19.03.10 17:21 Uhr
 227
 

Freiburg: Wissenschaftler untersuchen Mumien mittels Terahertz-Strahlung

Wissenschaftler des Freiburger Materialforschungszentrums haben nun erstmalig Mumien mit Hilfe der Terahertz-Strahlung untersucht. Diese Strahlung wird auch in den berüchtigten "Nacktscannern" eingesetzt. Mit ihr lassen sich sehr detailreiche Aufnahmen von menschlichen Körpern machen.

Terahertz-Strahlen sind nicht in der Lage, wasserhaltiges Gewebe zu durchdringen. Mumien dagegen enthalten kaum Wasser, daher kann die Strahlung die Körper ungehindert abbilden. Röntgenstrahlen haben ein ähnliches Prinzip, sind jedoch durch den Ionisierungseffekt gefährlich für das Mumiengewebe.

Bei dem jetzt getesteten Verfahren bleibt das Innere der Mumien völlig unbeschädigt. So können eventuelle DNA-Spuren noch Erkenntnisse über mögliche Krankheiten oder die Verwandtschaftsverhältnisse liefern. Aktuell wird der Scanner erweitert, damit auch größere Körperteile untersucht werden können.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Freiburg, Strahlung, Mumie, Nacktscanner, Terahertz
Quelle: idw-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.500 Jahre alte Totenstadt in Ägypten entdeckt
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.03.2010 17:21 Uhr von alphanova
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Naja da hat so ein "Nacktscanner" zur Abwechslung mal eine sinnvolle Beschäftigung gefunden. Es ist natürlich ein Vorteil gegenüber der Röntgentechnik, dass der Körper der Mumie unbeschädigt bleibt.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Türkei will trotz UN-Waffenruhe Offensive in Afrin fortsetzen
Genfer Polizei: Mit Adlern gegen Drohnen
Homosexueller Newsautor, der nicht zu sich stehen kann, wurde zwangseingewiesen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?