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Strom für Autos von Stoßdämpfern

Wissenschaftler der Universität New York haben einen Stoßdämpfer entwickelt, der bei Bewegung die Funktion eines Generators einnimmt und Strom erzeugt.

Die Funktionsweise ist wie bei einem linearen Induktionsgenerator. Ein Kolben, an dem die Magnete sitzen, gleitet in einem mit Kupferdraht umwickelten Zylinder. Der Prototyp, der im Maßstab 1:2 gebaut wurde, hat bei 70 Km/h eine Leistung von bis zu acht Watt gebracht.

Der Wirkungsgrad eines Autos wird damit bei normaler Strecke um zwei und bei holpriger Strecke um zehn Prozent erhöht, so die Wissenschaftler. Der Vorteil gegenüber der Erzeugung von Strom durch das Bremsen ist, dass ständig Strom erzeugt wird.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Strom, Generator, Wirkungsgrad, Stoßdämpfer
Quelle: www.golem.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2010 15:03 Uhr von leerpe
 
+6 | -1
 
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Das ist nicht schlecht. Wissenschaftler lassen sich immer bessere Sachen einfallen um Energie, und damit Kraftstoff zu sparen.
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18.03.2010 15:51 Uhr von a_gentle_user
 
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die Idee ist sogar sehr gut, nur muss man es schaffen da mehr Saft rauszuholen.
Oder man macht die ganzen Strassen noch holpriger.

Aber 8x4 Watt... das haut mich noch nicht vom Hocker.
Damit lässt sich wahrscheinlich grademal das Radio betreiben, von Beleuchtung ganz zu schweigen...

weis jemand wieviel Strom ein Benizinmotor so zum Betrieb braucht? Diesel?
Ich bin da nicht ganz uptodate, aber diesel konnten früher theoretisch ohne Strom laufen, heutzutage bei dem ganzen Hochdruckeinspritzzeug wahrscheinlich nicht mehr. Und ein Benziner hat noch Zündkerzen...

[ nachträglich editiert von a_gentle_user ]
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18.03.2010 16:40 Uhr von kniekehle
 
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Schatz die Batterie ist gleich leer, wir müssen ein bißchen Kopfsteinpflaster fahren :-)
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18.03.2010 17:00 Uhr von BoltThrower321
 
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Alter Hut. Das ist so ein alter Hut und dafuer brauche ich keinen Wissenschaftler...sowas von laecherlich. Dieses Prinzip wird seit Jahrzenten im Kfz Bereich fuer Drehzahlsensoren/Zuendung usw. genutzt...

Eine gescheit ausgewuchtete Antriebswelle mit Induktionsabnehmer wuerde erheblich mehr Watt bringen.
Das alles interessiert eh kaum noch einen und wird auch nicht serienreif gebaut.
Stattdessen werden die Akkus der kuenftigen Autos noch weitaus Leistungsfaehiger werden als die von Li-Ion....Erheblich viel Saft wird durch die Sonnenenergie gewonnen werden, dabei sind KEINE Solarzellen im klassischen Sinne verbaut sondern der komplette Lack ist eine Megasolarzelle...das Patent dazu kommt glaube ich von IBM.
Einen weiteren Schritt gibt es teilweise heute schon, die Birnen mit teils 60Watt werden durch LED´s getauscht und diverse andere effektivere Sparmassnahmen finden eine Anwendung.

Ich weiss aus 1000% sicherer Quelle, das erst Hybrid Autos gross kommen werden, und diese dann durch komplett Elektro Autos ersetzt werden.

Die eigentliche Technik hinter Verbrennungsmotoren ist Uralt und bedarf kaum Elektrik. Die ganze Elektronik (ausserhalb der Komfortnetze) besteht nur, damit mehr gesteuert und geregelt werden kann. Heisst, das, was jeder Fahrer machen sollte wie Ausrollen, an der Ampel den Motor aus usw. kann nicht von jedem erwartet werden...also Elektrik.
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18.03.2010 17:30 Uhr von Leeson
 
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Die News gab: es schon vor Monaten bis Jahren.

Und wann kommt es?
Die dicke S-Klasse bekommts ;)
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18.03.2010 17:55 Uhr von saber_
 
+6 | -2
 
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@BoltThrower321
"Dieses Prinzip wird seit Jahrzenten im Kfz Bereich fuer Drehzahlsensoren/Zuendung usw. genutzt..."

