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Schweiz verbietet so genannte Killerspiele

In der Schweiz wurde das Verbot der so genannten Killerspiele durchgesetzt. Der Nationalrat der Schweiz hat den Bundesrat dazu verpflichtet, einen dementsprechenden Gesetzesentwurf vorzubereiten.

Initiatorin dieses Vorstoßes ist Evi Allemann von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz. Es sei ihrer Meinung nach erwiesen, dass derlei Spiele das Aggressionspotenzial erhöhen.

Auswirkungen habe diese Neuregelung aber nur auf bestimmte Spiele, ähnlich wie in Deutschland. Diese dürfen weder beworben, noch importiert oder verkauft werden. Ferner wurde beschlossen, ein Altersfreigabe-System ähnlich der europäischen PEGI durchzusetzen.


WebReporter: hermann_otto
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Verbot, Bundesrat, Killerspiel, Nationalrat, PEGI
Quelle: www.pcgames.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2010 12:22 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+59 | -2
 
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Ob das dann auch die Mitgliederzaheln: der Hells Angels sschrumpfen lässt, wie in einer anderen News voraus gesagt?

*g*
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19.03.2010 12:25 Uhr von ReflexBlue3009
 
+59 | -2
 
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Laßt doch endlich: mal dieses Unwort "Killerspiel" außen vor. Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, dass irgendjemanden umgebracht hat...
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19.03.2010 12:46 Uhr von Muu
 
+15 | -2
 
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mhhh dann sag ich ma so^^ pech schweizer dafür das eure regierung so DUMM ist...

wie ich schon in dem Pfeifer bericht oben geschrieben habe...

die gewalt ist von der erziehung abhängig... wird auch gewalt geben ohne gewalt spiele ... naja die politik wird das wohl nie verstehn ...
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19.03.2010 12:46 Uhr von t1m1
 
+16 | -1
 
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Wer hat das denn erwiesen?!

Tolle Stammtischpolitik...
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19.03.2010 12:47 Uhr von kenjii
 
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Was mir fehlt: handelt es sich dabei um Shooter wie CoD o.ä. die als "Killerspiele" eingestuft werden, oder geht es da sozusagen ab Manhunt los?
Es geht mir hierbei rein um das Gesetzesvorhaben, nicht wie es später umgesetzt wird ;)

Edit:
Quelle gelesen: "...das Verbot - ähnlich wie in Deutschland - wohl lediglich auf ein Dutzend Spiele auswirken würde. Darunter fallen Mortal Kombat und Manhunt, nicht aber Titel wie Counter-Strike."

Wenn ich das richtig verstehe wird es demnach also ähnlich wie in Deutschland aussehen, wo sich Manhunt auf dem Index befindet.

Sind reine Verständnisfrage meinerseits ;)

[ nachträglich editiert von kenjii ]
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19.03.2010 12:58 Uhr von west89
 
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boaa geil: ein neuer markt erschließt sich gerade :D
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19.03.2010 13:06 Uhr von Götterspötter
 
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he he :): Wie wäre das eigentlich, wenn man die Schweiz als "Mafia-Verbrecher-Staat" deklarieren würde (von der EU), weil dort "Schwarz- und Drogengelder" gebunkert werden und Sie dem organisierten Verbrechen vorantreibt.

Diese Verbrecher können so weiterhin Steuern hinterziehen und weiter ihren Kriminellen Machenschaften nachgehen.

Ich will auch gar nicht wissen - wie viele Menschen - dadurch indirekt ermordet wurden, weil die Schweizer Banken die Justiz behindert.

Auserdem stellt die Schweiz die Armee für den Vatikan - und HOLLA - da wird es richtig kriminell ....

Also ich komme unterm Strich auf das Ergeniss das die Schweiz ein "Killer-Staat" ist

Also bauen wir eine Mauer drumherum, damit keiner mehr rein oder rauskommt und blokkieren alle Komunikationswege !

Ätsch ! - Ironie off

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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19.03.2010 13:23 Uhr von ronny1972
 
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chr chr chr: Die Schweizer und Amoklauf die sind doch eh viel zu langsam
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19.03.2010 13:58 Uhr von zatox91
 
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Ich glaube: das wird so ähnlich dann abluafen wie in Österreich !
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19.03.2010 13:59 Uhr von chefcod2
 
+4 | -0
 
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Wahnsinn: Wie weit geht es noch mit diesem Irrsinn.
Mein Beileid den Schweizern, das sie sich nun bei einigen Spielen aus den europäischen Wettbewerben nicht mehr messen können.
Gaming Lans, Tuniere und Meisterschaften dürften damit auch Geschichte sein.
Schweizer erhebt euch und macht diesen Wahnsinnigen endlich den Gar aus. Ihr werdet genauso wie wir von weltfremden Idioten regiert die über euch bestimmen. Ich hoffe ihr lasst euch das nicht gefallen!!!!!!
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19.03.2010 14:00 Uhr von sno0z
 
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Schade Hoffentlich regt das nicht wieder eine Disskusion zum dem Thema hier in Deutschland an.

