20.03.10 20:15 Uhr
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Immer weniger Knochenbrüche werden eingegipst

Der Deutsche Verband medizinischer Gipspfleger hat festgestellt, dass nach Knochenbrüchen der betroffene Fuß oder Arm immer seltener eingegipst wird.

Die Arbeit der Gipspfleger wird immer weniger gebraucht. Immer öfter wird ein Bruch dagegen chirurgisch durch Nägel oder Schrauben fixiert.

Dabei sind die Gipspfleger der festen Überzeugung, dass ein Gips die wirksamste Methode ist, einen Bruch zu behandeln. Durch eine Ruhigstellung durch einen Gips soll demnach ein Bruch schneller zusammen wachsen, als bei einer Fixierung durch Schrauben oder Nägel.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Verband, Knochenbruch, Gips
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2010 20:15 Uhr von Susi222
 
+33 | -1
 
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Ich wusste gar nicht, dass es den Beruf medizinischer Gipspfleger gibt. Ich dachte immer, dass ist normales Pflegepersonal, dass die Gipsverbände anlegt.
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20.03.2010 20:58 Uhr von shathh
 
+48 | -4
 
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medizinischer Gipspfleger: Früher hieß dat Maurer.
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20.03.2010 21:08 Uhr von Sonny61
 
+51 | -2
 
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Logisch mit einer OP, ist sie auch noch so klein, kann man halt mehr Geld von den Kassen verlangen.
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20.03.2010 21:17 Uhr von Pils28
 
+5 | -26
 
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20.03.2010 23:02 Uhr von nda
 
+13 | -0
 
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Die Aussage ist schlichtweg falsch: Wenn ein Bruch durch einen Gips fixiert wird, heilt dieser anders aus als wenn er durch Implantate behandelt wird. Dabei wird zwischen indirekter Heilung beim Gips (über die Bildung eines Kallus) und der direkte Heilung beim Implantat (ohne Kallus) unterschieden.

Ob das eine schneller ist als das andere konnte medizinisch bisher nicht bewiesen werden, deshalb ist die Aussage das der Bruch bei Gips deshalb schneller zusammenwachsen würde schlichtweg falsch.

Richtig dagegen ist, dass 1950 rund 70% der Oberschenkelfrakturen in der Invalidität endeten - das ist heute dank Implantate nicht mehr so.

[ nachträglich editiert von nda ]
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21.03.2010 01:31 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Du meinst wohl Oberschenkelhalsbruch. Ja das ist einer der ätzendsten Brüche, die man haben kann. Durch Bruch des Oberschenkelhalses, werden meist sehr viele Blutgefäße zerstört und hinterher wird der Kopf nicht mehr gescheit durchblutet. Dort braucht man halt hinterher ein Implantat. Nur bei jungen Patienten besteht reelle Chance auf normale Heilung. Allerdings gibts diesen Bruch bei jungen, gesunden Menschen weniger, dort kommt es meist zu Ausrenkungen, bei älteren halt zum Bruch.
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21.03.2010 07:49 Uhr von Ashert
 
+1 | -0
 
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Holt: man die Nägel nachher eigentlich auch wieder aus den Knochen raus? Das sind doch schwere Operationen mit Schnitten durch die Haut und Fremdkörper? Wie kann sowas besser als ein Gips sein?

Was heißt überhaupt "weniger gebraucht" Also hier steht:
http://www.az-web.de/...
das ist eine reine Kostensparmaßnahme der Unfallkliniken!

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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21.03.2010 09:35 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@ fuxxy: "die zeiten wo man monatelang einen Gips tragen konnte, sind doch vorbei. Keiner kann sich mehr leisten, so lange auszufallen."

Wieso? Haben wir Krieg oder was? Oder Naturkatastrophen?
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21.03.2010 10:53 Uhr von Slaydom
 
+4 | -0
 
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@fuxxy: was heißt monatelang, in der Regel trägt man Gips nur 4-6 Wochen.
Und jede Operation ist gefährlich und eine rießen Strapatze für den Körper. Ein Fremdkörper sollte auch nur reinkommen, wenn es nicht anders geht.
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21.03.2010 11:06 Uhr von datenfehler
 
+2 | -2
 
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witzig "Dabei sind die Gipspfleger der festen Überzeugung, dass ein Gips die wirksamste Methode ist, einen Bruch zu behandeln."
Natürlich sind sie das. Kaum einer, der seinen Beruf ausübt sagt, dass er unnötig oder überflüssig ist. *g*

"Durch eine Ruhigstellung durch einen Gips soll demnach ein Bruch schneller zusammen wachsen, als bei einer Fixierung durch Schrauben oder Nägel. "
Klar! Und die damit verbundene Ruhigstellung sorgt ordentlich für Muskelschwund, der bei Schrauben und Nägel nicht so stark ausfällt. Daher kein Gips mehr...
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21.03.2010 11:18 Uhr von Ne-La-Ru
 
