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Lasertechnik: Züricher Physiker entwickeln kleinsten Mikrolaser der Welt

Mit einem völlig neuen Baukonzept in der Lasertechnik hat eine Physikergruppe um Professor Jérôme Faist von der ETH Zürich nun den kleinsten Mikrolaser der Welt konstruiert. Sie benutzten dafür keinen optischen Resonator, wie allgemein üblich, sondern einen elektrischen Schwingkreis.

Durch diese neue Herangehensweise ist der Laser in der Lage, Licht zu emittieren, dessen Wellenlänge erheblich kleiner ist, als der Laser selbst. Normalerweise wird die Wellenlänge des ausgesandten Lichts durch die Größe des optischen Resonators eingeschränkt.

Der neuartige Mikrolaser, der nur 30 Mikrometer lang und acht Mikrometer hoch ist, besitzt eine Wellenlänge von 200 Mikrometern und könnte möglicherweise irgendwann die Chipherstellung revolutionieren. In diesem Einsatzgebiet würde er dann die deutlich langsameren Transistoren ersetzen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Technik, Laser, Physiker, Transistor, Wellenlänge
Quelle: idw-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2010 10:31 Uhr von alphanova
 
+3 | -0
 
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Computerchips, die mit Laserimpulsen arbeiten, wären deutlich leistungsfähiger als heutige Transistoren, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
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06.04.2010 20:53 Uhr von Elessar_CH
 
+0 | -2
 
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News gut, aber Es heisst "Zürcher Physiker" und nicht "Zür_i_cher Physiker".
Das ist sonst etwa so doof wie z.B. "Münicher Physiker" anstatt "Münchner Physiker".
BITTEE

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