro. Das Fürstentum Monaco wollte den Handel komplett verbieten und ist gescheitert, knapp 80 Prozent der Bestände sind bereits aufgefischt.

Die Fischereiländer haben die Verhandlungen bei der UN-Artenschutzkonferenz in Doha gewonnen und dürfen nun weiter Fischen. Die "Süddeutsche" schreibt: "Wieder einmal zeigt sich: Kurzfristige wirtschaftliche Interessen haben Vorrang vor dem langfristigen Schutz natürlicher Ressourcen."

Frankreich hat die Nase im Export mit Thunfisch vorne und trägt daher eine große Mitschuld an der Ausrottung einer Art. Täglich sterben dutzende Arten, bis Ende diesen Jahres wollte die EU das Artensterben auf dem eigenen Kontinent bezwingen, musste aber jetzt feststellen, das es nicht funktioniert.


WebReporter: mEtzGER187
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Art, Aussterben, Delikatesse, Bestand, Thunfisch, Fischen
Quelle: www.sueddeutsche.de

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21.03.2010 09:02 Uhr von mEtzGER187
 
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Dieses kapitalistische System kennt einfach keine Grenzen, ich weiß nicht wo das noch hinführen soll, da fällt mir nur die Weisheit der Cree Indianer ein "Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann."
In der Quelle kann man noch einiges kurioses nachlesen dass ich nicht mehr unterbringen konnte. Peace

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