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Riesenwellen: Mikrowellenexperiment gibt Aufschluss über ihre Entstehung

Durch ein Laborexperiment mit Mikrowellen konnte ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam nun neue Erkenntnisse über das Entstehen von Riesenwellen auf dem Ozean sammeln. Bisherige lineare Vorhersagemodelle waren nicht in der Lage, die Häufigkeit solcher Wellen hinreichend genau zu erklären.

Neue Überlegungen sehen in großräumigen Wirbelfeldern eine mögliche Ursache für die hohen Amplituden der Riesenwellen. Durch das Mikrowellenexperiment wird diese Annahme unterstützt. Beobachtet wurde hierbei der Transport von Mikrowellen durch eine Potentiallandschaft.

Man fand heraus, dass sich bei niedrigen Frequenzen starke Abweichungen in der üblichen Amplitudenverteilung herausbilden. Auch wurden regelrechte "Hotspots" in der Wellenintensität gemessen. Auf den Ozean übertragen würden sich solche Maxima als Riesenwelle darstellen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Experiment, Tsunami, Welle, Labor, Entstehung
Quelle: www.scinexx.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2010 10:49 Uhr von alphanova
 
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Ich hab vor kurzem mal eine Doku über solche Monsterwellen gesehen. Ein genaueres Vorhersagemodell wäre sehr wichtig für die Sicherheit der gesamten Hochsee-Schifffahrt.
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18.03.2010 11:58 Uhr von Mixuga
 
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interessante news aber ich finde den Begriff "Riesenwelle" etwas zu allgemein gehalten. Die meisten Leser werden wohl zuerst an Tsunamis denken, deren Ursachen ja schon lange relativ klar sind. In diesem Experiment geht es aber wohl eher um die Entstehung sogenannter Freakwaves. Beides sind Riesenwellen aber sind sehr unterschiedliche Vorgänge.
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18.03.2010 12:11 Uhr von alphanova
 
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@Mixuga: Hm, ja jetzt wo du es sagst, hätte ich auch besser Freakwaves in den Titel schreiben sollen. Ich war mir nur nicht sicher, ob die Checker die News dann durchlassen, weil in der Quelle nichts von diesem Begriff steht.
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18.03.2010 15:17 Uhr von ReflexBlue3009
 
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...und jetzt: auf zum Feldversuch, wer mehr Frekawaves in einer Stunde hinkriegt, hat gewonnen ;-)

Okay, zur Sache: Find ich super, dass auch auf diesem Gebiet solche aufwändigen Forschungen getätigt werden, gerade wenn man bedenkt, dass bis vor einigen Jahren Berichte über solche Wellen generell als "Seemannsgarn" abgetan wurden.
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26.04.2010 07:13 Uhr von Asyxx
 
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@alphanova: Na dann änder den Titel doch ;D ... Finde den Begriff "Freakwaves" im Titel auch angebracht, da mittlerweile nicht nur eine kleine Elite diesen Begriff kennt. Wenigstens halbwegs gebildete Menschen können höchstwahrscheinlich mit diesem Begriff etwas anfangen und der Titel wäre nicht mehr irreführend.

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