Wenn das hier auch kommt, muss ich wohl oder übel zu illegalen Kopien aus dem Internet greifen. Wäre Schade. Denn: Nur Originale sind Wahre!

Btw: Ist der Begriff "Killerspiel" doch noch nicht einmal genau deffiniert. Mario bringt auch andere um, ist Super Mario also auch ein Killerspiel?
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19.03.2010 14:01 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -3
 
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Man sollte hier aber Fair bleiben. Natürlich kann man drüber debattieren, aber es sind wirklich nur bestimmte Spiele betroffen. Darunter fällt noch nicht einmal Counter Strike, sondern eher solche Spiele wie Manhunt. Natürlich lässt man das bei solchen News gern weg, da es ohne diese Angabe schön polarisiert.

Im Übrigen sind derlei Spiele in Deutschland auch zum Teil verboten, oder aber sehr schwer zu bekommen. Daher gibt es nicht mal einen Unterschied.

Was auch erwähnt werden sollte ist dass das Gesetz noch nicht in Kraft ist, sondern lediglich vom Ständerat akzeptiert wurde. Nun muss noch der Bundesrat zu stimmen.

Wie gesagt, man kann drüber streiten, auch dass das nur die Tür zu weiteren Verboten sein könnte, aber man sollte auch bei der Wahrheit bleiben. Auch wenn es die wenigsten hören wollen.

Definiert werden Killerspiele übrigens so im Gesetz:

"Spielprogrammene, in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen."

Ich finde es sogar okay wenn solche Spiele verboten werden, da es manche Hersteller wirklich übertreiben und das ganz bewusst. Man muss aber eine klare Grenze ziehen!
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19.03.2010 14:10 Uhr von Universum22
 
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Sommerloch? Ist es den schon wieder soweit?
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19.03.2010 14:39 Uhr von MeinhartSRohr
 
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Die schluchtenscheisser brauchen eh keine *killerspiele* xD
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19.03.2010 15:09 Uhr von SeriousK
 
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hehe: http://www.img-up.me/...

ich finds übertrieben...ich meine die sollten lieber so "musik" wie aggro/bushido/fler usw. verbeiten das macht die kids erst recht agresiv!

[ nachträglich editiert von SeriousK ]
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19.03.2010 15:12 Uhr von ROBKAYE
 
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Hab vorhin erst noch ein paar Frags bei BFBC2 gemacht und muss gleich dringend mal auf´s Klo und mir diese News mal so richtig am Arsch vorbeigehen zu lassen...

So ein gequirlter Schwachsinn!!! Genau wie die News mit den Killerspielen und Hells Angels...

Unsere Verhaltensforscher und Politiker sollten sich mal besser selbst untersuchen lassen. Mich dünkt, die haben so richtig was an der Klatsche...

Außerdem sollte die Schweiz, in der der öffentliche Waffenverkauf an Jedermann legal ist, mal besser geeignetere Kontrollmechanismen per Gesetz verabschieden, damit nicht jeder Vollpfosten eine Waffe kaufen kann...

Ich habe das Gefühl dieses Gesetz hat nur eine einzige Funktion: Bevor es soweit kommt, dass die Bürger der Schweiz der Waffenindustrie an den Kragen gehen und die Politik dann zwangsläufig ein schärfes Waffengesetz verabschieden muss, schiebt die Politik erst mal alles den bösen "Killerspielen" in die Schuhe, bis der nächste Amoklauf trotz "Killerspiele"-Verbot stattfindet... danach ist das A-Team schuld und danach bestimmt die Simpsons... genug Ausreden gibt es immer um die Waffenindustrie zu schützen...
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19.03.2010 15:42 Uhr von oralke
 
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Moral was ist das: Niemand wird bestreiten das es falsch ist auf Menschen zu schießen. Warum also wird ihr so vehement das töten von virtuellen Menschen verteidigt? Antwort: Weil es Spaß macht.
Würde es keinen Spaß machen wäre es allen egal ob diese Spiele verboten werden.

Ich hab eigentlich nichts dagegen das diese Spiele gespielt werden, nur sollte man sich meiner Meinung nach darüber im klaren sein das dies moralisch eigentlich nicht vertretbar ist. Aber gerade dies scheinen einige Leute nicht mehr zu realisieren.

Das merkt man schon an der panischen Abwehr gegen das Wort Killerspiel. "Nein das heißt Egoshooter" übersetzt übrigens ego = „ich“; engl. shooter = „Schütze“ bzw. „Schießspiel“. Nur das man hier nicht auf Büchsen und Zielscheiben schießt sondern auf virtuelle Menschen die man teilweise extrem brutal killt, somit ist Killerspiel meiner Meinung nach die absolut richtige Bezeichnung.