+1 | -0
 
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Halbwahrheiten: Es gibt für Beide Seiten Pro und Kontra argumente:
Gips: Schnell angelegt und Kostengünstig aber lässt den Arm 4-8Wochen ausfallen und unter dem Gips können sich durch falsches Anlegen und Falsche Handhabung Entzündungen und Druckgeschwüre Bilden... Und der Arm wird bis zu 2 Monate überhaupt nicht Bewegt das heisst der Arm/Bein Verkümmert weil es nicht Belastet werden kann... Oft ist eine Physiotherapie Notwendig....
OP: Schnelle Eingriffe, Schonende Narkosen (ja die Zeiten von Tagelangen Kotzen und Hohen Risiken ist vorbei [ein rest Risiko bleibt], sehr genaue Ausrichtung der Fragmente möglich (nur zur info alle Splitter und alle Mehr Fragment Frakturen und alle offenen Frakturen werden Operiert... warum? Ganz einfach weil man so seine Hand usw. oft wieder so nutzen kann wie vor dem Eingriff was mit Gips sehr unwahrscheinlich währe
Und nun der Hauptgrund für Operationen: Früher wurde ein Oberschenkel Hals mit ein Gipsbett behandelt.... und Heute Operiert... Früher lag man Wochen im Gipsbett und heute ? nach spätestens einer Woche wieder auf den Beinen...
@Slaydom: Ja es bringt Risiken mit sich aber sie sind überaschaubar... und gerade für Ältere Menschen oft die einzige Change den nach 2 Monaten Gipsbett bekommt man keine Oma wieder richtig Mobilisiert...
Ach ja Ob die Nägel, Schrauben, Platten wieder Rauskommen ist unterschiedlich... wo der bruch ist was für ein Bruch es ist und mit welcher Technik er fixiert wird
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21.03.2010 15:49 Uhr von Pils28
 
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Aber nicht vergessen: Bei einfachen Brüchen ist der Gips immernoch Mittel der Wahl. Da macht es absolut keinen Sinn den Aufwand von Nägeln oder Schrauben zu betreiben.
Nur bei komplizierteren Angelegenheiten.
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21.03.2010 17:47 Uhr von sv3nni
 
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wie waers mit ner kombi: erst schrauben dann gipsen - so wird jeder gipspfleger mit ner kleinen zusatzausbildung zum doppelverdiener
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21.03.2010 20:24 Uhr von Mustang066
 
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Oh mann was hier dazu geschrieben wird Ich hatte ein Arbeitsunfall das Rechte Handgelenk war gebrochen. Wurde ins Krankenhaus gebracht und dort wurde mir gesagt da dies ein Arbeitzunfall ist dürfen die es nicht machen. Das Krankenhaus kann die Auflagen der BG nicht erfüllen. Da wurden mir verschieden Krankenhäuser angeboten. Empfholen wurden mir die Unfallklinik in Frankfurt und dort habe ich mich dann auch hinbringen lassen. Ich hatte 2 Operationen klar ist das Teuere und das Handgelenk wurde bei der letzten Operation zusammen geschraubt mit einer Platte. Nach der einlieferung und der erst OP hatte ich am 3 Tage schon Physiotherapie, da wurde als gleich die Bänder gedehnt und Muskel belastet damit alles nciht Verkümmert. Ausfallzeit 10 Wochen und alles wieder zu 100% Hergestellt die Platte kommt demnächst raus! Ein halbes Jahr nach meinem Unfall ist ein Freund von mir von der Leiter gefallen und hatte den Arm gebrochen. Das war ein Privatunfall. Also der hat Heute noch Probleme und kann sein Rechten Arm nicht mehr so einsetzten wie vor den Unfall. Der wurde schliesslich nicht Operiert. Ich habe die Unterschiede erlebt. Ich danke Heute noch dafür das es bei mir ein Arbeitsunfall war und ich die beste behandlung bekommen habe. Die Ärtze haben mir da schon gesagt das durch die OP´s die Behandlung kürzer und die Folgekosten deutlich geringer sind.
Es ist ein Witz das ich so gesehen die bessere Behandlung bekommen habe. Im Vergleich eines Privatunfalls hat man dann halt Pech gehabt und man muss Verluste der Beweglichkeit in Kauf nehmen, weil es den Kassen zu teuer ist und Verluste der beweglichkeit ist halt des Pech des Patienten. Man hat damit die Kosten billig gehalten. Ich kann nur hoffen das es euch nicht mal so ergeht. Dann würde mancher nicht so ein Käse schreiben hier........
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21.03.2010 20:43 Uhr von Pils28
 
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Ja ist wirklich bitter. Wobei ich es bei der Zahnheilkunde noch krasser finde!
Brichst du dir beim Sport einen Zahn raus, ist es aus medizinischer Sicht vollkommen verständlich ein Implantat anzufertigen.
Hast du nicht mal eben 800Euro Selbstbeteiliung über wird es irgendeine 60iger Jahre Abstusität oder für ein paar Euro Selbstbeteiligung eine Krone, welche dazu führt, dass in zehn Jahren die Nachbarzähne auch hinüber sind.
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22.03.2010 18:05 Uhr von Pils28
 
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Im Prinzip unterscheidet: eine "normale" Krankenschwester oder Krankenpfleger nur eine Weiterbildung zum Fachpfleger oder Fachschwester.
Und ich denke ein Gipspfleger wird nur Nebenbei Gipse pflegen und den Rest der Zeit normal mit der Pflege beschäftigt sein. Vermutlich auf einer Unfallstation.

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