"Eine gescheit ausgewuchtete Antriebswelle mit Induktionsabnehmer wuerde erheblich mehr Watt bringen."

entweder hast du zuviel "auto bild" gelesen... oder du befindest dich in deiner ausbildung noch sehr am anfang...

ich moechte dich nur darauf hinweisen das es sich hierbei um translatorische bewegungen handelt... und nicht um rotatorische...

des weiteren solltest du wissen das du aepfel und birnen vergleichst... die physikalischen grundlagen eines induktiven drehzahlsensors und dieses stossdaempfers moegen wohl gleich sein... aber der unterschied ist wohl der das der sensor den effekt nur nutzt um signale zu bekommen... und der stossdaempfer um damit energie umzuwandeln...

womit wir direkt zum dritten punkt kommen... ein geberrad auf einer sich drehenden welle (du sprichst von antriebswellen) ist dazu da SIGNALE an die steuerung weiterzugeben damit diese ihre arbeit verrichten kann... wenn man nun aber (wie du behauptest) von diesem geberrad leistung abzweigen wuerde... dann hat man in der schule wohl nicht aufgepasst...

weil wir wissen alle das man energie nicht aus dem nichts gewinnen kann... und wenn wir schon energie investieren um ein rad zum drehen zu bekommen - wer wuerde dann auf die idee kommen von diesem rad wieder energie abzuzwacken um eine andere form der energie zu bekommen?

ausserdem sind antriebswellen immer gut ausgewuchtet... sonst wuerds laut werden...

und die meisten hier haben wohl die news falsch verstanden...

die modelle im massstab 1:2 produzieren schon bis zu 8 watt... hochskaliert auf den massstab 1:1 waerens bei weitem mehr als 8 watt...es verhaelt sich exponentiell und somit waeren sicher bis zu 100 drin... und das waere dann fast ein halbes kW ... somit koennte man durchaus den gesamtwirkungsgrad um einige prozent erhoehen...

* ich seh grade das in der quelle die rede von bis zu 64 W pro rad ist.... also 0.25kW gesamt.... immernoch recht viel wenn mans schafft die technische umsetzung billig und robust hinzubekommen

[ nachträglich editiert von saber_ ]
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18.03.2010 21:58 Uhr von FlatFlow
 
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@saber_ Danke für die Ausführung: Ich finde es gut, dass man sich Gedanken macht, wie man an Energiealternativren kommen kann, den die Zukunft, heißt klar Elektroautos.
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18.03.2010 22:28 Uhr von Morf
 
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Unterstützung für die Lichtmaschine 250 Watt bei normaler Stecke ist schon recht ordentlich.

Da kommt es zwar noch auf die Geschwindigkeitsabhängigkeit an (was nutzen mir 2% ersparnis bei 200 km/h wenn es nur 0,1% bei 50-100 sind) aber trotzdem alles über 1% Einsparung ist ordentlich und Wert genauer untersucht zu werden.

Falls jetzt jemand nachrechnet... bei 200 km/h werden durchschnittliche PKW wahrscheinlich irgendwas um die 80 kW leisten, da ist auch klar dass die 0,25 kW keinen großen Gewinn darstellen, deswegen ist das mit den Geschwindigkeiten als Beispiel zu verstehen.
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19.03.2010 08:43 Uhr von bigpapa
 
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Die Idee ist klasse: und da es wie mir scheint nur Prototypen sind, kann man da im serienreifen Teil sicher noch etwas raus holen.

Das gute daran ist aber in meinen Augen das jemand sich mal Gedanken macht wie man Energie die sowieso entsteht, nutzen kann im Auto.

Was die Kommentare wegen der Leistung angeht, so sei den Leuten 2 Dinge mal eben klar gemacht.

KLEINVIEH MACHT AUCH MIST. Und wenn ich mit den Strom mein Navi o. nen MP3-Player oder ä. betreiben kann, so ist das Energie die ich nicht durch die Lichtmaschine erzeugen muss (Die ja bekanntlich im Endeffekt mit Sprit ans laufen kommt).

Wenn man jetzt noch ein Verfahren entwickelt um die überschüssige Motor-/Abgastemperatur zu nutzen, ist man schon wieder ein kleinen Schritt weiter.

Ich gebe euch mal ein Beispiel aus einer anderen "Branche".

Seit Jahren predigen die Energieexperten was es an Kostenersparnis bringt, ein TV auszuschalten anstatt auf Standby. Und diese Standby-Schaltungen verbrauchen nach Herstellerangabe 2-10 Watt/Std.

Denkt mal drüber nach. :)

Gruß

BIGPAPA
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19.03.2010 09:25 Uhr von BoltThrower321
 
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@Saber: Nun mal langsam mit deinen anfeindungen!

