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Anstieg asbestbedingter Lungenerkrankungen erwartet

Professor Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin warnt davor, dass Lungenkrankheiten, die durch das Einatmen von Asbestfasern entstehen, zunehmen könnten.

"Insbesondere Bauarbeiter, die in den 40er Jahren geboren wurden und dann mindestens zehn Jahre während ihrer Arbeit mit Asbestfasern in Kontakt kamen, sind gefährdet, an einem sogenannten Mesotheliom zu erkranken", so Köhler.

Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Asbest gab es erst im Laufe der 70er Jahre. Da die Erkrankung, die durch Asbest ausgelöst wird, eine lange Latenzzeit hat, könnten sich Beschwerden jetzt häufen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Anstieg, Erkrankung, Lunge, Asbest
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2010 07:46 Uhr von leerpe
 
+3 | -0
 
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Na da kann ja auf den Ärzten was zu kommen. Kann man für die Betroffenen nur hoffen, das es nicht so eintrifft.
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19.03.2010 08:02 Uhr von Prentiss
 
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als ob bauarbeiter nicht sowieso schon derbe gefährdet wären. ein undankbarer job ist das.
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19.03.2010 13:08 Uhr von OldWurzelsepp
 
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Die Meldung wird ganz schnell vergessen sein. Sollte es wirklich zu einer Erhöhung der Lungenkrankheiten kommen, wird keiner mehr an diese Meldung denken. Die Sündenböcke werden wie immer die Raucher und die Autos sein. Schon jetzt wird jeder Lungenkrebs bzw. jede Lungenkrankheit diesen beiden Ursachen zugeschrieben, egal ob der Erkrankte jeden Tag in einem Atomreaktor gearbeitet und jede Nacht auf einem Haufen Asbest geschlafen hat.

MfG
OldWurzelsep
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19.03.2010 19:32 Uhr von Krebstante
 
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@OldWurzelsepp: Stimmt nicht ganz. Es gibt einige Stellen, z.B. Krebsregister, die auf diesen Umstand ein wachsames Auge haben. Ein Anstieg der Asbest bedingten Krebserkrankungen (Lunge, Pleura, Peritoneum, Harnblase, Niere) wird tatsächlich für die nächsten 20 Jahre erwartet. Bremen hat bereits heute die höchste Rate an Pleuramesotheliomen bundesweit und trotzdem noch nicht das Maximum erreicht. In Hamburg wird es wohl ähnlich sein. Kein Wunder, in den Hafenstädten wurden ja schließlich auch die Asbestzementsäcke verladen. Und die Ärzte achten genau auf diese Ursache und melden jeden Verdacht an die BGen.

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