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Krebsforschung: Mikrotentakel fördern die Ausbreitung von Krebs im Körper

Michael Matrone und sein Team von der University of Maryland haben herausgefunden, dass Krebszellen sich durch winzige Mikrotentakel viel länger im Blutkreislauf halten können als andere Zellen. Gesunde Zellen zerstören sich nach einer gewissen Zeit selbst oder werden in dünnen Gefäßen zerquetscht.

Im Gegensatz zu gesunden Zellen bilden Brustkrebszellen mit Hilfe des Proteins "tau" sehr kleine Mikrotentakel aus, mit denen sie sich an Gefäßwänden oder anderen Zellen festkrallen können. Geschieht dies in Organen, wie der Lunge oder der Leber, kann es zu der gefürchteten Metastasenbildung kommen.

Das Protein, welches schon von Alzheimer-Patienten bekannt ist, wurde in den Metastasen von über der Hälfte der untersuchten Patienten nachgewiesen. Die Wissenschaftler sehen hier einen möglichen Angriffspunkt für Medikamente, die die Bildung von Tochtergeschwulsten verhindern sollen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Krankheit, Körper, Ausbreitung
Quelle: www.spektrum.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2010 08:24 Uhr von alphanova
 
+12 | -0
 
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Interessant. Gegen Krebs sollte jeder mögliche Ansatzpunkt genau untersucht werden, um ihn zu bekämpfen.
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18.03.2010 13:04 Uhr von Fresh0razoR
 
+1 | -6
 
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Seh ich auch so, aber: Krebs ist ja eigentlich auch ein Mittel der Natur zum Schutz von Überbevölkerung. Wie die Zecken, die sind auch nur da zu zerstören. Insofern wird es auch Nachteile haben. Mehr Menschen die Nahrung brauchen und die Ressourcen der Erde ausschöpfen. Aber das wollte ich nur kurz anmerken. Ich hoffe ja sehr, dass die Mediziner was finden.
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18.03.2010 13:43 Uhr von Schischkebap69
 
+2 | -4
 
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versteht mich nicht falsch. Ich bin stark dafür das ein Heilmittel gegen jede Form von Krebs gefunden wird. Allerding frag ich mich ob das wirklich so gut wäre. Krebs ist ja im Endeffekt nur Zellen die sich aufgrund von Umwelteinflüssen, Alter oder anderen Faktoren unkontrolliert teilen. Durch eine Krebstherapie nehmen wir doch dem Körper die Chance sich anzupassen und vielleicht selber eine Möglichkeit zu finden dagegen resistent zu werden. In der Evolution des Lebens sind einige solcher Fälle bekannt wo sich Lebewesen anpassen. Warum sollte es hier anders sein?

Also an alle die sich nun vor den Kopf gestossen fühlen. Für mich geht fast nix über Forschung und Wissenschaft. Ich bin auch ein strikter Verfechter von Stammzellenforschung gegen unsere Wehwehchen. Allerdings sollte man auch mal bisschen anderes denken.

[ nachträglich editiert von Schischkebap69 ]
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18.03.2010 13:52 Uhr von Nickman_83
 
+4 | -0
 
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so alpha!! Jetzt reichts ! dich hab ich aboniert.
Wirklich klasse arbeit, danke !

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