Antriebswelle: Mit Nocken drauf muesste die besonders gut gewuchtet sein, habe nie behauptet das Antriebswellen nicht gewuchtet sind!

Sensoren:
Stimmt, die werden als Signalgeber genutzt...dennoch kann man das gleiche Prinzip dazu nutzen Saft zu bekommen....siehe ganz oben der Beitrag mit der Wackel Taschenlampe!!!

Bezueglich Rotationsbewegung:
Schau mal in einem Physikbuch 5 Klasse Kloetzchenschule....das wird auch die in der News beschriebene Art besprochen....Voellig egal ob Rotation oder sonst was... das Prinzip bleibt gleich.
Und nirgends habe ich behauptet, das ein Sensor zur Signal Gewinnung als Stromerzeuger dienen soll...1 Sensor Signal UND 1 zusaetzlicher Sensor....das koennte funktionieren.
Ueberall da wo Induktion herscht, wird Spannung erzeugt...warum sollte man das nicht nutzen koennen??? Genau das ist was die Leute gemacht haben...und nun erzaehl mir nichts....kenne einige Auto Prototypen die genau sowas schon testweise machen.....
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19.03.2010 09:28 Uhr von BoltThrower321
 
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@BigPapa: sowas gibt es schon bei einigen Autos. Energiemanagment nennt sich das...zwar nicht alles wirklich perfekt...aber in dieser Richtung gibt es schon was.
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19.03.2010 21:45 Uhr von cruzaderz
 
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Kraftstoffflexiben Motor hoch aufladen, Gewicht: reduzieren und überall am Auto alternative Konzepte wie dieses nutzen und schon wären wir auf 1L und vom Öl weg. Aber wozu? Es gibt genug Leute, die am Sprit verdienen und daher lange schon die Entwicklung behindern. Ist ähnlich wie mit der Energiesparlampe, die in der Schublade versauerte, weil die alten Patente noch nicht genug gemolken waren :(

btw: An die 8W Skeptiker: Da steht Maßstab 1:2 und das Ding ist nicht optimiert. In der Praxis dürften 4 Dämpfer schon 100 Watt bringen, was natürlich bei ...zig KW die ein Auto braucht immer noch nicht viel ist. Es kommt aber auf die Anzahl der Innovationen an. Pack´ noch ein effektives Solarmodul aufs Dach, nutze die Energie anderer Teile, evtl noch Motorwärme, Abgasstrom und Bremsenergie und puffere das ganze mit ner effektiven 20 AH-Batterie und die Sache seht schon ganz anders aus. Die vielen KW braucht man ja eh nur beim Beschleunigen...
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20.03.2010 13:08 Uhr von Desiato
 
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Tolle "News".
Gabs schon mehrfach, sogar hier bei shortnews:
http://www.shortnews.de/...
Anscheinend findet die Suchfunktion keine News die älter sind als ein Jahr, sonst wäre dieser Fauxpas wohl nicht passiert, oder?
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21.03.2010 00:47 Uhr von saber_
 
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@BoltThrower321: 1. antriebswellen mit nocken... sowas daemliches hat die welt nicht gesehen... ich hoffe auch das du weisst was ein nocken ist....

2. wenn es voellig egal ist ob es sich um translation oder rotation handelt... dann erklaere mir warum wir mit reifen fahren... viel besser waere ein translatorischer antrieb mit viel mehr reibflaeche... vielleicht weil eben doch ein unterschied besteht?
kauf mal einen linearmotor dann weisste auch preislich den unterschied zwischen translation und rotation...

3. ich moechte dich auf newtons 3. axiom hinweisen... dies besagt das kraefte immer paarweise auftreten... actio = reactio...

wenn man nun eine welle hat und auf diese ein geberrad montiert welches in einem sensor eine spannung induziert und somit die drehzahl misst.... so bedeutet dies das bei der messung energie verloren geht.... wenn man das also hochskaliert und zur energiegewinnung nutzt... dann muss dementsprechend die induzierte spannung auf ein sinnvolles level gebracht werden... also wird mehr spannung induziert... folglich geht mehr verloren...

zufaelligerweise heisst eine derartige sache auch ELEKTROMOTOR
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21.03.2010 13:58 Uhr von phal0r
 
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Um mehr Strom zu erzeugen, also Benzin zu sparen, muss ich also am Besten holprige Straßen nehmen, was das ganze Fahrwerk natürlich viel mehr beansprucht und somit die Lebensdauer reduziert. Wäre mal interessant zu wissen, ob die Einsparungen, die höheren Kosten für Verschleiß aufwiegen ^^. Ist nur so ein Gedanke von mir.

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