Das ein Verbot nichts bringt und diese Spiele trotzdem gespielt werden ist klar. Nur geschieht dies, nach einem Verbot, in dem Bewusstsein das man etwas verbotenes macht. Und das halte ich für durchaus sinnvoll.
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19.03.2010 16:08 Uhr von derBasti85
 
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@oralke: Guckst du auch keine Filme in denen geschossen wird? Für mich sind Spiele Unterhaltung, wie Filme oder Bücher!
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19.03.2010 16:09 Uhr von Pitbullowner545
 
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schon: die zweite falsche Bullshit meldung von COmputec heute

jetzt wird erstmal über das gesetz beraten und es Formuliert, da ist überhaupt noch nix verboten..

übrigens soll das z.b. nur spiele wie Manhunt betreffen..
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19.03.2010 16:18 Uhr von Gorli
 
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@oralke: Das Problem ist, dass hier Ursache und Lösung völlig verkannt wird. Du kannst nicht mal eben präventiv irgendwas verbieten und gucken was geschieht. Wir leben in einem Staat, wo die Gesetzgebung auf rationaler Basis geschehen sollte, und Killerspiele zu verbieten um Amokläufe zu verhindern ist für mich kein rationaler Zusammenhang.
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19.03.2010 16:24 Uhr von The_Outlaw
 
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@Bildungsminister: Theoretisch hast du zwar Recht, aber das Problem an dem Entwurf ist die Floskel ´´menschenähnliche Wesen´´. Ich weiß nun nicht, wie ´´krass´´ die Schweizer Regierung auf Videospiele zu sprechen ist, aber, je nachdem, was bei ihnen ´´menschenähnlich´´ ist, ist das Spektrum, auf das man dieses Gesetz ausweiten kann, enorm.
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19.03.2010 16:38 Uhr von Thomas-27
 
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News schlecht wiedergegeben! Zitat aus der Quelle:
"dass sich das Verbot - ähnlich wie in Deutschland - wohl lediglich auf ein Dutzend Spiele auswirken würde. Darunter fallen Mortal Kombat und Manhunt, nicht aber Titel wie Counter-Strike."
...
"Über das Verbot hinaus wurde ein Altersfreigabe-System beschlossen, dass sich an der PEGI-Regelung orientiert. Damit wird es weniger streng als die deutsche Regelung mit der USK."

Und jetzt kann sich jeder ein Bild davon machen, worüber dort gerade diskutiert wird.
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19.03.2010 17:09 Uhr von Painsucker
 
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Leidiges Thema: ich schließe mich erstmal Thomas-27 an. Die Überschrift wirkt mal wieder tragischer als der Inhalt. Trotzdem ist es schon zum kotzen das sich Politiker mit solchen Sachen überhaupt befassen. Solche Sätze wie "Es sei ihrer Meinung nach erwiesen, dass derlei Spiele das Aggressionspotenzial erhöhen" sind Sätze die das Fass zum überlaufen bringen. Ich habe in meinem Leben schon etliche solcher sogenannten "Killerspiele" gespielt und ich kann behaupten, das pure Gegenteil von aggressiv zu sein.
Was ist wenn alle Filme, Spiele und Musik verboten sind in denen Gewalt vor kommt und irgendwann dreht dann mal wieder einer durch...wem geben die dann die Schuld?

aber immer schön die Psychos zum Wehrdienst verpflichten und denen zeigen wie man mit ner Waffe umgeht...dann wird unser Land noch sicherer...
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19.03.2010 17:20 Uhr von oralke
 
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@derBasti85: Der Unterschied ist das du selber abdrückst.
Im Film handeln andere.

und, ja auch einige Filme sprengen den moralischen Rahmen.

z.B.: 300 und auch inglorious bastards (und andere Tarentino´s )
sind moralisch eigentlich nicht mehr vertretbar.
Und warum sinnlose brutalle Gewaltdarstellung in Filmen notwendig ist versteh ich auch nicht so ganz.
(Das heißt nicht das ich die Filme nicht gut finde, aber mit weniger Gewalt hätt ich das wahrscheinlch auch)
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19.03.2010 17:31 Uhr von Gierin
 
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Billiger politischer Sieg? Ich glaube, da sind einige Politiker auf einen billigen Sieg aus:
Man gehe auf eine Minderheit los (Gamer), wähle drastische Worte (Killerspiel, Amoklauf) und rechne damit, dass die grosse Mehrheit (Menschen, die keine PC - Spieler sind) rein aus Sicherheitsbedenken das ganze unterstützen.

Zum Glück haben wir Schweizer die direkte Demokratie. Dass heisst, bei uns sind die Politiker "nur" Staatsdiener und nicht Staatsführer. Wir können diesen Entscheid also noch korrigieren.

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