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Angriff auf Tanklaster in Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen Verteidigungsministerium

Am gestrigen Donnerstag sagte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, vor dem Kunduz-Untersuchungsausschuss aus. Dabei bestätigte er schwere Vorwürfe gegen das Verteidigungsministerium, wonach Informationen über das Bombardement eines Tankers vertuscht werden sollten.

Offenbar wurde eine Arbeitsgruppe mit dem Namen "Gruppe 85" ins Leben gerufen, die Einfluss auf die Ermittlungen des Bombardements, bei dem im September vergangenen Jahres 142 Menschen starben, nehmen sollte. Es sollte ein positives Bild in der Öffentlichkeit vermittelt werden.

Dass die "Gruppe 85" existierte wurde bereits vom Verteidigungsministerium eingeräumt und als Folge der frühere Staatssekretär Peter Wichert entlassen. CSU-Generalsekretär Dobrindt stärkte indes Verteidigungsminister zu Guttenberg den Rücken. Die Entlassung sei das einzig richtige gewesen.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angriff, Vorwurf, Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigungsministerium, Tanklaster, Wolfgang Schneiderhan
Quelle: www.nzz.ch

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19.03.2010 09:24 Uhr von Bildungsminister
 
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Zwei Dinge stören mich hierbei. Zunächst einmal sollte man immer im Auge behalten das es bei dieser Anhöring, bzw. bei diesem Ausschuss um den Luftschlag selbst geht und nur sekundär um Herrn Guttenberg. Leider kommt einem auch das Gebaren der Medien und der Oppositionellen nicht selten wie eine Hexenjagd vor. Es geht mehr darum Guttenberg mit allen Mitteln zu stürzen als sich um die tatsächlichen Hintergründe zu kümmern.

Daneben halte ich wenig von Vorverurteilung. Bisher ist wirklich gar nichts bewiesen und nur weil gestern dieses und jenes gesagt wurde muss das a) nicht der Wahrheit entsprechen, und b) muss es gleich bedeuten das Guttenberg etwas falsch gemacht hat.

Was uns grundsätzlich viel mehr zu denken geben sollte ist das wir uns dort in einem Krieg befinden. Nun kommt es zu solchen Handlungen, die nun mal in einem Krieg passieren und vor allem die Verantwortlichen versuchen sich aus der Affäre zu ziehen, während der kleine Soldat zu sehen kann wo er bleibt. Oberst Klein hat eine Entscheidung getroffen und nun wird jeder der nicht bei drei auf den Bäumen ist zum Sündenbock gemacht. Ich kann nicht auf der einen Seite Soldaten in den Krieg schicken und wenn es dann um den Krieg geht tue ich so als wäre das alles ja ach so schlimm.

Wir sollten uns mal überlegen was wir da überhaupt zu suchen haben und warum wir das einfach so hinnehmen. Wir diskutieren hier über mangelnde Gelder, aber für Krieg ist immer Geld da. Da stimmt doch etwas in der Verhältnismäßigkeit nicht. Schade nur das es in der Bevölkerung grundsätzlich niemanden interessiert und es uns eigentlich nicht stört das wir an einem Krieg teil nehmen.

Ich rate aber davon ab Guttenberg zu schnell zu verurteilen. Am Ende ist er meiner Meinung nach auch nur ein Zahnrad im System und wenn überhaupt trägt einen Teil einer etwaigen Schuldigkeit.

Obwohl, und das wusste Herr Guttenberg nicht minder, bekannt ist das Verteidigungsminister generell eine sehr geringe Lebenserwartung als Minister haben, gerade dann wenn sich das eigene Land im Krieg befindet.
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19.03.2010 09:46 Uhr von Vitus121
 
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Mich Stört nur ein Ding: nähmlich.
Das das schon eine Ewigkeit her ist wenn bei uns sowas passiert machen sie gleich eine riesen Welle aber wen den Amis sowas passiert den deren Drohnen Kanallen fast jeden tag irgendwelche ab und wen sie mal Zivilisten erwischen gibt es vielleicht aber nur Iventuel einen klitzekleinen Teletext artickel falls überhaupt und das wird bei dennen nicht groß beachtet.Und überhaupt was haben unsere Soldaten da zu suchen??

[ nachträglich editiert von Vitus121 ]
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19.03.2010 09:57 Uhr von lina-i
 
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@ Bildungsminister: Die News wie auch die Quelle nennt keine Vorwürfe gegen Herrn Guttenberg. Es geht einzig und allein um das Handeln des Verteidigungsministeriums nach dem Angriff.

Zu damaliger Zeit war ein Herr Jung (SPD) Verteidigungsminister. Hier muss geklärt werden, wieviel dieser von zivilen Opfern wusste und ob er an der Vertuschungsaktion beteiligt war bzw. davon Kenntnis hatte.
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19.03.2010 10:31 Uhr von korem72
 
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@Bildungsminister: laut unserer Antidemokratischen Regierung befinden wir uns auf einer Friedensmission in Afganistan... und nicht im Krieg. Die wollen in Berlin gar nicht wissen was da unten wirklich los ist und wieviele unsere Soldaten dabei wirklich alles verlieren....

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